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Es gelten in allen Häusern die folgenden Besuchsregeln:

  • Für alle Besuchende ab dem 16. Lebensjahr gilt die Zertifikatspflicht. Besuchende müssen ab Montag, 11.10.2021, ein gültiges COVID-Zertifikat sowie ihren Ausweis (ID, Fahrausweis oder Pass) vorweisen. Bitte melden Sie sich vor dem Patientenbesuch an der Rezeption und weisen Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Kliniken, unabhängig vom Abstand.
  • Für Personen mit Zeichen eines akuten Infektes der Atemwege gilt ein striktes Be­suchsverbot in den Kliniken Valens. Dies gilt für die Klinikgebäude sowie für die Aussenberei­che der Kliniken.
Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Geschäftsleitung der Kliniken Valens [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unseren Kliniken sind unter Einschränkungen möglich. Bitte informieren Sie sich über die Besuchsregelungen an den jeweiligen Standorten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-06 16:11:49 [post_modified_gmt] => 2021-10-06 14:11:49 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5854 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 6654 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-09-06 10:42:44 [post_date_gmt] => 2021-09-06 08:42:44 [post_content] => GESUNDHEITHEUTE geht dem unterschätzten Phänomen «Long Covid» auf den Grund und lässt Betroffene von leichten und schweren Erkrankungen zu Worte kommen. Dr. Jeanne Fürst spricht mit Dr. Frank Zimmerhackl, Chefarzt Psychosomatische Reha Klinik Gais, und mit Dr. Björn Janssen, Chefarzt Rehazentrum Walenstadtberg. Was weiss man heute über diese neue Erkrankung, welche Therapien helfen und wie gross ist die Gefahr für bleibende Beschwerden? Zwei Patienten, die nach 5 Wochen im Koma im Rehazentrum Walenstadtberg wieder zu Kräften kommen sollen, erzählen von ihrem schweren Verlauf und ihren sehr unterschiedlichen Genesungsgeschichten. Beide haben zunächst nur das eine Ziel: «Wieder Fussgänger werden», wie einer der Patienten es ausdrückt. Die Sendung wurde am 4. September 2021 auf SRF 1 ausgestrahlt und kann hier nachgesehen werden: Long Covid – was tun? - GESUNDHEITHEUTE [post_title] => Long-Covid: Studiogespräch und Reportage [post_excerpt] => Dr. Frank Zimmerhackl und Dr. Björn Janssen im Studiogespräch bei GESUNDHEITHEUTE. Und zwei schwer betroffene Patienten im Rehazentrum Walenstadtberg. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => long-covid-studiogespraech-und-reportage [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-09-06 10:45:19 [post_modified_gmt] => 2021-09-06 08:45:19 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6654 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 6625 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-09-02 14:41:39 [post_date_gmt] => 2021-09-02 12:41:39 [post_content] => Nachdem das 22. Valenser Frühlingssymposium pandemiebedingt mehrmals verschoben werden musste, konnte es am 26. August 2021 mit Schutzkonzept für die 80 Teilnehmenden endlich stattfinden. In einer ganzen Reihe von Vorträgen und Workshops zum Thema «Dosierungen – ist mehr besser?» teilten namhafte Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Medizin und Therapien ihr Wissen mit dem interessierten Fachpublikum. Es ist ein Thema, mit dem sich Mediziner und Therapeuten jeden Tag befassen müssen: Wie viel von diesem oder jenem Medikament bzw. von dieser und jener Therapie ist für die Patientin oder den Patienten die richtige Dosis? Nicht nur im Akutspital, auch in der Rehabilitation stehen diese Fragen auf der Tagesordnung. So etwa in der Physiotherapie, wo ausgelotet werden muss, wie viele Therapieeinheiten oder Behandlungsminuten ein Patient – etwa nach der Implantation eines neuen Kniegelenks – braucht, um wieder gehen zu können und seinen Alltag zu bewältigen. Wie viel nötig ist, wann es zu wenig oder allenfalls zu viel ist, ist eine zentrale Entscheidung, denn für einen Rehabilitationspatienten kann beides nachteilig sein. Auf die Frage, die im Titel der Veranstaltung gestellt wurde – «Dosierungen – ist mehr besser?» – gab es daher auch keine einfache Antwort.

Komplexe Dosierung bei chronischen Gelenksentzündungen

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor der Kliniken Valens und Organisator des Anlasses im Rehazentrum Valens, sprach in seinem Vortrag «Medikamentöse Therapien bei entzündlich-rheumatologischen Erkrankungen» unter anderem über die komplexe Medikation bei der Rheumatoiden Arthritis. Das ist die häufigste entzündliche Gelenkserkrankung der Welt. Sie verläuft schubweise und die Patienten leiden, besonders an den Fingern und Händen, unter Schwellungen, Schmerzen und Verformungen der Gelenke. Bleibt die Rheumatoide Arthritis unbehandelt oder wird sie fehlbehandelt, zerstört sie fortlaufend Knochen und Knorpel. Mit der richtigen medikamentösen Therapie lässt sich jedoch eine «Remission» erreichen, ein Ruhen der Krankheit. Prof. Bachmann referierte über die Möglichkeiten und Risiken bestimmter medikamentöser Behandlungen und betonte die Bedeutung der richtigen Behandlung für den Krankheitsverlauf: «Was dem einzelnen Patienten hilft, und vor allem in welcher Dosis, ist sehr unterschiedlich und kann sich mit Behandlungsverlauf verändern. Umso wichtiger ist es für die Betroffenen, die Behandlung auch in ruhigen Phasen der Krankheit weiterzuführen und sich kontinuierlich von einem Rheumatologen betreuen zu lassen.»

Ohne detailliertes Fachwissen keine Dosierungsentscheidung

Im weiteren Verlauf des Symposiums kamen noch viele weitere Expertinnen und Experten zu Wort. Deren Vortragsthemen machten das umfangreiche Wissen deutlich, das nötig ist, um Dosierungsentscheidungen treffen zu können. Die Vorträge behandelten die Themen Medikamentöse Therapien bei neurologischen Erkrankungen, Dosierung in der Therapie, Sportliches Training, Möglichkeiten zur Dosissteuerung mittels Robotics und Exergames und Folgen von falsch dosierten Bewegungstherapien. In mehreren Workshops wurde zudem vertieft und in einem praxisnahen Rahmen auf die Themen eingegangen.

Ökonomie und Medizin: ein Spannungsfeld

Den Abschluss machte Harald Keckeis, Finanzchef der Kliniken Valens. Der Titel seines Vortrags – «Welche Dosis können wir uns noch leisten?» – verriet schon das Thema des Kostendrucks im schweizerischen Gesundheitssystem und in der Rehabilitationsbranche. Das neue Tarifsystem ST Reha kam dabei ebenso zur Sprache wie die Tatsache, dass die Gesellschaft immer älter wird und damit die Gesundheits- und Rehabilitationskosten steigen. Harald Keckeis spannte einen Bogen über alle Vorträge des Tages, indem auch er die Dosis ins Zentrum stellte: Die richtige Dosis führe rascher zu einem guten Ergebnis, im Unterschied zu einer nicht adäquaten Behandlung, die unnötig lang und kostspielig sein könne. Das positive Fazit: «Ökonomie und Medizin ist zwar ein Spannungsfeld, aber kein Widerspruch.» Die Vorträge der Referentinnen und Referenten stehen auf der Website der Rehab Academy zum Download zur Verfügung: www.rehab-academy.ch/medien/   [caption id="attachment_6628" align="alignnone" width="566"]Prof. Dr. med. Stefan Bachmann holte mit der Themenwahl über 80 Fachleute aus dem Gesundheitswesen ins Rehazentrum Valens. Prof. Dr. med. Stefan Bachmann holte mit der Themenwahl über 80 Fachleute aus dem Gesundheitswesen ins Rehazentrum Valens.[/caption] [caption id="attachment_6632" align="alignnone" width="566"]Interne und externe Fachexperten sorgten für neue Erkenntnisse zum Thema Dosierungen beim 22. Valenser Frühlingssymposium. Interne und externe Fachexperten sorgten für neue Erkenntnisse zum Thema Dosierungen beim 22. Valenser Frühlingssymposium.[/caption] [caption id="attachment_6630" align="alignnone" width="573"]Die Besucher informierten sich auf der Sponsoren-Ausstellung über Gesundheitsthemen. Die Besucher informierten sich auf der Sponsoren-Ausstellung über Gesundheitsthemen.[/caption]
[post_title] => Nachlese zum 22. Valenser Frühlingssymposium [post_excerpt] => Namhafte Referent*innen aus Medizin und Therapien tauschten sich beim diesjährigen Symposium zum Thema «Dosierungen – ist mehr besser?» aus. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 22-valenser-fruehlingssymposium-zum-thema-dosierungen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-09-02 14:56:22 [post_modified_gmt] => 2021-09-02 12:56:22 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6625 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [3] => WP_Post Object ( [ID] => 6394 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-08-05 20:54:12 [post_date_gmt] => 2021-08-05 18:54:12 [post_content] => Die Kliniken Valens sind seit Kurzem als Gruppe sowie mit 4 Standorten Mitglied der «Swiss Leading Hospitals» (SLH): Rehazentrum Valens, Rehazentrum Walenstadtberg, Clinic Bad Ragaz und Rheinburg-Klinik Walzenhausen. Für die Kliniken Valens ist die Mitgliedschaft bei den SLH ein ergänzendes Qualitätsmerkmal, mit dem sie sich vom Mitbewerb abheben. Im Zentrum der Qualitätskriterien von SLH stehen messbare Faktoren wie medizinische Leistungsfähigkeit, professionelle Pflege, individuelle Betreuung, familiäre Atmosphäre und hervorragende Infrastruktur. Dabei wird von den SLH von Anfang an eine sehr hohe Qualität ihrer Mitglieder vorausgesetzt: Eine Klinik kann nur Mitglied der SLH werden, wenn sie bereits beim Beitrittsgesuch eine ISO- oder EFQM-Zertifizierung vorweisen kann.   Logo The Swiss Leading Hospitals  

48 Qualitätskriterien und 39 Hotelleriekriterien

Der SLH-Kriterienkatalog umfasst 48 Qualitätskriterien in den Bereichen Zufriedenheit, Fachkompetenz, Medizin und Pflege sowie Patientensicherheit. Hinzu kommen 39 Hotelleriekriterien in den Bereichen Empfang, Gebäude und Raumangebot, Komfort der sanitären Einrichtungen, Zimmerausstattung und Verpflegung. Das Vor-Ort-Audit von SLH fand in der Rheinburg-Klinik Walzenhausen statt. Die weiteren Standorte wurden durch Einreichen einer umfangreichen Dokumentation sowie durch persönliche Mitwirkung mehrerer Geschäftsleitungsmitglieder am Audit miteinbezogen.

Label mit zusätzlichen Kriterien für die Weiterentwicklung

Marianne Schmitt, Leiterin Organisationsentwicklung und QM bei den Kliniken Valens, freut sich nach einem intensiven Audit-Prozess über diese wichtige Zertifizierung: «Bei all den Kriterien, die SLH prüft, berücksichtigen sie die aktuellen Rahmenbedingungen im Bereich der Qualitätssicherung und vermeiden Doppelspurigkeiten zu anderen Qualitätslabels wie ISO und EFQM. Das SHL-Zertifikat hat deshalb einen tatsächlichen und greifbaren Mehrwert für uns als Mitglieder.» Auch Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, sieht die Bedeutung der SLH-Mitgliedschaft im Hinblick auf die zukünftige Weiterentwicklung der Klinikgruppe als wichtigen Baustein: «Dieses weitere Label, das viele zusätzliche Qualitätskriterien abdeckt, hilft uns dabei, die entsprechenden Bereiche sukzessive noch besser aufzustellen. Wir wachsen quasi mit den Labels mit und sind immer auf dem neuesten Stand, was die Standards betrifft. Zudem befinden wir uns mit den verschiedenen Zertifizierungen mittlerweile in einem sehr engmaschigen ‹Rezertifizierungsnetz›, das uns permanent fordert und zu Höchstleistungen anspornt.» Weitere Informationen zu den Qualitätskriterien und dem Vorgehen des Verbandes der SLH sind im Internet unter www.slh.ch zu finden. Alle Auszeichnungen und Zertifizierungen der Kliniken Valens sind nachzulesen unter www.kliniken-valens.ch/ueber-uns/auszeichnungen.   swiss leading hospitals [post_title] => Zertifizierung von «The Swiss Leading Hospitals» [post_excerpt] => Die Kliniken Valens sind Mitglied bei SLH. Geprüft wurden 48 Qualitätskriterien in unterschiedlichen Fachbereichen sowie 39 Hotelleriekriterien. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifizierung-von-the-swiss-leading-hospitals [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-08-06 08:43:14 [post_modified_gmt] => 2021-08-06 06:43:14 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6394 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [4] => WP_Post Object ( [ID] => 6365 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-07-19 10:22:59 [post_date_gmt] => 2021-07-19 08:22:59 [post_content] => Das Geschäftsjahr 2020 war auch für die Kliniken Valens geprägt von der für alle herausfordernden Corona-Situation. Mit der Einrichtung von Isolationsstationen konnten einerseits Post-Covid-Patientinnen und -Patienten zur Entlastung der Akutspitäler früh aufgenommen werden und andererseits der normale Reha-Betrieb aufrechterhalten bleiben. An allen fünf Standorten mit stationärer Rehabilitation wurden über 5500 stationäre Patientinnen und Patienten medizinisch, therapeutisch und pflegerisch behandelt und auf ihrem Weg der Rehabilitation begleitet. Die Klinikgruppe konnte trotz der sehr grossen Herausforderungen mit mehr als 155’000 Pflegetagen und einem Umsatz von CHF 125 Mio. einen Jahresgewinn von CHF 2,5 Mio. erwirtschaften. Erstmals sind in der Jahresrechnung auch die Zahlen der Klinik Gais und der Clinic Bad Ragaz enthalten. [caption id="attachment_6375" align="alignnone" width="340"]Cover Jahresbericht Kliniken Valens 2020 Cover Jahresbericht Kliniken Valens 2020[/caption]

Umgang mit SARS-COV-2 und neues Angebot Long Covid

In Valens und Walenstadtberg wurden Isolations-Stationen betrieben. Einzelne Covid-19-Fälle gab es an allen Standorten, sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Patienten. Insgesamt wurden 2020 über 400 Covid- oder Post-Covid-Patienten stationär behandelt. Der grösste Teil davon wurde wegen Lungenproblemen im Rehazentrum Walenstadtberg betreut und rehabilitiert. Etwa 25 Prozent aller Corona-Infizierten leiden noch Wochen oder Monate nach ihrer akuten Erkrankung an körperlichen und psychischen Langzeitfolgen – etwa an chronischer Müdigkeit, an Schlafstörungen oder Angstzuständen und Depression. Für diese Patientengruppe haben die Kliniken Valens in der Klinik Gais und der Ambulanten Reha St. Gallen ein spezialisiertes Long-Covid-Reha-Angebot geschaffen.

Qualität auf hohem Niveau

Die Klinken Valens haben 2020 und 2021 bei der Wahl der «Besten Arbeitgeber» ein Top-Ergebnis erreicht. Die Ermittlung erfolgt durch die Handelszeitung, zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista. Dass auch die zweite Teilnahme 2021 so erfolgreich verlaufen ist, freut CEO Dr. Till Hornung ganz besonders: «Gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie sind wir als Team an den Herausforderungen gewachsen, sind zusammengestanden und haben unser Bestes gegeben.» Weitere Auszeichnungen folgten: Die Rheinburg-Klinik Walzenhausen hat Ende 2020 als eines der ersten Unternehmen im schweizerischen Gesundheitswesen die Anerkennung «Recognised by EFQM» mit 4 Sternen erhalten. 2021 folgten der Rheinburg-Klinik auch die Rehazentren Walenstadtberg und Valens mit 4 EFQM-Sternen nach.

Ausblick, nächste Schritte

Die nächsten konkreten Schritte der Gruppe Kliniken Valens sind der Aufbau einer spitalnahen Rehaklinik in Chur zusammen mit dem Kantonsspital Graubünden und die Umsetzung des grossen Projekts «Rehaklinik auf dem Triemli-Areal» in Zürich.

1200 Mitarbeitende im Einsatz

Die Kliniken Valens betreiben in Valens, Walenstadtberg, Walzenhausen, Gais und Bad Ragaz fünf Rehazentren für stationäre Patientinnen und Patienten sowie in Chur und St. Gallen ambulante Aussenstationen. Mit insgesamt 475 Betten, rund 1200 Mitarbeitenden und jährlich rund 5500 behandelten Patientinnen und Patienten gehören die Kliniken Valens zu den grössten Rehabilitationsanbietern in der Schweiz und zu den grössten Arbeitgebern in der Region Sarganserland/Rheintal. Der Jahresbericht der Kliniken Valens informiert mit kurzen Texten und vielen Bildern über das vielfältige Betriebsgeschehen. www.kliniken-valens.ch/medien [post_title] => Herausforderndes, zufriedenstellendes Geschäftsjahr [post_excerpt] => Die Klinikgruppe erwirtschaftete im Pandemiejahr 2020 mit 155’000 Pflegetagen einen Umsatz von CHF 125 Mio. und einen Jahresgewinn von CHF 2,5 Mio. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => herausforderndes-aber-zufriedenstellendes-geschaeftsjahr [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-07-19 11:31:36 [post_modified_gmt] => 2021-07-19 09:31:36 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6365 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [5] => WP_Post Object ( [ID] => 6361 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-07-15 08:52:57 [post_date_gmt] => 2021-07-15 06:52:57 [post_content] => Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid ist seit dem 1. Juli 2021 Chefarzt Kardiologie und Departementsleiter Innere Medizin der Klinik Gais. Der Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie FMH war zuvor Chefarzt Kardiologie der Klinik Barmelweid. Die Geschäftsleitung der Kliniken Valens hat Prof. J.-P. Schmid Anfang des Jahres zum Nachfolger des langjährigen Chefarztes Dr. med. Artur Bernardo gewählt, welcher auf Ende Juni 2021 in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist.

Ausgewiesener Experte in der kardialen Rehabilitation

Mit Prof. J.-P. Schmid ist die Wahl auf einen ausgewiesenen Experten der kardialen Rehabilitation gefallen. Er studierte in Lausanne Medizin, hat seine Doktorwürde an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern erlangt und anschliessend die Ausbildungen zum Facharzt Allgemeine Innere Medizin und Kardiologie FMH durchlaufen. Nach Stationen im Kantonsspital Freiburg, im CHUV Lausanne sowie dem Insel- und Tiefenauspital in Bern war er seit 2017 als Chefarzt Kardiologie der Klinik Barmelweid tätig. 2015 wurde er zum Titularprofessor der Universität Bern ernannt. [caption id="attachment_6377" align="alignnone" width="255"]Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid ist seit dem 1. Juli 2021 Chefarzt Kardiologie und Departementsleiter Innere Medizin der Klinik Gais. Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid, Chefarzt Kardiologie und Departementsleiter Innere Medizin der Klinik Gais.[/caption]

Schweizweite Reputation und breites Engagement

Prof. J.-P. Schmid hat mit zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation eine nationale und internationale Reputation. Er engagiert sich als langjähriges Vorstandsmitglied der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Kardiovaskuläre Prävention, Rehabilitation und Sportkardiologie (SCPRS) aktiv für sein Fachgebiet. Auf europäischer Ebene ist er ehemaliger Vorsitzender der «Section Cardiac Rehabilitation» der Europäischen Vereinigung für Präventive Kardiologie (EAPC) und war mehrere Jahre wissenschaftlicher Programmverantwortlicher des Jahreskongresses «EuroPrevent». Aktuell arbeitet er weiterhin als Gutachter für wissenschaftliche Fachorgane und Zeitschriften. Seit 2020 ist er auch Vorstandsmitglied der Schweizer Arbeitsgruppe für Lipide und Artherosklerose (AGLA). Schwerpunkte seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sind nebst der Behandlung der kardiovaskulären Risikofaktoren vor allem die Leistungsdiagnostik und das körperliche Training bei fortgeschrittener Herzerkrankung, insbesondere bei Herzinsuffizienz. Prof. J.-P. Schmid ist im Wallis aufgewachsen und heute wohnhaft in Altstätten. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, freut sich über die gelungene Neubesetzung: «Ein solch ausgewiesener Experte bedeutet viel für die Klinik Gais. Mit Prof. Schmid werden wir wichtige inhaltliche Akzente setzen können, und wir wissen die Kardiologie sowie das neue Departement für Innere Medizin in den besten Händen.»

Neuorganisation der Inneren Medizin in der Klinik Gais

In der Klinik Gais wurden in den letzten Monaten die beiden internistischen Abteilungen Kardiologie / Innere Medizin und Onkologie zu einem grossen Departement für Innere Medizin zusammengelegt. Der neue Chefarzt Kardiologie, Prof. J.-P. Schmid, steht diesem Departement seit dem 1. Juli 2021 vor. [post_title] => Kardiologie der Klinik Gais unter neuer Leitung [post_excerpt] => Prof. Dr. med. Jean-Paul Schmid ist seit dem 1. Juli 2021 Chefarzt Kardiologie und Departementsleiter Innere Medizin der Klinik Gais. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => kardiologie-der-klinik-gais-unter-neuer-leitung [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-07-15 08:52:57 [post_modified_gmt] => 2021-07-15 06:52:57 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6361 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [6] => WP_Post Object ( [ID] => 6351 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-07-14 09:42:47 [post_date_gmt] => 2021-07-14 07:42:47 [post_content] => Vom 8. bis 10. Juli 2021 fand im Rehazentrum Valens das 23. PhD-Retreat des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich (ZNZ) statt. Nachdem es 2020 pandemiebedingt zum ersten Mal seit 1999 nur online stattfand, freuten sich alle Beteiligten, dass die Durchführung dieses Jahr wieder vor Ort möglich war. 52 Doktorandinnen und Doktoranden präsentierten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten zu einer ausgesprochenen Vielfalt an Themen.

Zusammentreffen geballten Wissens

In Vorträgen und anhand von Postern stellten die Studierenden des ZNZ an den drei Tagen ihre Forschungsprojekte vor. Die Doktorandinnen und Doktoranden kamen aus den Bereichen Biologie, Medizin, Ingenieurwesen, Pharmakologie, Physik und Psychologie. Ziel dieses jährlichen «Zusammentreffens geballten Wissens» ist der Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Sie sollen Inspiration für die eigene Arbeit finden und ihre Kräfte bündeln, um die Ergebnisse ihrer Projekte zu verbessern. Und – ebenso wertvoll – die Klinik und die aktuellen Herausforderungen in der Neurorehabilitation vor Ort zu erleben.

Kontakt zu Patienten und behandelnden Ärzten

Der persönliche Kontakt zu Patientinnen und Patienten ist dabei für die Forschenden von grosser Bedeutung, wie Dr. Roman Gonzenbach, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation im Rehazentrum Valens, erklärt: «Forschende haben oft keinen direkten Kontakt zu Patienten und betreuenden Ärzten. Viele der Doktorandinnen und Doktoranden sehen in Valens zum ersten Mal, was es heisst, mit einer neurologischen Erkrankung wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Parkinson zu leben. Es wird ihnen praktisch am Menschen vor Augen geführt, dass weiterhin ein enormer Bedarf an einem besseren Verständnis des Nervensystems besteht, damit in Zukunft Krankheiten noch besser behandelt oder gar verhindert werden können. Dies motiviert sie, weiterhin mit Neugierde und viel Energie das Nervensystem und dessen Erkrankungen zu erforschen.»

Weitergabe von Wissen mit Vorträgen und Fallpräsentationen

Ergänzend zu den Kurzvorträgen und Poster-Präsentationen der Studierenden sorgten die Plenarvorträge und Fallvorstellungen von Prof. Dr. med. Sebastian Jessberger (Universität Zürich), Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach (Kliniken Valens), Prof. Dr. Hendrik Scholl (Universitätsspital Basel) und Prof. Dr. phil. Peter Brugger (Kliniken Valens) für einen nachhaltigen Wissenstransfer. Dies unterstreicht auch einen wichtigen Grundsatz der Lehre in den Kliniken Valens: dass man sich an den Besten orientiert, von ihnen so viel als möglich lernt und das Gelernte gern an alle Interessierten weitergibt.

Austausch auch wichtig für die Kliniken Valens

So sieht Dr. Gonzenbach in dem jährlichen PhD-Retreat in Valens «eine grossartige Gelegenheit für die Doktorandinnen und Doktoranden, Wissen und Ideen auszutauschen und mit Interessierten zu teilen. Aber auch wir als Kliniken Valens legen grossen Wert auf diesen Austausch. Wir verfolgen einen stark wissenschaftlichen und evidenzbasierten Ansatz, und nicht zuletzt für unsere eigene Forschung im neurologischen Bereich müssen wir permanent neue Forschungsergebnisse anderer Institutionen im Blick behalten. Das Retreat in Valens ist auch dafür eine sehr gute Gelegenheit und wir sind froh, dass wir es bereits seit mehr als 20 Jahren durchführen dürfen.» [caption id="attachment_3151" align="alignnone" width="387"]Dr. Roman Gonzenbach, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation im Rehazentrum Valens, Dr. Roman Gonzenbach, Chefarzt Neurologie und Neurorehabilitation im Rehazentrum Valens[/caption]

Einst Doktorand, heute Chefarzt in Valens

Für Roman Gonzenbach hat das nunmehr 23. PhD-Retreat auch eine persönliche Komponente: Vor 16 Jahren war er selbst unter den Doktoranden und präsentierte seine Arbeit. Er erinnert sich gern und gut daran: «Meine Kommilitonen und ich waren beeindruckt von der Expertise, die in Valens vertreten war. Die Plenarvorträge und die Fallvorstellungen, dieser Anschauungsunterricht direkt aus der Praxis, motivierte uns junge Forscherinnen und Forscher zusätzlich für unsere Arbeit. Dass ich seit einigen Jahren als Chefarzt in Valens arbeite und damit selbst Gastgeber für das PhD-Retreat sein kann, ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf viele weitere.» [post_title] => Austausch junger Wissenschaftler in Valens [post_excerpt] => Vom 8. bis 10. Juli 2021 fand im Rehazentrum Valens mit 52 DoktorandInnen das 23. PhD-Retreat des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich (ZNZ) statt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => austausch-junger-wissenschaftler-in-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-07-19 11:32:11 [post_modified_gmt] => 2021-07-19 09:32:11 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6351 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [7] => WP_Post Object ( [ID] => 6319 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-07-08 09:58:47 [post_date_gmt] => 2021-07-08 07:58:47 [post_content] => Mit einem freiwilligen Spendenfranken unterstützen Mitarbeitende der Kliniken Valens seit über 20 Jahren benachteiligte Mitmenschen. Monatlich geht ein Franken aus dem Lohn der teilnehmenden Mitarbeitenden auf das Konto des «Spendenfrankens». Der aus einem Jahr resultierende Betrag wird an eine soziale Einrichtung gespendet. Dieses Jahr wurde die Organisation «RHYBOOT» mit Sitz in Altstätten berücksichtigt. Anfang Juli konnte Patrick Benz, Geschäftsführer von RHYBOOT, mit grosser Freude den Spendenscheck in Höhe von CHF 4423.– von den Kliniken Valens entgegennehmen: «Diese grosszügige Spende wird vollumfänglich unseren Klienten zugutekommen, sei es für Anlässe oder für Hilfsmittel. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeitenden der Kliniken Valens.» RHYBOOT ermöglicht Lebens- und Arbeitsräume für erwachsene Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Das gesamtheitliche Angebot umfasst betreutes Wohnen, ein Beschäftigungsangebot, geschützte Arbeitsplätze sowie Eingliederungs- und Ausbildungsplätze. Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Bewohner/innen werden dabei auf ihrem Weg in ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben begleitet. RHYBOOT, mit Sitz im Rheintal, ist aber auch ein vielseitiges und sozialwirtschaftliches Unternehmen, mit einem grossen Spektrum an Dienstleistungen und Produkten. Mehr Informationen sind zu finden unter www.rhyboot.ch. v.l.n.r.: Dr. Till Hornung, CEO Kliniken Valens, Patrick Benz, Geschäftsführer RHYBOOT, Edith Kasper, Klinikdirektorin Rheinburg-Klinik Walzenhausen, bei der Spendenscheckübergabe in der Rheinburg-Klinik Walzenhausen. [post_title] => «Spendenfranken» der Kliniken Valens geht an RHYBOOT [post_excerpt] => Mit einem freiwilligen Spendenfranken unterstützen Mitarbeitende der Kliniken Valens benachteiligte Mitmenschen. Dieses Jahr ging der Erlös an RHYBOOT [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => mitarbeitende-der-kliniken-valens-unterstuetzen-rhyboot [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-07-08 10:04:18 [post_modified_gmt] => 2021-07-08 08:04:18 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6319 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [8] => WP_Post Object ( [ID] => 6290 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-06-30 16:40:41 [post_date_gmt] => 2021-06-30 14:40:41 [post_content] => Die Vereinigung Parkinson Schweiz organisiert jedes Jahr verschiedene Informationsanlässe für Parkinsonbetroffene, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit. So fand kürzlich im Rehazentrum Valens ein Informationstag statt. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Massnahmen waren lediglich 50 Personen zum Anlass zugelassen. Prof. Dr. med. Veit Mylius, Leitender Arzt Neurologie im Rehazentrum Valens, führte durch den Nachmittag. In der Schweiz leiden über 15.000 Menschen an Morbus Parkinson, einer langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems. Aufgrund von Eiweissablagerungen im Mittelhirn kann der Botenstoff Dopamin nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden, was v. a. zu einer Bewegungsarmut führt. Weitere typische Symptome sind Zittern (Tremor), Muskelsteifigkeit (Rigor), Sturzneigung und eine leise, undeutliche Sprache.

Ausdauertraining verbessert die Gangqualität

In verschiedenen Vorträgen referierten die Logopädin Eliane Lüthi-Müller, Sportwissenschaftler Dr. Jens Bansi (beide Rehazentrum Valens), der Neurologe Dr. Florian Brugger und die Neurochirurgin Dr. Marie Krüger vom Kantonsspital St.Gallen zu bewährten Therapieformen und neuen Erkenntnissen rund um Parkinson. Die Referierenden erklärten unter anderem die Wirkweise von Ausdauertraining: Während einer Rehabilitation trainieren die Patientinnen und Patienten auf dem Laufband mit dem Fokus auf Gleichgewicht und Gang. Durch computerunterstützte Programme ist es beispielsweise möglich, verschiedene Hindernisse auf das Laufband projizieren zu lassen. So werden neben dem einfachen Gehen die Reaktionsfähigkeit und die Gangplanung trainiert. Dadurch verbessert sich die Gangqualität der Patientinnen und Patienten spürbar. Auch der Stellenwert und die Möglichkeiten für das tägliche intensive Training zu Hause wurden an konkreten Beispielen thematisiert. So könne mit bestimmten Übungen, regelmässig durchgeführt, das Gehen verbessert und Stürzen vorgebeugt werden. Die LSVT®-BIG-Therapie (LSVT=Lee Silverman Voice Treatment) kann auch in den Ambulatorien der Kliniken Valens, in Chur (Kreuzspital) und St. Gallen (Wassergasse), durchgeführt werden.

Stimm- und Sprechstörungen ernst nehmen

Die Behandlung der immer leiser, monotoner und heiserer werdenden Stimme bei Menschen mit Morbus Parkinson war ein weiteres Thema. 89 Prozent der Betroffenen leiden unter Stimm- und Sprechstörungen. Sie sprechen leise, denken aber, dass ihr Sprechen im normalen Bereich liegt. Zudem wird mit Fortschreiten der Krankheit das Sprechen undeutlicher, was sich mit der Zeit auf das soziale Leben auswirken kann; ein sozialer Rückzug ist oftmals die Folge. Das intensive Stimm- und Sprechtraining ist daher ein wichtiger Teil der Therapie bei Menschen mit Morbus Parkinson.

Invasive Therapieverfahren

Behandlungsoptionen bei der fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung sind auch invasive Therapieverfahren, wie die tiefe Hirnstimulation und die Duodopa-Pumpen-Therapie. Die Referierenden erklärten die Anwendung insbesondere der tiefen Hirnstimulation und erläuterten, welche Patienten dafür geeignet sind.

Kommunikation und Mobilität aufrechterhalten

Bei all den genannten Therapieformen geht es darum, Menschen mit Morbus Parkinson dazu zu befähigen, ihr höchstes Mass an Kommunikation, Mobilität und Unabhängigkeit im täglichen Leben durch wissenschaftlich unterstützte Therapieprogramme wiederherzustellen und zu erhalten – ein Ziel, das die Kliniken Valens auch als ihren Auftrag in der Rehabilitation sehen, weshalb sie in verschiedenen Bereichen Forschungsprojekte durchführen; dies auch mit Unterstützung von Parkinson Schweiz und in Kooperation mit anderen Kliniken und Universitäten (Laufbandtraining, Schmerz- und Schluckstörung). ____ Parkinson Schweiz unterstützt und verbessert die Lebensqualität von Parkinson-Betroffenen. Die Vereinigung sensibilisiert und informiert Ärztinnen und Ärzte, medizinisches und para-medizinisches Personal sowie die Öffentlichkeit. Die gemeinnützige, von der ZEWO zertifizierte Vereinigung wurde 1985 von Ärzten und Interessierten gegründet und zählt über 6700 Mitglieder. Parkinson Schweiz ist die erste Anlaufstelle für Fragen rund um Morbus Parkinson. Die Vereinigung unterstützt Betroffene und Angehörige mit Angeboten wie kostenloser Beratung und Information sowie Kursen und Seminaren. Mehr Informationen: 043 277 20 77 www.parkinson.ch [post_title] => Parkinson-Informationstag im Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Im Juni 2021 fand im Rehazentrum Valens ein Parkinson-Infotag statt. Die Referierenden informierten über das Krankheitsbild und neue Therapieformen. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => parkinson-informationstag-im-rehazentrum-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-06-30 17:01:38 [post_modified_gmt] => 2021-06-30 15:01:38 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6290 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [9] => WP_Post Object ( [ID] => 6049 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-06-28 11:20:14 [post_date_gmt] => 2021-06-28 09:20:14 [post_content] => Dr. Jens Bansi, seit 17 Jahren als Sportwissenschaftler in Valens tätig, übernahm mit 1. Juni 2021 die Funktion des Leiters Forschung und Entwicklung im Bereich der Therapien. Begleitet wird dieser Wandel im Rehazentrum Valens von einem wichtigen Meilenstein für Jens Bansi und das gesamte Forschungsteam: Die Veröffentlichung ihrer Multiple-Sklerose-Studie in «Neurology – Neuroimmunology & Neuroinflammation», einer der weltweit renommiertesten neurologischen Fachzeitschriften. Der Karrieresprung und der beachtliche Forschungserfolg ereigneten sich fast gleichzeitig, doch beiden Ereignissen ging eine lange Vorbereitung voraus.

Forschungsabteilung der Therapien steht unter neuer Leitung

Die Übernahme der Leitung Forschung und Entwicklung im Bereich der Therapien durch Jens Bansi wurde bereits seit Längerem vorbereitet, da der langjährige Leiter Dr. Jan Kool seine Frühpensionierung plante. Er bleibt dem Rehazentrum Valens jedoch mit einem 20-Prozent-Pensum erhalten. Jens Bansi freut sich auf die neue Aufgabe als Forschungsleiter: «Die Arbeit im Rehazentrum Valens macht mir auch nach vielen Jahren noch grosse Freude. Als Team haben wir grossartige Erfolge gefeiert und mit Jan Kool hatten wir einen extrem engagierten und erfahrenen Forschungsleiter – ich freue mich, weiterhin auf seine Expertise zählen zu können. In meiner neuen Position möchte ich vor allem das offene und innovationsfreundliche Arbeitsklima weiter pflegen und das Taktgeber-Image der Valenser Forschung erhalten und weiterentwickeln. Das Schöne an unserer Forschung ist, dass wir alle neuen Erkenntnisse direkt in die Praxis umsetzen können – wir arbeiten mit und für unsere Patientinnen und Patienten.» [caption id="attachment_6022" align="alignnone" width="255"]Dr. Jens Bansi, Leiter Forschung und Entwicklung, Kliniken Valens Dr. Jens Bansi, Leiter Forschung und Entwicklung im Bereich der Therapien, Kliniken Valens[/caption]

Multiple-Sklerose-Studie in renommiertem Fachmagazin veröffentlicht

Kurz vor der Ernennung von Jens Bansi zum neuen Forschungsleiter wurde die Veröffentlichung einer kürzlich abgeschlossenen MS-Studie in der Mai-Ausgabe des renommierten neurologischen Fachmagazins «Neurology – Neuroimmunology & Neuroinflammation» bekannt. In der Studie, die in Kooperation mit Dr. Dr. Philipp Zimmer von der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt wurde, untersuchten Dr. Jens Bansi, Dr. med. Roman Gonzenbach und Dr. Jan Kool mit ihrem Forschungsteam, wie sich ein hochintensives Intervalltraining (HIIT) auf das Entzündungsgeschehen von MS-Patientinnen und -Patienten auswirkt. Chronische Entzündungen im Gehirn sind ein zentrales Element in der MS-Forschung; sie führen zum Abbau der Isolierschicht bestimmter Nervenbahnen und somit zur Verschlechterung von motorischen und kognitiven Funktionen bei den Betroffenen. Für die eindeutige Feststellung, wie sich das Entzündungsgeschehen durch das hochintensive Intervalltraining beeinflussen lässt, wurden neue Marker im Blut, die sogenannten Neurofilamente, ausgewertet. Dieser erst kürzlich entdeckte Blutbestandteil kann vergleichsweise kostengünstig nachgewiesen werden und ist ein wesentlicher Indikator für Entzündungen.

Deutlich reduzierte Entzündungswerte – Bewegung schützt nachweislich das Gehirn

Dass die Studie Eingang in «Neurology» fand, hat einerseits mit dem deutlichen Ergebnis zu tun, andererseits mit dem Studiendesign, wie Jens Bansi ausführt: «In unserer Studie konnten wir – vereinfacht gesagt – nachweisen, dass die Werte, die höchstwahrscheinlich chronische Entzündungen und chronische Müdigkeit hervorrufen, mit einem hochintensiven Intervalltraining deutlich reduziert werden. Wir haben 69 Personen mit MS nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe absolvierte 3 Mal pro Woche für 15 Minuten ein hochintensives Intervalltraining auf dem Ergometer. Dabei radelten die Probandinnen und Probanden jeweils 1 Minute bei 90 bis 100 Prozent ihrer individuellen Höchstleistung und machten dann 3 Minuten Pause. Die andere Gruppe absolvierte das bewährte Valenser Training: täglich 30 Minuten bei ca. 65 Prozent der individuellen Höchstleistung. Um in unserer Studie die Vergleichbarkeit der Daten sicherzustellen, haben wir nur Werte verwendet, die objektiv messbar sind. Beispielsweise haben wir nur Personen in die Studie aufgenommen, die einen EDSS-Wert zwischen 3.0 und 6.0 hatten, also ‹moderat› eingeschränkt waren.» Wie Bansi weiter ausführt, wurde auch die Veränderung der Blutkonzentration zu genau definierten Zeitpunkten gemessen: einmal vor dem Training, einmal direkt im Anschluss an das Training und einmal 3 Stunden nach dem Training. Die in Köln durchgeführten Blutanalysen erbrachten den Nachweis, dass sich die Konzentration der Neurofilamente nach dem hochintensiven Intervalltraining jeweils deutlich stärker abgesenkt hatte als nach dem ‹normalen› Training.

Erklärung auch für die Entstehung der chronischen Müdigkeit (Fatigue) bei MS

Gleichzeitig konnten die Forscher in der Studie den Aufbau von Kynurenin untersuchen. Das ist ein eiweissähnlicher Blutbestandteil, der unter anderem für die Herstellung von Tryptophan verantwortlich ist. Tryptophan wiederum baut die Glücks- und Schlafhormone Serotonin und Melatonin auf. Bei MS-Betroffenen hat sich gezeigt, dass es durch die Entzündungen auch zu einer Überproduktion von Kynurenin und Tryptophan kommt. Diese Patientinnen und Patienten entwickeln häufig Schlafstörungen und depressive Verstimmungen sowie chronische Müdigkeit (Fatigue), die im Übrigen auch bei Krebs oder Parkinson auftritt. Bei Probandinnen und Probanden, die das hochintensive Intervalltraining absolviert haben, verschob sich diese Zusammensetzung hin zu einer neuroprotektiven Wirkweise: Die Kynurenin- und Tryptophan-Konzentration nahm ab.

Multiple Sklerose bremsen mit hochintensivem Intervalltraining

Die Forscher gehen davon aus, dass sich eine Abnahme der Neurofilamente sowie die positiven Veränderungen im sogenannten Kyurenin-Pfad und pNFL-Spiegel schützend auf das Gehirn auswirkt, weil sich der Abbau der Isolierschicht von Nervenbahnen verlangsamt. Damit wäre es möglich, das Fortschreiten der Krankheit durch ein regelmässiges hochintensives Intervalltraining zu verlangsamen und die motorischen und kognitiven Funktionen zu erhalten. Dies muss allerdings in weiteren Forschungsarbeiten nachgewiesen werden. Weltweit leiden fast 3 Millionen Menschen an der Krankheit Multiple Sklerose, die als unheilbar gilt. Jens Bansis Studie und andere neuere Arbeiten haben in den letzten Jahren jedoch eindrücklich gezeigt, dass Bewegung bei Menschen mit MS das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann. Wie Bansi erklärt, kommt dabei auch der Regelmässigkeit eine tragende Rolle zu: «Entscheidend auf lange Sicht ist, dass die Betroffenen das Ziel verfolgen, einen bestimmten Referenzwert in ihrer Fitness zu halten: den eines gesunden, durchschnittlich fitten Menschen. Denn ihr Organismus kann schwächende Einflüsse, wie eine Erkältung oder längere Trainingspausen, weniger gut kompensieren. Im Vergleich zu einem gesunden Menschen brauchen sie viel länger, bis sie wieder ihr altes Niveau erreichen – wenn sie es denn überhaupt schaffen. Deshalb ist die stetige Bewegung, das Dranbleiben, so enorm wichtig für den Krankheitsverlauf bei MS.»

Valenser Forschung als Motor für Dogmenwechsel: Aus «Schonen» wurde «HIIT»

Noch vor 20 Jahren war die einhellige medizinische Meinung, dass sich MS-Patientinnen und -Patienten schonen müssten. Doch die Valenser Forscher kamen zu der Überzeugung, dass dies nicht der Weisheit letzter Schluss sein konnte. 2004 wiesen sie nach, dass ein tägliches Training bei 65 Prozent der individuellen maximalen Leistungsfähigkeit eine Besserung bei MS bringt. 2008 führten sie eine weitere Studie durch, in der der Effekt von Krafttraining genauer untersucht wurde. Auch andere Institutionen forschten nun in diese Richtung, bis es schliesslich auch in der breiten Wissenschaft Konsens war, dass MS-Betroffene trainieren müssen, um ihre Krankheit zu verlangsamen. Heute ist die MS-Forschung noch weiter; im Fokus steht weltweit das hochintensive Intervalltraining (HIIT), das hart an die Grenzen der persönlichen Leistungsfähigkeit geht. Zu diesem Dogmenwechsel haben die Forscher aus Valens viel beigetragen. So ist die Lehrmeinung in mehreren Schritten von der Ansicht weggekommen, schonen sei die beste Medizin. Jetzt heisst es: bewegen, bewegen, bewegen – und «viel hilft viel».   Die Bedeutung von «Neurology – Neuroimmunology & Neuroinflammation»: Das neurologische Fachmagazin hat einen Impactwert von 7,7 – und gehört damit zu den renommiertesten, das heisst meistzitierten Fachmagazinen weltweit. Bericht der International Society of Tryptophan Research über die Studie (Mai-Highlight 2021): http://www.istry.org/news/featured-articles/ Die Studie ausführlich und in voller Länge: Die Studie trägt den Titel Exercise Diminishes Plasma Neurofilament Light Chain and Reroutes the Kynurenine Pathway in Multiple Sclerosis und ist abrufbar unter https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33782190. Bildtext: v.l.n.r: Dr. Jens Bansi, Leitung Forschung und Entwicklung im Bereich der Therapien, Dr. Jan Kool, Senior Researcher, und Dr. med. Roman Gonzenbach, Chefarzt Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, haben die Multiple-Sklerose-Studie in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt. Bildrechte: Kliniken Valens [post_title] => «Staffelübergabe» und MS-Forschungserfolg [post_excerpt] => Dr. Jens Bansi ist seit 1. Juni 2021 Leiter Forschung und Entwicklung der Therapien und feiert mit seinem Team einen grossen Forschungserfolg. 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Unter dem Titel «Das Long-Covid-Syndrom – Aktuelle Forschungserkenntnisse, Häufigkeit und Symptomatik, Rehabilitationsziele, ambulant und stationär» informierten die Referentinnen und Referenten vertieft über das noch neue Krankheitsbild und über die Möglichkeiten zur Behandlung und Rehabilitation. Die Webinare können hier nachträglich angesehen werden: ► Zum Webinar für klinisches Fachpersonal: https://vimeo.com/565525890/282e698e12 ► Zum Webinar für Patienten und Interessierte: https://vimeo.com/565574127  ► Zur Long-Covid-Webseite der Kliniken Valens: https://kliniken-valens.ch/longcovid   [caption id="attachment_6072" align="alignnone" width="839"] © Peter Brandenberger_imlicht.ch[/caption] [post_title] => Long-Covid-Webinare online zum Nachsehen [post_excerpt] => Die Kliniken Valens haben im Juni 2021 zwei Webinare über Long Covid durchgeführt. Die beiden Webinare sind ab sofort zum Nachsehen verfügbar. 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Dr. med. Daniel Büche, MSc; neuer Chefarzt ad interim Onkologie, Klinik GaisBreit ausgebildeter Kliniker

Dr. Büche ist ein breit ausgebildeter Kliniker, dessen Kenntnisse und Erfahrungen von der Allgemeinen Inneren Medizin über die Kardiologie, Nephrologie und Onkologie bis hin zur Pneumologie, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hausarztmedizin reichen. Hinzu kommt eine Zusatzweiterbildung in Schmerzmedizin, Palliativmedizin sowie psychosomatischer Medizin. Die Onkologie begleitet Dr. Büche bereits seit mehr als 20 Jahren; seine erste Oberarztarztstelle trat er 2002 in der Klinik Medizinische Onkologie und Hämatologie am KSSG an. Seither vertiefte er dieses Fachwissen in mehreren leitenden Positionen; unter anderem half er als Kaderarzt der Onkologie, das Palliativzentrum und das Schmerzzentrum am Kantonsspital St.Gallen auf- und auszubauen. Zudem war er massgeblich am Aufbau des Palliativnetzwerks in den Kantonen St.Gallen und beiden Appenzell beteiligt.

Passionierter Wissensvermittler

Wissen weiterzugeben gehört für Dr. Büche ebenfalls seit über 20 Jahren dazu: So lehrt er seit 1998 in der Pflegefortbildung im Nachdiplomstudiengang Onkologie, seit vielen Jahren zudem in der Ärztefortbildung, in mehreren Master- und CAS-Studiengängen an der Ostschweizer Fachhochschule sowie im Masterstudiengang Onkologie an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Erfahrener Teamplayer

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor der Kliniken Valens, sagt über die neue Leitung der onkologischen Abteilung in der Klinik Gais: «In Phasen der Neuorganisation sind erfahrene Ärzte und Persönlichkeiten wie Dr. Büche besonders wichtig. Als Facharzt Innere Medizin mit jahrzehntelanger engagierter Arbeit in der Onkologie bringt Dr. Büche enorm viel Erfahrung mit. Wir sind sehr froh, dass wir für die Klinik Gais einen derart erfahrenen Mediziner gewinnen konnten. Er wird in seiner Funktion als Chefarzt ad interim, und ab Herbst als Stellvertretender Chefarzt, die onkologische Abteilung im besten Sinne führen und weiterentwickeln.» Dr. med. Daniel Büche selbst fühlt sich in der onkologischen Rehabilitation mit seinem interprofessionellen Verständnis ebenfalls am richtigen Ort: «In der Rehabilitationsmedizin ist es besonders wichtig, ein Miteinander mit Berufskolleginnen und -kollegen der Pflege, Physio- und Ergotherapie, Kunsttherapie, Psychologie, Seelsorge, Sozialarbeit und Ernährungsberatung zu pflegen. Mit Zusammenarbeit und Interaktion auf Augenhöhe, mit der Kollegenschaft und mit den Betroffenen, ist in der Rehabilitation von Krebspatientinnen und -patienten viel zu erreichen. Ich sehe das als Fundament, auf dem ich meine Arbeit in der Klinik Gais aufbauen möchte.»   Zur Person Dr. med. Daniel Büche, MSc lebt in Speicher SG, ist verheiratet und hat fünf erwachsene Kinder. Beruflichen Stationen in den letzten zehn Jahren:
  • Leitender Arzt Schmerzzentrum in der Klinik Anästhesiologie, Intensiv-, Rettungs- und Schmerzmedizin am Kantonsspital St.Gallen (KSSG)
  • Leitender Arzt Palliativzentrum, Leiter Schmerzzentrum am KSSG
  • Arzt im Hospiz St.Gallen
  • Arzt vom Palliativen Brückendienst der Krebsliga Ostschweiz
  • Leiter Palliativzentrum, Leitender Arzt Klinik Medizinische Onkologie und Hämatologie
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Long Covid ist anders

Unter «Long Covid» werden unterschiedliche Langzeitverläufe insbesondere mit schneller Erschöpfung sowie chronischer Müdigkeit und Schwäche (Fatigue) verstanden. Hinzu kommen Schlafstörungen, Herzrasen, Husten und Atemnot, muskuläre Schwäche und Schmerzen sowie Störungen der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Diese anhaltenden Einschränkungen wiederum führen häufig zu einer erhöhten psychischen Belastung und zu Angstzuständen, wie Dr. med. Frank Zimmerhackl, Chefarzt Psychosomatik & Psychiatrie in der Klinik Gais, bestätigt: «Neueste Daten zeigen, dass etwa 25 Prozent aller Infizierten noch mehrere Wochen bis Monate an körperlichen, mentalen und seelischen Beeinträchtigungen leiden – unabhängig von der Schwere des akuten Verlaufs der Infektion.» Und zum ungewöhnlichen Verlauf der Krankheit erklärt Dr. Zimmerhackl: «Eine hervorstechende Eigenschaft des Long-Covid-Syndroms ist der zweiphasige Verlauf: Die Akut-Infektion verläuft vergleichsweise leicht oder sogar unbemerkt und es folgt oft ein beschwerdefreies Intervall. Erst in einer weiteren Phase treten die genannten Symptome auf, allen voran die chronische Müdigkeit und Erschöpfung.»

Neu entwickeltes Reha-Konzept für Long-Covid-Betroffene

Rehabilitationskonzepte für Post Covid sind in den Kliniken Valens bereits seit dem Beginn der Pandemie etabliert, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit einem schweren Befall der Lunge und ausgeprägten Gasaustauschstörungen. Angesichts der steigenden Zahlen an Long-Covid-Betroffenen wurde in den letzten Monaten zusätzlich ein hochspezifisches Long-Covid-Rehakonzept entwickelt: Es setzt sich aus mehreren Modulen zusammen, mit denen das Ärzte- und Therapieteam je nach Krankheitsbild einen individuellen Therapieplan erstellt. Das neu etablierte Konzept orientiert sich am aktuellen Kenntnisstand und wird laufend weiterentwickelt.

Stationäres und ambulantes Angebot für mehr Betroffene

Die Kliniken Valens mit ihren verschiedenen Standorten und Fachbereichen rehabilitieren somit ab Juni neben Patientinnen und Patienten mit Post-Covid zusätzlich Long-Covid-Betroffene. Das Ziel dabei ist, einer breiteren Patientengruppe sowohl ambulant als auch stationär das jeweils passende Rehabilitationskonzept anzubieten. Christian Schlücke, Leiter der Ambulanten Reha St.Gallen, zeigt sich zufrieden mit dem neuen Konzept: «Für unseren Standort mitten in St.Gallen ist die Long-Covid-Rehabilitation ein wertvolles neues Angebot. Viele Patientinnen und Patienten können die Therapien eher in Anspruch nehmen, wenn sie ambulant und wohnortnah angeboten werden. Unser Konzept ermöglicht es uns, die verschiedenen Therapie-Einheiten sehr genau auf die jeweiligen Beschwerden auszurichten, und in enger Zusammenarbeit mit dem Team der stationären Rehabilitation in der Klinik Gais sind wir in der Lage, jedem Patienten und jeder Patientin das anzubieten, was er oder sie in der aktuellen Situation braucht.» Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, erklärt die Notwendigkeit des neuen Angebotes aus Sicht der Rehaklinik-Gruppe: «Wir sind natürlich bestrebt, mit unserem Angebot stets den aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Und wir halten es für absolut notwendig, die Long-Covid-Reha in der Schweiz für mehr Menschen zugänglich zu machen. Viele Betroffene leiden an starken Beeinträchtigungen und müssen lange Wartefristen in Kauf nehmen. Andere wissen schlicht nicht, dass eine Rehabilitation möglich ist und die Beschwerden verkürzt, gemindert oder beseitigt werden können. Bei all dem müssen wir langfristig denken: Die Folgen der Pandemie werden noch lange zu spüren sein und es werden auch in Zukunft Menschen an Corona erkranken und danach mit Langzeitfolgen zu kämpfen haben. Die gebündelten Kräfte aller im Gesundheitswesen tätigen Institutionen sind mehr denn je gefragt.»

Mitte Juni kostenlose Webinare zum Thema

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu den kostenlosen Webinaren für klinisches Fachpersonal sowie für Betroffene und die interessierte Bevölkerung sind verfügbar unter www.kliniken-valens.ch/longcovid. [post_title] => Neues Angebot «Long-Covid-Rehabilitation» [post_excerpt] => Neues Angebot ab 1. Juni 2021: Spezialisierte Long-Covid-Rehabilitation an den Standorten der Klinik Gais und der Ambulanten Reha St.Gallen. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => neues-angebot-long-covid-rehabilitation [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-27 16:15:20 [post_modified_gmt] => 2021-05-27 14:15:20 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5813 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [13] => WP_Post Object ( [ID] => 5814 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-05-21 12:57:36 [post_date_gmt] => 2021-05-21 10:57:36 [post_content] => «Dosierungen – ist mehr besser?» Über dieses Thema tauschen sich am 22. Valenser Frühlingssymposium, resp. am 2. interdisziplinären Rehasymposium namhafte Referenten aus den Bereichen Medizin und Therapien aus und werden aus diversen Blickwinkeln das Thema beleuchten. 2. Interdisziplinäres Frühlingssymposium Dosierungen – ist mehr besser? Donnerstag, 26. August 2021 Rehazentrum Valens, Dr.-Wilhelm-Zinn-Saal Anmeldung und weitere Infos PDF-Download: Programmflyer [post_title] => Anmeldung zum Frühlingssymposium am 26. August 2021 [post_excerpt] => Namhafte Referenten aus Medizin und Therapien tauschen sich beim diesjährigen Symposium zum Thema «Dosierungen – ist mehr besser?» aus. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => anmeldung-zum-22-interdisziplinaeren-fruehlingssymposium [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-07-09 16:01:47 [post_modified_gmt] => 2021-07-09 14:01:47 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5814 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [14] => WP_Post Object ( [ID] => 5587 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-05-03 12:48:25 [post_date_gmt] => 2021-05-03 12:48:25 [post_content] => Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Lange bemerkte Jeannine Roth die Risse nicht, die sich ganz langsam bildeten, und hielt auch dem grössten Druck Stand. Doch es prasselte privat und beruflich derart viel auf sie ein, dass sie eines Tages kapitulieren musste. Ein Klinikeintritt war Anfang des Jahres 2016 die einzige Option. Wo soll man beginnen zu erzählen? Wann hat es angefangen, wirklich schwierig zu werden? Bis wohin war es noch zu bewältigen und wo war die Grenze zur Überforderung überschritten? Jeannine Roth fängt bei einem Ereignis von vor zwanzig Jahren an: «Eine Zäsur war sicherlich die erste Krebserkrankung meiner Schwester. Das war 1999, Yvonne war erst 36 und hatte zwei kleine Kinder. Es war für die ganze Familie ein Schock.»

Leidensweg der Schwester als Taktgeber

Deshalb muss Jeannine Roth, um uns zum Kern ihrer eigenen Krankheit mitzunehmen, zuerst die Geschichte ihrer Schwester zu Ende erzählen. Denn es ging wieder aufwärts, Yvonne besiegte den Brustkrebs und sah hoffnungsvoll in die Zukunft – bis nach zwölf Jahren im Rahmen der jährlichen Nachuntersuchung ein Lebertumor entdeckt wurde. Es folgte eine operative Tumorentfernung und Chemotherapien, zwei Jahre später musste ein weiterer Lebertumor entfernt werden. Anfang 2015 dann die «Enddiagnose»: Es hatten sich  inzwischen Metastasen in der Wirbelsäule und im Gehirn gebildet. Jeannine Roth verbrachte im März 2015 einen letzten gemeinsamen Urlaub mit ihrer Schwester. Doch in diesen Tagen erschöpften sich zunehmend ihre emotionalen Reserven. Dennoch setzte sie sich danach an vielen Wochenenden für jeweils dreieinhalb Stunden in den Zug, um Yvonne zu besuchen. Im Oktober 2015 verstarb sie. Patientin bei der Maltherapie; Kliniken Valens

Ein Zuviel auf allen Ebenen

In dieser quälenden Zeit war Jeannine Roth Head of Accounting, also Buchhaltungschefin eines mittelständischen Unternehmens innerhalb eines Grosskonzerns: «Ich  arbeitete 60 Stunden pro Woche, stand permanent unter Druck und fuhr viele Wochenenden zu meiner schwerkranken Schwester.» Und auch ganz persönliche, charakterliche Tendenzen  hatten sich kumuliert: «Ich bin sehr genau. Gut war etwas nur, wenn es extrem gut war. Dies kam mir in meinem Beruf als Finanzfachfrau sehr entgegen, aber man muss seinen Anspruch an sich  selbst auch mal herunterschrauben. Jeder hat schon von der 80/20-Regel gehört, aber für sich selbst wendet man trotzdem die 120-Prozent-Regel an.» Doch es sei nie nur ein Faktor – oder zwei oder drei –, die es ausmachen. Jeannine Roth trieben auch private Sorgen um; in ihrer Partnerschaft kriselte es bereits seit Längerem. Dann, nach dem Tod ihrer Schwester, kam zur Trauer noch hinzu, dass sie nicht mehr schlafen konnte. Drei Monate lang, trotz Psychotherapie und Medikamenten. Und «plötzlich ging es nicht mehr». Jeannine Roths Psychiaterin hatte ihr Wochen zuvor bereits geraten, sich in einer Klinik behandeln zu lassen – zeigte sie doch typische Symptome einer mittelschweren Depression –, sie hatte jedoch Bedenken wegen der Arbeit und wollte es selbst schaffen. «Aber es kam der Tag, an dem ich wusste, dass ich keine Chance habe, wenn ich das Ruder nicht aus der Hand gebe. Schliesslich bin ich bei der Arbeit in Tränen aufgelöst zusammengebrochen.» Ihre Therapeutin schrieb sie sofort krank und am 19. Januar 2016 fuhr Jeannine Roth nach Gais: «Jetzt konnte ich endlich  loslassen. Ich habe am Klinikempfang meinen Willen abgegeben und gewartet, was passiert.» Maltherapie in der Klinik Gais

Auf der Suche nach dem Schlaf

Unmittelbar nach ihrem Eintritt in die Klinik Gais hatte Jeannine Roth ihr erstes Gespräch mit dem Chefarzt Dr. Frank Zimmerhackl und fühlte sich sofort verstanden. Die Vertrauensbasis war gelegt. Nun war der nächste drängende Schritt, wieder Schlaf zu finden. Nach ein paar Tagen trat diesbezüglich eine Besserung ein, aber es dauerte vier Wochen, bis die richtige Medikation und Dosierung gefunden war: «Es war eine schwierige Suche. Ich bekam am Abend entweder Antidepressiva oder Schlafmittel und wurde am Morgen jeweils zu meinem Zustand befragt.» Daneben führten die Pflegenden, ohne dass die Patientin es sofort bemerkte, ein Abendritual ein: «Das war clever. Sie rieten mir, doch mal ein Fussbad zu nehmen – gut schlaffördernd sei zum Beispiel Orangenblütenöl. Das war dann mein Rhythmus, ich holte jeden Abend meine Medikamente und mein Öl und beendete den Tag mit meinem Aromafussbad. Nach vier Wochen schlief ich zum ersten Mal seit Langem eine ganze Nacht durch.»

Dem Therapieplan zu folgen ist auch schon Therapie

Von Anfang an war Jeannine Roths Klinikalltag durchgetaktet. Jeden Tag standen vier bis fünf Therapien auf ihrem Plan. «Für mich war wichtig, dass ich ungefähr eine Stunde nach der Psychotherapie jeweils eine Bewegungseinheit hatte. Darauf wurde in der Klinik individuell eingegangen, da jeder Mensch etwas anderes braucht nach einem aufwühlenden Gespräch.» So standen auf dem Therapieplan unter anderem Krafttraining, Wandern, (Wasser-)Gymnastik, Atemgymnastik, Massage, Progressive Muskelentspannung oder Klangmeditation. Die Maltherapie verweigerte sie; aber das ist eine andere Geschichte, auf die wir später noch kurz zurückkommen. Den so durchorganisierten Klinikalltag empfand Jeannine Roth – und das meint sie im positivsten Sinn – in etwa so: «Dem Trainingsplan blind hinterherlaufen.» Das mag für Aussenstehende nicht sonderlich erbauend klingen, aber, so Jeannine Roth: «Du musst nicht selbst denken, alles steht haarklein auf dem Therapieplan, sogar die Kleidung, in der du jeweils zu erscheinen hast. In der Verfassung, in der ich war, war das genau das Richtige. Nichts entscheiden müssen, einfach nur dem Therapieplan folgen. Allein das hat schon eine therapeutische Wirkung.»

Richtungswechsel und radikaler Neuanfang

Nach fünf Wochen in der Klinik Gais erfuhr Jeannine Roth von Dr. Zimmerhackl, dass sie, sobald sie wieder arbeitsfähig wäre, gekündigt werden sollte. Ihr Chef wollte es ihr nicht unter vier Augen sagen und nahm den Umweg über ihren Arzt. Doch Jeannine Roth hatte inzwischen einiges über sich und das Leben dazugelernt, und so wusste sie, dass sich ohnehin vieles würde ändern müssen. Auch von ihrem Partner hatte sie sich inzwischen getrennt. «Sicher, das war alles nicht so leicht: Job weg, Freund weg, Schwester tot», sagt Jeannine Roth, aber Schritt für Schritt habe sie sich ein neues Leben aufgebaut. Heute, fünf Jahre später, hat sie einen tollen Job im 70-Prozent-Pensum ohne Führungsaufgaben, hat ihr Haus in Winterthur verkauft und ist nach Gais gezogen. Ihren Wunsch, sich in der Pension einen Hund aus dem Tierheim zu holen, hat sie vorgezogen – mit Vincent geniesst sie nun regelmässig die Natur vor ihrer Haustür. Und auch die Liebe ist zurückgekehrt in Jeannine Roths Leben. Patientin mit Hund; Kliniken Valens «Ja, es geht mir wieder gut. Nach dem Aufenthalt in der Klinik war ich wieder ‹lebensfähig›. Ich wusste aber auch, dass ich nicht ‹gesund› bin, und dass ich weiter an mir arbeiten muss. Heute spüre ich sehr genau, wo meine Grenzen sind und teile mir meine Kräfte ein. Ich gehe weiterhin zur Psychotherapie – zwar in grösseren Abständen, aber doch regelmässig. Und seit einiger Zeit auch zur Maltherapie. Kleine Rückschläge gibt es trotzdem. Ein Anhaltspunkt ist oftmals der Schlaf: Wenn ich nicht gut schlafe, dann weiss ich, dass ich wieder mehr auf mich achtgeben muss.»

Die Therapie muss weitergehen, über Jahre

Die Maltherapie war ja etwas, das Jeannine Roth zunächst gar nicht behagte. Der Grund war, dass ihre Schwester sehr gut malen konnte und auch sonst sehr kreativ war: «Es war emotional zu stark mit Yvonne verknüpft.» Doch weil es ihr Dr. Zimmerhackl wiederholt empfohlen hatte, wollte sie es nach dem Klinikaufenthalt doch versuchen und fand eine Therapeutin, bei der sie sich noch immer wohlfühlt. Und was empfiehlt sie anderen Betroffenen? «Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass man erst in der Klinik die nötige Ruhe hat, um an sich zu arbeiten. Zwar ist es eine wirklich harte Arbeit, aber auch eine sehr lohnende.» Jeannine Roth hat sich eine einfache Einsicht zu Herzen genommen: «Man muss nicht immer perfekt sein und man muss nicht immer allen ‹gefallen›. Man muss sein eigenes Leben leben und dies sollte man nach einem solchen ‹Vorfall› wirklich angehen.» Der Austritt aus der Klinik sei jedoch nicht das Ende dieser Arbeit, sondern erst der Anfang – und dies betont Jeannine Roth besonders, denn: «Die Gesundheit ist nach dem Klinikaufenthalt ein ‹zartes Pflänzli›, auf das man gut achtgeben muss.»

Zur Person

Jeannine Roth ist 52 Jahre alt und wohnt in Gais. Sie ist Finanzexpertin und arbeitet in der Buchhaltung / Personaladministration in einem KMU. Seit sie ihr Arbeitspensum auf 70 Prozent reduziert hat, verbringt sie viel Zeit in der Natur und erwandert mit ihrem Hund Vincent die Bergwelt in Gais und Umgebung. Sie geht offen mit dem Thema Depression um und hat auch in der Sendung «Gesundheit heute» darüber gesprochen. Nachzusehen ist der Beitrag unter www.gesundheit-heute.ch/sendungen. (Sendung vom 17.10.2020) [post_title] => «Nach dem Klinik-Aufenthalt war ich wieder lebensfähig.» [post_excerpt] => Jeannine Roth stiess an ihre psychischen Grenzen; zu viel prasselte privat und beruflich auf sie ein. Ein Klinikeintritt war die einzige Option. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => nach-dem-klinikaufenthalt-war-ich-wieder-lebensfaehig [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-05 15:20:33 [post_modified_gmt] => 2021-10-05 13:20:33 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5587 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [15] => WP_Post Object ( [ID] => 5542 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-04-28 06:53:53 [post_date_gmt] => 2021-04-28 06:53:53 [post_content] => Die Klinik Gais steht unter neuer Führung: Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis, vormals Leiter Direktionsstab und Mitglied der Spitalleitung des Kantonsspitals Winterthur, hat kürzlich die Stelle als Klinikdirektor und Vorsitzender der Klinikleitung angetreten. Nach 27 Jahren in der Klinik Gais wird der bisherige Klinikdirektor Georg Stoffels kürzertreten und sein Arbeitspensum reduzieren. Im Sinne einer geregelten Übergabe wurde die Klinik Gais daher seit Anfang des Jahres interimistisch von Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, geführt, der nunmehr den Nachfolger präsentiert: «Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit Stefanos Vassiliadis die Schlüsselfunktion des Klinikdirektors in Gais optimal besetzen konnten. Wir sind überzeugt, dass er mit grosser Kompetenz und mit seiner breiten Management- und Führungserfahrung den Standort Gais nachhaltig weiterentwickeln wird», so Hornung.

Breite Erfahrung in Management, Führung und Unternehmensentwicklung

Der 47-jährige Schweizer mit deutschen und griechischen Wurzeln startete seine berufliche Laufbahn mit seiner Promotion und Assistenztätigkeit am Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen, bevor er als Manager für die Unternehmensberatung Stern Stewart & Co. tätig wurde. Er leitete europaweite Projekte in verschiedenen Branchen – darunter Medien, Telekommunikation, Schifffahrt, Öl und Gas, Detailhandel, Automobil, Finanzdienstleistungen und verschiedene Sparten der Industrie. Der Fokus lag dabei v.a. auf der Unternehmens- und Strategieentwicklung, dem strategischen Management sowie der Organisations- und Unternehmenssteuerung. Auf diesem vielschichtigen Gebiet konnte Stefanos Vassiliadis einen zunehmend grösseren Erfahrungsschatz vorweisen. Ab 2011 war Vassiliadis am Kantonsspital Winterthur als Mitglied der Spitalleitung tätig. Zuerst als Leiter Unternehmensentwicklung, später als Leiter Direktionsstab, wo er zuletzt die personelle und finanzielle Führung eines grösseren Teams verantwortete. In seinem Verantwortungsbereich lagen unter anderem die Unternehmensentwicklung, die Strategieentwicklung, die strategischen Allianzen, das Zuweisungsmanagement sowie das Marketing und die Unternehmenskommunikation. Nun ist Stefanos Vassiliadis in Gais angekommen und möchte ein Klinikdirektor sein, der seinen Mitarbeitenden sowie den Patientinnen und Patienten gleichermassen ein gutes Umfeld bietet: Menschlichkeit, Teamarbeit, Professionalität, Herzlichkeit und Freude sind Werte, die er vorleben und fördern möchte: «Wir geben als Team jeden Tag unser Bestes für die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten. Doch nur, wenn auch unsere Mitarbeitenden zufrieden mit und stolz auf ihre Arbeit sind, sind wir authentisch und erfolgreich in dem, was wir tun», so der neue Klinikdirektor.

Know-how weiter nutzen

Die Kliniken Valens danken Georg Stoffels, dem bisherigen Gaiser Klinikdirektor, für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren: «Georg Stoffels hat die Klinik zu dem gemacht, was sie ist und er legt heute einen gesunden und modernen Betrieb in die Hände seines Nachfolgers», wie Till Hornung dankend ausführt. Und so bleibt das Know-how des langgedienten Klinikdirektors auch weiterhin im Unternehmen: «Georg Stoffels wird, und darüber sind wir sehr froh, in seinem reduzierten Pensum den Immobilienbereich führen und uns weiterhin bei vielen Themen beratend zur Seite stehen. Sein Wissen und seine Erfahrung als Klinikdirektor sind ein wertvolles Gut, auf das wir nach wie vor bauen», so der CEO der Kliniken Valens.

Aufgaben des Klinikdirektors

Der Klinikdirektor der Klinik Gais fördert als Vorsitzender der Klinikleitung zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik sowie deren stetige Weiterentwicklung. Als Klinikdirektor ist er zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Kliniken Valens – in dieser Doppelrolle bringt er zum einen die Belange der Klinik Gais in die Geschäftsleitung ein und zum anderen hilft er mit, die Klinikgruppe als Ganzes voranzubringen.

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis ist neuer Klinikdirektor der Klinik GaisZur Person

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis ist Vater eines erwachsenen Sohnes und einer 6-jährigen Tochter. Er lebt mit seiner Partnerin und seiner Tochter in St.Gallen. [post_title] => Die Klinik Gais hat einen neuen Klinikdirektor [post_excerpt] => Unser Klinikstandort Gais steht unter neuer Führung: Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis hat kürzlich die Stelle als neuer Klinikdirektor angetreten. 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Das international anerkannte Zertifikat bescheinigt die Verfügbarkeit und Pflege von Kompetenzen und Wissen innerhalb eines Unternehmens. Das Auditziel 2021 in der Klinik Gais bestand darin, das Qualitätsmanagementsystem sowie dessen Anwendung und Wirksamkeit in allen Unternehmensbereichen zu bewerten. Grundlegend für eine positive Bewertung und damit für den Erhalt des Zertifikates sind die Konformität des Systems mit den Auditkriterien, die Fähigkeit, gesetzliche, behördliche und vertragliche Anforderungen zu erfüllen sowie die Wirksamkeit im Erreichen der festgelegten Ziele. Diese übergeordneten Kriterien wurden in den einzelnen Abteilungen der Klinik Gais von den SQS-Auditoren im Detail geprüft und bewertet. Zertifikat ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, betont den hohen Stellenwert der Zertifizierung: «Gerade im Gesundheitswesen braucht es eine ständige Weiterentwicklung, die sich, ausgehend von den einzelnen Abteilungen, auf den Betrieb als Ganzes fokussiert. Denn die hohe Qualität aller Bereiche wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit und Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten aus, und der Gesamtbetrieb kann nur gut funktionieren, wenn die Qualität der einzelnen Abteilungen stimmt und die Prozesse ineinandergreifen.»

4-tägiges Audit über alle Abteilungen hinweg

Die Voraussetzung für eine nachhaltige Förderung der Patientenzufriedenheit ist eine systematische und kontinuierliche Wissenspflege sowie ein risikoorientiertes Management. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Qualitätsmanagementsystem, das die Prozesse der einzelnen Fachbereiche abbildet. So wurden in dem 4-tägigen Audit etwa die Prozesse im Management, im Qualitäts- und Personalmanagement, im Technischen Dienst, im Rechnungswesen, der IT, Hotellerie und Küche ebenso durchleuchtet wie die Prozesse und Konzepte im Ärztlichen und Psychologischen Dienst. Dazu gehören die Fachbereiche Kardiologie und Innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie sowie Onkologie in medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Belangen. Jeder Bereich wurde hinsichtlich der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen sowie der betrieblichen Planung und Steuerung überprüft. «Alle Bereiche wurden positiv bewertet und ohne Punktabzug zertifiziert, das freut uns ganz besonders. Und hier zeigt sich auch der Wert der jährlichen Zwischen-Audits, mit denen wir immer an dem Thema dranbleiben und uns kontinuierlich weiterentwickeln», so Hornung.

Informationen zum SQS-Zertifikat:

Das SQS-Zertifikat ISO 9001 ist international gültig und durch die IQNet-Partnerschaft weltweit anerkannt. Die SQS verfügt als führende Bewertungs- und Zertifizierungsorganisation für Qualitäts- und Managementsysteme über langjährige Erfahrung und branchenübergreifende Kompetenz. Dies garantiert das weltweit hohe Ansehen und die Akzeptanz des SQS-Zertifikats für Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001. Die ISO-Zertifizierung ist jeweils 3 Jahre gültig; im Sinne der kontinuierlichen Weiterentwicklung findet jährlich ein Aufrechterhaltungsaudit sowie nach 3 Jahren ein Rezertifizierungs-Audit statt. Quelle: www.sqs.ch [post_title] => Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung der Klinik Gais [post_excerpt] => Die Klinik Gais ist ISO-zertifiziert und hat kürzlich die Rezertifizierung nach ISO-9001:2015 in einem 4-tägigen Audit erfolgreich abgeschlossen. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => erfolgreiche-iso-rezertifizierung-der-klinik-gais [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-05 10:58:11 [post_modified_gmt] => 2021-05-05 10:58:11 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5209 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [19] => WP_Post Object ( [ID] => 5405 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-03-14 11:58:53 [post_date_gmt] => 2021-03-14 11:58:53 [post_content] => In der Diabetesfachberatung der Kliniken Valens begleiten wir Diabetes-Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthaltes und unterstützen sie im Umgang mit der Krankheit im Alltag. Diabetes Typ 1 und Typ 2 Der Diabetes Typ 1 wurde früher auch als insulinabhängiger Diabetes oder juveniler Diabetes bezeichnet und ist eine Autoimmunerkrankung. Diese entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse  (Betazellen), die das für die Regulierung des Blutzuckers notwendige Insulin herstellen, vom Immunsystem des Körpers zerstört werden. Der Typ-1- Diabetes tritt häufiger bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, kann aber Personen in jedem Lebensalter treffen. Der Diabetes Typ 2 war früher auch als nicht-insulinabhängiger Diabetes oder Altersdiabetes bekannt. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar weiterhin Insulin, jedoch nicht genügend.  Wenn der Körper zwar genügend Insulin produziert, der Körper es aber nicht mehr wirksam  verwenden kann, um Blutzucker in Energie umzuwandeln, sprechen wir von einer Insulinresistenz.   [caption id="attachment_5997" align="alignleft" width="255"]Nadja Joos Nadja Joos[/caption] «Als Beraterin erhebe ich die persönliche Anamnese der Klientinnen und Klienten, gestalte eine individuelle Beratungs-Planung, führe Coachings durch und unterstütze Patientinnen und Patienten an allen Standorten in ihrem chronischen Krankheitserleben.» Nadja Joos, Diabetesfachexpertin der Kliniken Valens         Zahlen und Fakten Schätzungsweise sind in der Schweiz rund 500’000 Personen an Diabetes erkrankt, davon sind rund 40’000 Typ-1-Diabetiker. Weltweit sind es rund 425 Millionen Menschen. Gemäss  Schätzungen der Internationalen Diabetes Föderation (www.idf.org) werden es bis zum Jahr 2045 rund 629 Millionen Menschen sein, wobei es im Durchschnitt sieben Jahre dauert, bis ein Diabetes Typ 2 entdeckt wird. Die Hälfte aller Diabetiker und Diabetikerinnen wissen noch gar nicht, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Präventionsmassnahmen Gerade bei Diabetes mellitus Typ 2 treten im Frühstadium kaum Symptome auf. Es ist jedoch wichtig, die Erkrankung früh zu erkennen. Denn erhöhte Blutzuckerwerte schädigen die Gefässwände der kleinen und grossen Blutgefässe: Es entstehen Ablagerungen (Arteriosklerose), die den Blutfluss immer mehr einschränken. Je länger desto mehr steigt das Risiko für einen gestörten Blutfluss mit Folgeerkrankungen wie Hirnschlag (CVI) oder Herzinfarkt. Auch Amputationen, Sehstörungen, Nierenschädigungen und Sexualstörungen sind häufige Spätfolgen eines Diabetes. Eine bewusste, ausgewogene Ernährung und Bewegung sind die wichtigsten Massnahmen, mit denen Sie Diabetes Typ 2 vorbeugen können. Therapie Die Behandlung des Typ-2-Diabetes besteht in einer ausgewogenen Ernährung, unterstützt durch regelmässige körperliche Aktivität. Lassen sich die erhöhten Blutzuckerwerte durch eine Umstellung des Lebensstils nicht normalisieren, werden Tabletten, sogenannte Antidiabetika, eingesetzt. Wird auch damit keine gute Blutzuckereinstellung erreicht, wird eine Therapie mit Insulininjektion notwendig. Personen mit Diabetes ab 15 Jahren in Privathaushalten 2007-2017 Ernährung bei Diabetes Diabetes-Ernährung bedeutet genuss- und abwechslungsreiches Essen für die ganze Familie. Sie unterstützen eine gute Blutzuckereinstellung, indem Sie:
  • das Essen täglich auf drei Hauptmahlzeiten verteilen und 1 bis 2 kleine Zwischenmahlzeiten einbauen (falls dies Ihrer Diabetestherapie entspricht)
  • zu jeder Hauptmahlzeit eine kohlenhydrathaltige Beilage essen (z. B. Brot, Reis, Teigwaren)
  • die Hauptmahlzeiten mit eiweisshaltigen Lebensmitteln ergänzen
  • mittags und abends Gemüse, Salat / Gemüsesuppe essen
  • die Kohlenhydratmenge Ihrem Bedarf und Ihrer Therapie anpassen
  • Vollkornprodukte bevorzugen (z. B. Vollkornbrot, Vollkornteigwaren)
  • Kohlenhydrate in fester Konsistenz essen (z. B. Apfel statt Apfelsaft)
Sport bei Typ-2-Diabetes Personen, die von Typ-2-Diabetes betroffen sind, sollten sich regelmässig bewegen. Empfohlen werden 150 Minuten Sport pro Woche, am besten verteilt auf Ausdauersport und leichtes Krafttraining mit Geräten. Wichtig ist, dass man einen Sport wählt, der Spass macht und einen nicht überfordert. Betreute Rehabilitations-Programme, wie zum Beispiel DIAfit, können dazu  beitragen, die körperliche Aktivität sicher und erfolgreich zu steigern. Die Bewegung in einer Gruppe von Gleichgesinnten erhöht oftmals die Motivation. Eine kleine Auswahl an Sportarten
  • Nordic Walking
  • Yoga
  • Krafttraining
  • Wassergymnastik
  • Radfahren
  • Fitnessstudio
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Fazit Diabetes ist weltweit eine der häufigsten Krankheiten. Damit der erhöhte Blutzuckerwert die Blutgefässe nicht schädigt, ist es wichtig, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Als unsere Patientinnen und Patienten dürfen Sie sich jederzeit an uns wenden – gerne messen wir Ihren Blutzucker und beraten Sie zur Prävention. [post_title] => Prävention von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 [post_excerpt] => In der Diabetesfachberatung der Kliniken Valens begleiten wir Diabetes-Patientinnen und Patienten während ihres Aufenthaltes und unterstützen ... [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => praevention-von-diabetes-mellitus [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-06-04 16:32:18 [post_modified_gmt] => 2021-06-04 14:32:18 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5405 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [20] => WP_Post Object ( [ID] => 5105 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-03-12 11:22:07 [post_date_gmt] => 2021-03-12 11:22:07 [post_content] => Zum dritten Mal hat die Handelszeitung das Siegel «Beste Arbeitgeber Schweiz» vergeben. In Zusammenarbeit mit der Tageszeitung LE TEMPS und dem Marktforschungsunternehmen Statista wurden erneut die 250 besten Arbeitgeber ab 200 Mitarbeitenden ermittelt. Die Kliniken Valens erreichten für das Jahr 2021 den hervorragenden 8. Platz in der Branche Gesundheit und Soziales und somit gleichzeitig den 1. Platz im Sektor der Rehazentren. Tausende Arbeitnehmende in der ganzen Schweiz wurden im Mai und Juni 2020 befragt, ob sie den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Und, ob sie einen Arbeitgeber innerhalb der Branche, in der sie tätig sind, empfehlen würden. Aus diesen beiden Wertungen ergab sich die Reihung der besten Arbeitgeber. Bereits bei der Befragung 2019 schafften es die Kliniken Valens ins Ranking der Besten im Gesundheitswesen. Dass die Klinikgruppe diesmal Platz 8 erreichte, bedeutet für die Geschäftsleitung eine Bestätigung ihres Weges. Kultur des Miteinanders in herausfordernden Zeiten Das Unternehmen baue auf «eine Kultur des Miteinanders», so CEO Dr. Till Hornung, den es besonders freut, «dass die zweite Teilnahme so erfolgreich verlaufen ist. Gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie sind wir als Team an den Herausforderungen gewachsen, sind zusammengestanden und haben unser Bestes gegeben. Auch bei der Integration der Klinik Gais, die seit 2020 zur Klinikgruppe gehört, sind wir auf einem guten Weg. Wir wollen unseren hervorragenden Mitarbeitenden an allen Standorten aber nicht nur in solch herausfordernden Zeiten gerecht werden, sondern haben schon in den letzten Jahren viel dafür getan, ihnen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wir unterstützen sie bei ihrer Work-Life-Balance, bieten flexible Arbeitszeitmodelle und fördern die Karriereplanung. Bei all dem ist uns eine offene und wertschätzende Führung wichtig – und, dass unsere Mitarbeitenden im täglichen Umgang miteinander die gemeinsamen Werte hochhalten.»   Beste Arbeitgeber 2021 Kliniken Valens Till Hornung   Langfristig Zufriedenheit und Wohlbefinden fördern Manuela Schudel, Leiterin HR der Kliniken Valens, bestätigt diese Einschätzung und fügt hinzu: «Es war ein kräftezehrendes Jahr für alle, doch wir haben immer gespürt, dass unsere Mitarbeitenden zu den Kliniken Valens als Arbeitgeber stehen. Alle waren bereit, die dringend nötige Extrameile zu gehen, das war unheimlich wertvoll. Von Seiten des Unternehmens konnten wir im letzten Jahr unter anderem Projekte wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement weiter voranbringen, das für uns ein wichtiges Instrument ist, um langfristig Zufriedenheit und Wohlbefinden im Unternehmen zu fördern.»   Beste Arbeitgeber 2021 Kliniken Valens Till Hornung   Mitarbeitende erleben ihre Aufgaben als sinnstiftend Ein weiterer Grundpfeiler sei an allen Standorten der Klinikgruppe die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies wiederum erfordere, dass man die Mitarbeitenden in Entwicklungsprojekte mit einbeziehe und transparent kommuniziere. Dies führe dazu, «dass die Mitarbeitenden ihre Aufgaben mit Freude und Engagement erfüllen und sie als sinnstiftend erleben», so der CEO. «Wir danken unseren Mitarbeitenden für dieses erfreuliche Ergebnis und werden den Weg des Miteinanders in jedem Fall weiterverfolgen. Wir haben gemeinsam bewiesen, dass dies zu allen Zeiten der beste Weg ist.»   Methodik «Beste Arbeitgeber Schweiz 2021» In einem umfangreichen Rechercheprojekt haben die Zeitschriften Handelszeitung und Le Temps sowie das Marktforschungsunternehmen Statista die Besten Arbeitgeber in der Schweiz ermittelt. Die Besten Arbeitgeber 2021 sind eine Liste von 250 Unternehmen in der Schweiz, die für ihren Erfolg als ausgezeichnete Arbeitgeber gekürt wurden. Für die Befragung wurden über 1.500 Arbeitgeber ab 200 Mitarbeitern in der Schweiz identifiziert. Dies erfolgte durch umfassenden Desk Research zahlreicher Quellen (Branchenverbände, Fachzeitschriften, Wirtschaftsforschungsinstitute etc.). Die Liste der «Besten Arbeitgeber 2021» basiert auf einer gross angelegten Online Access Panel-Umfrage, bei der tausende Arbeitnehmer befragt wurden, sowie Urteilen, die über die Webseiten von Le Temps und Handelszeitung generiert wurden. Über alle Kanäle flossen mehr als 200.000 Bewertungen in das Ranking ein. Die Erhebungsphase der Umfragen lief von Mai bis Juni 2020. Quelle: statista.com   Zum Ranking in der Branche: Gesundheit und Soziales 2021 | HZ (handelszeitung.ch) [post_title] => Beste Arbeitgeber 2021: Platz 8 für die Kliniken Valens [post_excerpt] => Die Kliniken Valens erreichten bei der diesjährigen Vergabe des Siegels «Beste Arbeitgeber 2021» den 8. Platz in der Branche Gesundheit. 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In dem sechs-minütigen Informationsfilm der Kliniken Valens wird darauf eingegangen, indem kurze und prägnante Erklärungen zu den häufigsten Fragen geliefert werden. So geht es etwa um den Unterschied zwischen der menschlichen DNA und der RNA – der Erbinformation des Corona-Virus – und um deren unterschiedliche Strukturen, die es dem geimpften RNA-Abschnitt unmöglich machen, in den menschlichen Zellkern einzudringen. Angesprochen werden auch die möglichen Nebenwirkungen, die langjährigen Forschungen an den RNA-Impfstoffen sowie die Testphasen, die die Impfstoffe vor der Zulassung durchlaufen haben. https://youtu.be/8bdCMqC2LII Zu den Gründen für die Erstellung und Veröffentlichung des Informationsfilms sagt Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens: «Wir möchten gerade jetzt, in dieser schwierigen Phase der Pandemie, nochmals aufklären und Mut machen. Die COVID-Impfung ist ja ein beachtlicher Erfolg der internationalen Forschungsgemeinde, die in weltumspannender Zusammenarbeit etwas Grosses geschaffen hat. Und sie ist auch eine grosse Chance, in zumindest kleinen Schritten wieder zu unserem normalen Leben zurückzukehren.» Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie und muskuloskelettale Rehabilitation der Kliniken Valens, ergänzt: «Wir schätzen die mRNA-Impfung gegen COVID-19 als sehr sicher ein. Das Impfprogramm ist bei uns in den Kliniken gut angelaufen und trotz der schwierigen Logistik konnten wir das gut organisieren. Die Rückmeldungen von den Geimpften waren durchwegs positiv und es gab kaum bzw. nur leichte Nebenwirkungen. 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Durchgeführt wurde die Bewertung von der Stiftung ESPRIX Excellence Suisse, einem offiziellen Partner der EFQM. Die Kliniken Valens arbeiten seit Jahren mit fundierten Managementsystemen, mit denen die Standorte ihre wesentlichen Handlungsabläufe planen, analysieren und weiterentwickeln. Darunter ist auch das Unternehmensentwicklungsmodell der EFQM; die Standorte in Valens, Walenstadtberg und Walzenhausen wurden bereits 2016 und 2017 ausgezeichnet. Das Zertifikat, das nun die Rheinburg-Klinik als «4-Stern-Organisation bei der Anwendung des EFQM-Modells 2020» anerkennt, ist die bisher höchste EFQM-Auszeichnung für die Rehaklinikgruppe. Das Ziel ist, immer noch besser zu werden Marianne Schmitt, Leiterin Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement der Kliniken Valens, erklärt die Bedeutung des Modells für die Klinikgruppe: «In dem systematischen Assessmentverfahren nach dem EFQM-Modell werden unsere Vorgehensweisen und Ergebnisse beurteilt und bewertet. Es entsteht daraus ein Profil unserer Stärken und Verbesserungspotenziale, auf dessen Basis wir Massnahmen zur Unternehmensentwicklung festlegen, umsetzen und – was häufig unterschätzt wird – auf ihre Wirkung prüfen. Denn ob beispielsweise die Einführung eines neuen Managementtools das gewünschte Ergebnis erzielt, müssen wir mit Fakten messen und nachweisen können, sonst käme das einem Blindflug gleich.» Dazu führt Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, weiter aus: «Veränderungen bewusst zu steuern, statt sie einfach ‹passieren› zu lassen, ist etwas ganz Zentrales für jedes Unternehmen. Auch wir als Klinikgruppe müssen uns ständig fragen, wo – und gleichzeitig auch wie – wir für unsere Patientinnen und Patienten qualitativ noch besser werden können und in welchen Bereichen wir noch effizienter arbeiten können, damit wir auch in Zukunft leistungs- und wettbewerbsfähig bleiben. Dafür ist das EFQM-Modell ein sehr gutes Werkzeug, mit dem wir den permanenten Wandel steuern und im Blick behalten können. Über die 4 Sterne für die Rheinburg-Klinik freuen wir uns sehr, sie sind eine tolle Bestätigung auf dem Weg.» Zertifikat EFQM 4 Sterne Qualitätscheck gerade in der Pandemie wichtig «Natürlich haben wir darüber nachgedacht, dieses schon länger geplante Assessment aufgrund der aktuellen Corona-Situation zu verschieben», so die Klinikdirektorin der Rheinburg, Edith Kasper. «Bei den vielen Themen, die in der Klinik seit Monaten zusätzlich zum Tagesgeschäft zu bewerkstelligen waren, wussten wir, dass der Aufwand nicht zu unterschätzen ist. Und es war auch nicht von vornherein klar, ob der Vor-Ort-Besuch der Assessoren von ESPRIX Excellence Suisse gewährleistet werden kann. Aber alle Beteiligten waren sich einig, dass wir gerade in Pandemiezeiten das Unternehmen weiterentwickeln müssen. Also haben wir Ressourcen freigeschaufelt und mit strengen Sicherheitsvorkehrungen auch den Besuch vor Ort möglich gemacht. Darüber sind wir sehr froh, denn unsere Arbeit wurde mit 4 Sternen und mit wertvollem Feedback belohnt, mit dem wir nutzbringend weiterarbeiten können.» Hintergrund und Vorgehen bei der Bewertung Das EFQM-Modell 2020 ist ein weltweit anerkannter ganzheitlicher Handlungsrahmen, der Organisationen dabei unterstützt, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Transformationsvermögen nachhaltig zu verbessern und weiterzuentwickeln sowie Veränderungen zu steuern. Der Bewertungsprozess beinhaltet eine tiefgehende Analyse von Abläufen, Managementpraktiken, Kultur, Leistungserbringung und Ergebnissen. 2020 wurde das Modell grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Das Herzstück des Modells sind die drei Segmente «Ausrichtung», «Realisierung» und «Ergebnisse». Innerhalb der Segmente sind 7 Kriterien und 23 Teilkriterien definiert, die das jeweilige Segment in konkrete Handlungsfelder einteilen. Auf Basis dieser Kriterien wird im Zuge der Anerkennung durch die EFQM eine externe Beurteilung und Bewertung des Unternehmens durchgeführt. Anhand der fundierten Feststellungen formulieren die Assessoren ein umfassendes Feedback in Form von Leistungsausweisen und Anregungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens. So können Beurteilung und Feedback in konkrete Handlungen umgesetzt werden.   Informationen, Dokumente und Zertifikate Die Urkunde über die EFQM-Anerkennung der Rheinburg-Klinik sowie weitere Auszeichnungen der Klinikgruppe sind auf der Website der Kliniken Valens abrufbar: www.kliniken-valens.ch/ueber-uns/auszeichnungen Alle EFQM-Anerkennungen der Schweiz 2020 sind zu finden unter: www.esprix.ch/wall-of-fame/anerkennungen-schweiz Weitere Informationen zum EFQM-Modell 2020 sind zu finden unter www.efqm.org sowie unter www.esprix.ch/wasist-efqm. Bild: Die Klinikleitung und das Qualitätsmanagement der Rheinburg-Klinik freuen sich über das gute Ergebnis bei der EFQM-Anerkennung. v.l.n.r.: Norbert Rädler, QM-Coach, Marianne Schmitt, Leiterin Organisationsentwicklung und QM, Edith Kasper, Klinikdirektorin, Dr. med. Carmen Lienert, Chefärztin, Dr. med. Martin Schorl, Leitender Arzt, Stv. Chefarzt, Christian Rebholz, Bereichsleiter Therapien Bildrechte: Kliniken Valens [post_title] => Rheinburg-Klinik mit 4 EFQM-Sternen ausgezeichnet [post_excerpt] => Die Rheinburg-Klinik Walzenhausen hat Ende 2020 als erstes Unternehmen im schweizerischen Gesundheitswesen die Anerkennung «Recognised by ... 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Roman Gonzenbach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, Prof. Dr. Peter Brugger, Leiter Neuropsychologie, und Prof. Dr. med. Veit Mylius, Leitender Arzt Neurologie[/caption] Computergestütztes Laufbandtraining kann Stürze reduzieren Die Studie «Augmented-Reality-Laufbandtraining bei Parkinson-Patienten» soll zeigen, wie motorische und kognitive Funktionen trainiert werden können, um eine signifikante Reduzierung von Stürzen zu erzielen. Das Geh-Training wird auf der «C-Mill» durchgeführt, einem Laufband, das mit «Augmented Reality» (erweiterte Realität) und Sicherheitsgurten ausgestattet ist. Während der Patient das einfache Gehen trainiert, projiziert das computergestützte System verschiedene Hindernisse auf das Laufband, denen er ausweichen muss. Mit dieser Art des Trainings wird somit nicht nur das Gehen an sich trainiert, sondern auch die Gangplanung – wobei die Aufmerksamkeit und das flexible Reagieren auf neue Situationen eine wesentliche Rolle spielen. Frühere Studien mit älteren, sturzgefährdeten Personen zeigten bereits, dass diese Art von Training Stürze reduzieren kann. Die Studie des Rehazentrums Valens soll erweitert und ausschliesslich mit Parkinson-Patientinnen und -Patienten durchgeführt werden, um eine speziell auf diese Patientengruppe abgestimmte Therapie zu etablieren. Virtuelle Hindernisse in Verbindung mit Denkaufgaben Als zusätzliche Aufgabe während des Geh-Trainings wird den Patientinnen und Patienten eine Denkaufgabe gestellt: Während sie gehen und virtuellen Hindernissen ausweichen, sollen sie in regelmässigen Abständen Zufallszahlen nennen. Dies ist eine anspruchsvolle kognitive Aufgabe aus der Neuropsychologie, bei der Parkinson-Patienten Berichten zufolge eingeschränkt sind. Das Geh-Training erhält so einerseits einen spielerischen Charakter, was nachgewiesenermassen für jedes Training förderlich ist, andererseits liefert es den Forschern wertvolle Rückschlüsse auf die kognitiven Funktionen der Betroffenen bei gleichzeitiger Förderung derselben. Therapie-Erfolge für den Alltag und die Grundlagenforschung Das Zusammenspiel von Gehen, Reagieren, Ausweichen und Denken soll die Verbindung der motorischen mit den kognitiven Fähigkeiten von Parkinson-Patienten verbessern, was nicht zuletzt die Grundlage für einen sicheren Gang ist. Die erwarteten Ergebnisse aus der Studie werden zudem wertvoll sein für die Grundlagenforschung im Bereich der Wechselwirkungen zwischen Kognition und motorischem System. Die Patientinnen und Patienten, die im Rehazentrum Valens an der Studie teilnehmen werden, profitieren von einem neuartigen Trainingssystem; die Trainingsprogramme werden an die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen angepasst und der Schwierigkeitsgrad wird je nach Trainingsfortschritt erhöht. So sollen die Patientinnen und Patienten «schrittweise» eine Verbesserung ihres Ganges erleben und ihren Alltag besser – und vor allem mit weniger Stürzen – meistern können. Über die Stiftung: Die Dr. Wilhelm Hurka Stiftung bezweckt die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Parkinson’schen Krankheit und der neurodegenerativen Erkrankungen des Gehirns. Die Stiftung ist im Rahmen der Zwecksetzung vornehmlich im Kanton Zürich tätig und verfolgt weder Erwerbs- noch Selbsthilfezwecke.   Nachtrag 28.12.2020: Ein kurzer und informativer Radiobeitrag kann auf Radio Südostschweiz nachgehört werden. Darin spricht Markus Seifert mit Dr. Roman Gonzenbach über Krankheitsverlauf und Therapiemöglichkeiten bei Parkinson sowie über die neue Studie: Radiobeitrag über die Studie auf Radio Südostschweiz [post_title] => Rehazentrum Valens erhält Förderung für Parkinson-Studie [post_excerpt] => Die Dr. Wilhelm Hurka Stiftung fördert ein Forschungsprojekt zur Reduzierung von Stürzen bei Parkinson-Patientinnen und -Patienten mit CHF 72’000. 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[post_title] => Neue Rehaklinik am Standort Kreuzspital Chur [post_excerpt] => Die Kliniken Valens sind die Gewinner der Ausschreibung des Kantonsspitals Graubünden: In Chur entsteht eine Rehabilitionsklinik im Partnermodell mit den Kliniken Valens. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => neue-rehaklinik-am-standort-kreuzspital-chur [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-12-14 13:47:39 [post_modified_gmt] => 2020-12-14 13:47:39 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=4309 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [25] => WP_Post Object ( [ID] => 4241 [post_author] => 11 [post_date] => 2020-12-08 08:31:09 [post_date_gmt] => 2020-12-08 08:31:09 [post_content] => Aktion «Scewo erfüllt Wünsche» Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben Träume und Wünsche, die sich andere einfach selbst erfüllen können. Etwa über eine Hängebrücke zwischen zwei Berggipfeln zu gehen. Das war der Wunsch von Claudia, der mit Scewo’s treppensteigendem Elektrorollstuhl «BRO» in Erfüllung ging. Sie konnte mit dem BRO die Treppen bis zum Anfang der Hängebrücke überwinden und dort die traumhafte Aussicht auf über 3000 Metern geniessen. Ganz anders Phil: Sein Vater wollte ihm eine Wanderung ermöglichen; für ihn ging es dann hunderte Treppenstufen hinunter in die Viamala-Schlucht. Solche und andere Erlebnisse ermöglicht Scewo mit der Aktion «Scewo erfüllt Wünsche». Versuchen auch Sie Ihr Glück - wir drücken die Daumen! Mitmachen können Sie bis zum 21. Januar 2021. Jetzt teilnehmen Mehr Infos zum Scewo BRO https://youtu.be/nvUPC4QOQDA https://youtu.be/lYU20bottzw [post_title] => Gewinnchance auf ein einmaliges Erlebnis mit Scewo [post_excerpt] => Menschen mit eingeschränkter Mobilität haben Träume und Wünsche, die sich andere einfach selbst erfüllen können. 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Aufgrund von Covid-19 fand er kürzlich in einem neuartigen globalen Format statt: 51 Teams aus 20 Ländern traten gegeneinander an – mit dem Unterschied, dass sie nicht physisch und direkt nebeneinander starteten, sondern jeder in seinem Heimatland und unter Aufsicht von Cybathlon-Offiziellen. [caption id="attachment_4116" align="alignnone" width="826"]Christian Rusterholz beim Cybathlon 2020 Bild: © Alessandro della Bella / cybathlon.ethz.ch[/caption] Eines der sieben Teams, die sich die Disziplin «Wheelchair Race» vorgenommen haben, war SCEWO, ein Spin-off der ETH, die vor sechs Jahren mit der Entwicklung eines balancierenden, motorisierten Rollstuhls begann. Mittlerweile ist der Rollstuhl «SCEWO BRO» serienreif und bereits auf dem Markt erhältlich. Die Besonderheit ist unter anderem, dass der BRO auf zwei Rädern ausbalanciert ist, Treppen steigen kann und im «Giraffen-Modus» den Fahrer auf Augenhöhe mit Fussgängern bringt. «Für Fussgänger ist es selbstverständlich, Orte spontan und ohne jede Hilfe zu besuchen – das möchten wir auch Rollstuhlfahrern bieten. Wir wollen sie an Orte bringen, die sie im Rollstuhl noch nie zuvor besucht haben», so Bernhard Winter, der den SCEWO BRO massgeblich entwickelt hat. Beim Cybathlon setzte SCEWO Christian Rusterholz als Piloten ein. Christian erhielt vor 17 Jahren die Diagnose «Multiple Sklerose» (MS) und konnte nach einem weiteren Schub viele Sportarten, die bis dahin zu seinem Alltag gehörten, wie etwa Inline-Skaten, nicht mehr ausüben. Seit vielen Jahren kommt er regelmässig nach Valens in die Reha. Dieses Jahr wurde Christians Therapieprogramm auf die Teilnahme beim Cybathlon abgestimmt. «Mit der Unterstützung des Therapieteams und meinem behandelnden Arzt konnte ich meine Rumpfstabilität erheblich verbessern und gleichzeitig mein Gewicht verringern, was beim Wettkampf sehr nützlich war», berichtet Rusterholz. [caption id="attachment_4113" align="alignnone" width="807"]Christian Rusterholz beim Cybathlon 2020 Bild: © Alessandro della Bella / cybathlon.ethz.ch[/caption] Am Tag der Entscheidung hatte jedes Team drei Versuche, um den Parcours zu bewältigen. Christian fuhr mit dem SCEWO BRO ohne Probleme eine Treppe hoch, fuhr im Slalom um Tische herum und öffnete eine Tür mit dem Roboterarm, der eigens für diesen Einsatz entwickelt wurde. Doch die Konkurrenz war um einiges schneller. Nichtsdestotrotz ist SCEWO-CEO Bernhard Winter alles andere als enttäuscht: «Unser Ziel war es, alle Hindernisse zu schaffen, und dies ist uns in allen Durchläufen gelungen.» Auch habe sich BRO seit dem letzten Cybathlon vor vier Jahren stark verbessert: «Wir hatten keine technischen Probleme und auch unser Pilot Christian Rusterholz hat einen grossartigen Job gemacht. Er hat dem Druck standgehalten und den Parcours souverän gemeistert.» [caption id="attachment_4111" align="alignnone" width="517"]Christian Rusterholz als Pilot beim Cybatlon 2020 Bild: © Alessandro della Bella / cybathlon.ethz.ch[/caption] Im Namen der Kliniken Valens freut sich mit dem Team auch Dr. med. Roman Gonzenbach, Chefarzt der Neurologie und Neurorehabilitation des Rehazentrums Valens, über die Teilnahme beim Cybathlon: «Wir sind stolz, als Partner von SCEWO einen Beitrag geleistet zu haben und Christian als Patienten, als Athleten und Freund so intensiv unterstützen und begleiten zu können. Jeder Einzelne hat alles dafür gegeben.» Und wer weiss, vielleicht reicht es am Cybathlon 2024 fürs Podest, denn bekanntlich sind alle guten Dinge drei. Der Kurzfilm der Kliniken Valens über Christian Rusterholz, dessen Alltag mit MS, das Kennenlernen des SCEWO BRO, das Training für den Cybathlon und den Wettkampf ist hier zu sehen: https://youtu.be/1rXeASbidxs [post_title] => Cybathlon 2020 – Valenser MS-Patient als Pilot dabei [post_excerpt] => Der Cybathlon ist ein einzigartiger Wettkampf der ETH Zürich, bei dem sich Menschen mit Behinderungen beim Absolvieren alltagsrelevanter Aufgaben mittels modernster technischer Assistenzsysteme messen. 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Anhand eines umfangreichen Fragenkataloges bewerteten die Fachspezialisten der CSS die Bereiche Infrastruktur, Hygiene, Pflege und Qualitätsmassnahmen. Der CSS Quality Crystal wird in vier Kategorien vergeben (Assessment, Patientenzufriedenheit, Ärztenetzwerk und Sonderpreis Qualität). Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, sieht den Preis in der Kategorie Assessment als gewichtige Auszeichnung, da er die hohe Qualität des gesamten klinikinternen Systems zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung bestätigt. Umfangreich: 67 Kriterien in 4 Bereichen bewertet So umfasst der Fragen- bzw. Prüfkriterienkatalog allein im Bereich «Qualitätsmassnahmen» 43 Fragen. Darunter sind Grundsatzfragen wie «Liegt ein für alle Mitarbeitenden zugängliches und verbindliches Qualitätshandbuch vor?» und Detailfragen wie «Verfügt die Rehaklinik über ein Konzept zur Sturz-Prophylaxe?» oder «Verfügt die Einrichtung über ein externes Netzwerk von Fachärzten?» Die weiteren Bereiche sind «Infrastruktur» (10 Fragen), «Hygiene» (8 Fragen) und «Pflege» (6 Fragen). Jedes der 67 Prüfkriterien wurde von den Fachspezialisten der CSS detailliert und hochprofessionell abgearbeitet; die Antworten wurden ausformuliert in den Assessmentbericht aufgenommen. Professionell: Bewertung in drei Schritten Der Bewertungsprozess, das sogenannte «Assessment», erfolgte in drei Schritten und begann bereits im März 2019: Kurz nach der Anfrage, ob die Kliniken Valens bereit seien, mitzumachen, verschafften sich die Verantwortlichen bei einem Klinikrundgang im Rehazentrum Valens einen ersten Überblick. Anschliessend recherchierten sie auf der Website sowie in anderen öffentlich zugänglichen Quellen wie dem Geschäftsbericht der Kliniken Valens, womit bereits ein Grossteil der Fragen beantwortet werden konnte. Im Dezember 2019 wurde ein Interviewtermin vor Ort organisiert, bei dem die offenen Fragen thematisiert sowie für die Bewertung relevante Dokumente und Dokumentationsunterlagen vorgelegt werden konnten. Motivierend: Erfüllungsgrad von 98 Prozent Die Bewertung der Ist-Situation, die im Zuge dieses detaillierten CSS-Assessments durchgeführt wurde, ist für die Kliniken Valens ein grosser Motivationsfaktor – das hervorragende Ergebnis gibt Anlass zur Freude, es spornt aber gleichzeitig zur stetigen Weiterentwicklung an: «Auch, wenn wir 98 von 100 Punkten erreichen konnten, können und wollen wir immer noch besser werden», so Marianne Schmitt, Leiterin Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement der Kliniken Valens. Und Till Hornung ergänzt: «Langfristig gedachtes, zielorientiertes und beharrliches Streben nach Qualität zahlt sich aus. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und danken allen Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz.» Weiterführende Informationen zum Vorgehen sowie Dokumente mit den Resultaten sind zu finden unter: https://www.css.ch/de/leistungserbringer/partnerschaft/qualitaet/audit-und-assessment.html.   Auszug aus der Zusammenfassung des Assessmentberichtes «[…] Besonders hervorzuheben sind u. a. die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen sowie patientenpfadorientierten und koordinierten Prozesse im gesamten Rehabilitationsprozess. Ein Beispiel dafür ist das Angebot einer persönlichen und ganzheitlichen Begleitung des Patienten und dessen Angehörigen durch einen qualifizierten Patientencoach. Im Fachgespräch wurde den Fachspezialisten ein Einblick in das tägliche Bestreben aller Berufsgruppen rund um den «Menschen in seinem ganz persönlichen und individuellen Rehabilitationsprozess» aufgezeigt. Dazu gehört u. a. das sehr strukturierte Qualitäts- und Prozessmanagementsystem und die überdurchschnittlich hohe Anzahl von Massnahmen in Bezug auf die Risiko- und Sicherheitskultur der Kliniken. Damit beweisen die Klinikern Valens ein Qualitätsbewusstsein auf sehr hohem Niveau. Besonders hervorzuheben sind die Massnahmen und das hohe Engagement in Bezug auf die wissenschaftlich begleitete nationale und internationale Weiterentwicklung in sämtlichen Bereichen der Rehabilitationsmedizin. Ebenfalls hervorzuheben ist das Engagement in Bezug auf die Weiterbildung von Mitarbeitenden und der Transfer von Wissen, indem eine klinikeigene und zertifizierte «Rehab Academy» aufgebaut wurde – für uns ein bemerkenswerter Beitrag bzw. Best Practice für Qualifizierung, Professionalisierung und zur Unterstützung des Patienten-Empowerments.» Kurzprofil der CSS Gruppe Die CSS Gruppe mit Sitz in Luzern wurde 1899 gegründet. Das traditionsreiche Unternehmen versichert rund 1,7 Millionen Menschen und zählt mit einem Prämienvolumen von rund 6,17 Milliarden Franken zu den führenden Schweizer Kranken-, Unfall- und Sachversicherern. In der Grundversicherung ist sie Marktführerin: 1,38 Millionen Menschen vertrauen der CSS, die mit über 100 Agenturen schweizweit und rund 2700 Mitarbeitenden nahe bei ihren Versicherten ist. Die CSS stellt ihren Kunden Informationen zur Verfügung, die Orientierung bieten und bei Entscheidungen in Gesundheitsfragen unterstützen. Bild: Ricky Probst, Leiter Tarife und Kooperationen, Dr. Till Hornung, CEO, und Marianne Schmitt, Leiterin Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement (v.l.n.r.) freuen sich über den CSS Quality Crystal in der Kategorie «Assessment Rehabilitation». [post_title] => Kliniken Valens erhalten «CSS Quality Crystal» [post_excerpt] => Die Kliniken Valens haben Anfang Oktober den CSS Quality Crystal in der Kategorie «Assessment Rehabilitation» verliehen bekommen. .... 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Kesselring) hat ein eLearning-Modul über den Umgang zwischen medizinischem Personal und MS-Betroffenen entwickelt. Schritt für Schritt hilft das Modul dabei, die Kommunikationskompetenz zu verbessern. Ziel des Lernprozesses ist es nicht zuletzt, eine objektive Selbsteinschätzung zu ermöglichen, indem das eigene Verständnis von Kommunikationsproblemen mit MS-Betroffenen reflektiert wird. Zwei eindrückliche Videos komplettieren das Modul. Hier geht's zum eLearning [post_title] => Kommunikation in der MS-Betreuung: eLearning-Modul [post_excerpt] => Forschungen zeigen, dass eine schlechte Kommunikation zu unbefriedigenden Konsultationen, mangelndem Verständnis und einem Vertrauensverlust führen [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => kommunikation-in-der-ms-betreuung-elearning-modul-lanciert [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-01-15 09:26:23 [post_modified_gmt] => 2021-01-15 09:26:23 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=4675 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [29] => WP_Post Object ( [ID] => 3657 [post_author] => 11 [post_date] => 2020-08-13 09:43:56 [post_date_gmt] => 2020-08-13 09:43:56 [post_content] => Die individuelle Patientenbetreuung der Kliniken Valens ist um eine digitale Komponente reicher: Seit Kurzem steht die neue App «ValensBewegt» in den App Stores zum Download bereit. Mit dieser neuen zusätzlichen Trainingsmöglichkeit sind Patientinnen und Patienten in der Lage, auch nach dem Reha-Aufenthalt weiter korrekt zu üben. Bewegungstraining ist eine wichtige Massnahme in der Rehabilitation. Mit der neuen App können die Therapeutinnen und Therapeuten der Kliniken Valens nun ihre Patientinnen und Patienten auch zu Hause weiter bewegungstherapeutisch betreuen. Das neue Angebot ergänzt ideal die bestehenden Heimübungsvideos.

Übungsvideos mit Anleitung

Die Betreuung erfolgt durch kurze Übungs-Videos, die von den Therapeutinnen und Therapeuten der Kliniken Valens erstellt wurden. Die Videos sind mit mit einer Anleitung für die korrekte Übungsausführung versehen. Das Vorgehen ist einfach und effizient: Die Therapeuten erstellen für ihre Patientinnen und Patienten individuelle Übungspläne aus einer grossen Auswahl an Übungen. Nach Erstellung des Übungsplans generiert die Plattform einen Zugangscode, mit dem sich die Benutzer in die App einloggen können. Dieser Login ermöglicht den Patienten das individuelle Training zu Hause sowie den betreuenden Therapeuten eine Übersicht über die Durchführung der Übungen und den Therapieverlauf. Dies wird noch unterstützt durch die Möglichkeit, einfache, standardisierte Tests online durchzuführen.

Patienten-Therapeuten-Kontakt nach Aufenthalt

Die App «ValensBewegt» erlaubt es den Therapeutinnen und Therapeuten zudem, zusätzliche Inhalte wie etwa Informationsbroschüren hochzuladen. Dies schafft für die Benutzer einen weiteren Mehrwert. Technikversierte Patientinnen und Patienten können mittels der App per Videoanruf mit ihrem Therapieteam in Kontakt bleiben. «Diese innovative Möglichkeit des Patienten-Therapeuten-Kontaktes ist noch in der Eingewöhnungsphase. Doch die Corona-Krise hat die Vorteile und Möglichkeiten von Videokontakten klar aufgezeigt», so Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien der Kliniken Valens. Er ist überzeugt, dass solche neuen Behandlungsmöglichkeiten zukünftig von den Patientinnen und Patienten gerne angenommen und geschätzt werden: «Mit der neuen App sind wir am Puls der Zeit. Die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der bewegungstherapeutischen Betreuung unterstützen unsere Patientinnen und Patienten, die sich auch nach einem Reha-Aufenthalt gerne weiter begleitet und informiert fühlen.» [post_title] => Kliniken Valens lancieren neue App «ValensBewegt» [post_excerpt] => Die individuelle Patientenbetreuung der Kliniken Valens ist um eine digitale Komponente reicher: Seit Kurzem steht die neue App «ValensBewegt» in d [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => kliniken-valens-lancieren-neue-reha-app-valensbewegt [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-05 10:59:19 [post_modified_gmt] => 2021-05-05 10:59:19 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=3657 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [30] => WP_Post Object ( [ID] => 3607 [post_author] => 11 [post_date] => 2020-08-10 12:36:19 [post_date_gmt] => 2020-08-10 12:36:19 [post_content] => In den Kliniken Valens setzt sich ein Krisenstab laufend mit der aktuellen Corona-Situation auseinander und definiert Massnahmen und Vorgaben für die verschiedenen Bereiche. Unsere Mitarbeitenden werden darüber laufend informiert und befähigt, diese umzusetzen. So gelten in Corona-Zeiten erweiterte Schutzmassnahmen, die über die hygienischen Standardmassnahmen sowie die Verhaltens- und Hygieneregeln des BAG hinausgehen. Damit sollen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 bestmöglich geschützt werden.
  • In den öffentlichen Räumen unserer Kliniken gilt eine generelle Maskenpflicht.
  • Patientinnen und Patienten tragen, wenn sie sich nicht im eigenen Zimmer aufhalten, einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Das Personal trägt während der Arbeit mit Patienten grundsätzlich chirurgische Gesichtsmasken; hygienische Standardmassnahmen wie Händedesinfektion sind selbstverständlich.
  • In der Therapie benutzte Geräte werden nach jedem Gebrauch gemäss den Standardmassnahmen desinfiziert.
  • Die Gruppengrösse in Therapien wird so reduziert, dass der Mindestabstand gewährleistet ist.
  • Die Besuchsregelung wird in einem separaten Schutzkonzept definiert (Besuchsregelung Kliniken Valens)
  [post_title] => Corona-Schutzkonzept der Kliniken Valens [post_excerpt] => In den Kliniken Valens setzt sich ein Krisenstab laufend mit der aktuellen Corona-Situation auseinander und definiert Massnahmen und Vorgaben für die verschiedenen Bereiche. Unsere Mitarbeitenden werden darüber laufend informiert und befähigt, diese umzusetzen. 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Die Klinikgruppe konnte mit mehr als 98’000 Pflegetagen und einem Umsatz von CHF 88 Mio. an das gute Ergebnis des Vorjahres anschliessen. Die Qualität der Rehabilitationsangebote konnte dank der engagierten Mitarbeitenden und den wiederum intensiven Forschungs- und Lehrtätigkeiten weiter gestärkt werden. Forschung für die Praxis Der Stand der aktuellen Forschung – wie etwa Ergebnisse aus den Studien zu einem hochintensiven Trainingsprogramm für MS-Patienten – wurde auch im Jahr 2019 an Anlässen wie den Valenser Frühjahrs- und Herbstsymposien sowie den MS- und Parkinson-Infotagen, den Minisymposien in Walenstadtberg sowie in diversen Vorträgen und Publikationen einem breiten Fachpublikum präsentiert. Zum bereits 20. Mal fand das PHD-Retreat des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich in Valens statt, an dem 65 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Forschungsarbeiten vorstellten. All diese Aktivitäten dienen dem Wissensaustausch, der primär dafür genutzt wird, um neue Erkenntnisse direkt in die Therapien der Patientinnen und Patienten einfliessen zu lassen. Geprüfte Weiterbildung Diese Verzahnung von Wissenschaft und Praxis spiegelt sich auch im Weiterbildungsangebot der Kliniken Valens, das stets den aktuellen Stand der Forschung abbildet. Das Weiterbildungszentrum der Gruppe, die «Rehab Academy», hat nicht zuletzt dadurch 2019 erfolgreich die eduQua-Zertifizierung durchlaufen. Das Zertifikat bescheinigt die hohe Weiterbildungsqualität, die den Mitarbeitenden, aber auch Interessierten von aussen, geboten wird. Die Anmeldung zu den Kursen erfolgt über die Website www.rehab-academy.ch. Neue Angebote In der Ambulanten Reha St.Gallen wurden mehrere neue Angebote erfolgreich eingeführt: Die Medizinische Trainingstherapie, die Neurosportgruppe und die Evaluation der Funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL). Eine weitere Neuerung ist die onkologische Rehabilitation in der Ambulanten Reha Chur. In der Rheinburg-Klinik konnten erste erfolgsversprechende Erfahrungen im Bereich Redression (Gipsen) bei Patienten mit spastischen Extremitäten gemacht werden. Neue Websites für alle Standorte Um die fortschrittliche Kultur der Kliniken Valens auch digital nach aussen zu tragen, wurde seit 2018 an der Erneuerung des Web-Auftrittes aller Standorte gearbeitet. 2019 konnte der komplette Relaunch abgeschlossen werden. Die Gruppenseite www.kliniken-valens.ch gibt einen Überblick über das Angebot sowie die aktuellen Aktivitäten der Kliniken Valens und dient als Einstieg zu den einzelnen Standorten. 1’200 Mitarbeitende für Patientinnen und Patienten im Einsatz Die Kliniken Valens betrieben 2019 in Valens, Walenstadtberg und Walzenhausen drei Rehazentren für stationäre Patienten sowie in Chur und St. Gallen ambulante Aussenstationen. Seit Anfang 2020 gehört zudem die Klinik Gais zur Gruppe und mit der Clinic Bad Ragaz wurde ebenfalls Anfang des Jahres ein Premium-Angebot lanciert. Mit insgesamt 500 Betten, rund 1’200 Mitarbeitenden und jährlich rund 5’500 behandelten Patientinnen und Patienten gehören die Kliniken Valens zu den grössten Rehabilitationsanbietern in der Schweiz und zu den grössten Arbeitgebern in der Region Sarganserland/Rheintal. Der ansprechende Jahresbericht der Kliniken Valens berichtet mit vielen Bildern und wenig Text über das vielfältige Betriebsgeschehen. www.kliniken-valens.ch/medien [post_title] => Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Kliniken Valens [post_excerpt] => Das Geschäftsjahr 2019 war für die Kliniken Valens erneut ein erfolgreiches. 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Seit einiger Zeit bemerkt sie, wie ihr nicht nur die Arbeit in ihrer Teilzeittätigkeit mit einem Pensum von 60 Prozent zunehmend schwerfällt, sondern es ihr auch nicht mehr gelingt, sich an den Wochenenden und in den Ferien ausreichend zu erholen. Nicht nur die Hausarbeit und die Versorgung der Kinder stellt eine immer grössere Last für sie dar. Auch die Freude an Dingen, die ihr sonst die Gelegenheit boten, wieder Kraft für den beruflichen und privaten Alltag zu sammeln, geht ihr zunehmend verloren. Beispielsweise treibt sie kaum noch Sport, sagt zunehmend Verabredungen mit Kolleginnen und Familie ab und hat vor kulturellen Aktivitäten sogar Angst entwickelt. Nach einem Zusammenbruch in der Arbeit wendet sich Rita M. an ihren Hausarzt, der eine mittelschwere Depression feststellt und ihr eine stationäre Behandlung in der psychosomatischen Abteilung der Klinik Gais nahelegt. «Die Depression ist eine Erkrankung, die nicht nur unsere seelische Gesundheit beeinträchtigt, sondern oft gleichermassen auch unsere geistige und körperliche Befindlichkeit schwer in Mitleidenschaft zieht. Neben den Kernsymptomen wie stark gedrückter Stimmung, einem Verlust von Freude und Interesse, dem Gefühl der Gefühllosigkeit und mangelndem Antrieb sind häufig die Beeinträchtigung von Konzentration und Gedächtnis, stark eingeengtes Denken und nicht zielführendes Grübeln, massive Schlafstörungen und diverse körperliche Symptome der Regelfall», weiss Dr. med. Frank Zimmerhackl, Chefarzt Psychosomatik und Psychiatrie der Klinik Gais.

Verhaltensmuster erkennen und einordnen

Rita M. beginnt ihre stationäre Behandlung, und ihre grossen Ängste und Zweifel verfliegen schon in den ersten Tagen. Sie bemerkt, wie entlastend es ist, aus den beruflichen und privaten Verpflichtungen herausgenommen zu sein und sich in Ruhe mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen zu können. In den psychotherapeutischen Gesprächen lernt Rita Zusammenhänge zwischen Krankheitssymptomen, eigenen Verhaltensmustern, Einflüssen aus ihrer privaten und beruflichen Umwelt und mögliche Behandlungsformen kennen, der Austausch mit ähnlich betroffenen Patienten macht ihr Mut, mit ihrer Erkrankung nicht alleine zu sein. In den Bewegungstherapien gelingt es ihr, wieder langsam Vertrauen in sich selbst und ihre Leistungsfähigkeit zu gewinnen, die Entspannungstechniken helfen ihr, sich in belastenden Situationen abzugrenzen und wieder besser zu schlafen. Die beiden wichtigsten Säulen der Behandlung einer Depression – nämlich die Gabe von Medikamenten und spezielle Formen der Psychotherapie – werden bei einer stationären Behandlung durch zahlreiche Therapieverfahren ergänzt. «Eine Depression entsteht nie durch nur einen alleinigen Faktor, sondern besitzt mehrere Ursachen bzw. Auslösefaktoren. Deshalb basieren die Behandlungsprinzipien darauf, dass jeder Patient auf unterschiedliche Therapieverfahren unterschiedlich gut anspricht. Oft ist aber nicht im Voraus bekannt, was und welche Kombination am besten wirken. Im stationären Rahmen mit einer hohen Therapiedichte kann das Ziel, für jeden Patienten einen individuellen und wirksamen Behandlungsplan zu erstellen, am effektivsten erfolgen», so Dr. Zimmerhackl.

Therapien über das Stationäre hinaus

Nach einigen Behandlungswochen fühlt sich Rita M. wieder deutlich besser. An den letzten Wochenenden, die sie zu Hause verbracht hat, merkt sie, wie ihr bereits vieles wieder leichter fällt, aber auch, dass es manches zu beachten gilt, um nicht wieder zu rasch in eine Überforderung zu geraten. Ihr behandelnder Psychologe und ihr Arzt haben deshalb mit ihr besprochen, dass es zunächst Sinn macht, in einem reduzierten Pensum, aber bald nach der Entlassung aus der Klinik wieder mit der Arbeit zu beginnen. Ihr Ehemann wurde in einem gemeinsamen Gespräch informiert, wie er seine Frau daheim unterstützen und auf eine möglicherweise wieder eintretende Zustandsverschlechterung aufmerksam machen kann. Viele der Therapien können über die stationäre Behandlung hinaus auch ohne therapeutische Begleitung fortgesetzt werden. Dr. Zimmerhackl fügt hinzu: «Das Behandlungsprogramm der Klinik Gais zielt gleichermassen auf die Linderung von Depressionssymptomen und auf den Wiedergewinn von Lebensqualität und Funktionalität im Alltag ab.» Die vier Säulen der Gesundwerdung und -erhaltung spielen gerade für psychisch erkrankte Menschen, aber auch für Gesunde oder noch nicht Erkrankte mit einer Veranlagung eine ganz entscheidende Rolle (siehe auch untenstehende Grafik und Tipps zur Erhaltung Ihrer psychischen Gesundheit auf Seite 22). In der aktuellen Corona-Krise sind vor allem diese psychosozialen Schutzfaktoren oftmals ausgehebelt. Arbeitsplatzverluste, Kurzarbeit, Homeoffice, mangelnde soziale Kontakte, reduzierte Tagesstrukturen, stillstehende Kulturangebote und vieles mehr kann gesunde wie kranke Menschen zusätzlich belasten. Die Sendung «Gesundheit heute» wird sich mit diesem Thema befassen. Die Sendung wird am 3. Oktober 2020 um 18.10 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt. Sie können die Sendung ab diesem Zeitpunkt auch unter www.gesundheit-heute.ch/sendungen anschauen. [post_title] => Wenn die Seele schmerzt – Therapieformen [post_excerpt] => Rita M. ist 38 Jahre alt und gelernte Verwaltungsfachangestellte. Sie ist seit 15 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 11 und 13 Jah [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => wenn-die-seele-schmerzt-psychosomatische-therapien [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-02-08 09:52:34 [post_modified_gmt] => 2021-02-08 09:52:34 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=3849 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [33] => WP_Post Object ( [ID] => 3841 [post_author] => 11 [post_date] => 2020-07-12 07:14:02 [post_date_gmt] => 2020-07-12 07:14:02 [post_content] => Während einer Herzklappen-Operation im September 2018 kam es bei Daniel Rüegg zu einer Serie von folgenschweren Komplikationen. Es folgte ein unermüdlicher Kampf um das Leben von Herrn Rüegg, mit einem Happy End war nicht zu rechnen. – Heute ist er wieder gesund und hat kürzlich ein Buch herausgebracht. Daniel Rüegg fühlte sich nicht gut. Er ging von einem grippalen Infekt aus, und das passte ihm gerade gar nicht, denn es standen Proben und Konzerte mit seiner Band an. Als die Symptome nicht verschwanden, ging er zu seinem Hausarzt – der blitzartig reagierte: Nach Abhorchen des Herzens organisierte er die Notfall-Einweisung ins Spital. Dort diagnostizierte man eine Endokarditis: eine Entzündung der Herzinnenhaut, zu der auch die Herzklappen gehören. Ein Keim hatte die Herzklappen besiedelt und eine war bereits stark geschädigt. Für die Rekonstruktion der Herzklappe wurde ein OP-Termin angesetzt. Daniel Rüegg im Rehazentrum Valens

Medizinischer Ausnahmezustand

Ein Eingriff, bei dem selten Komplikationen auftreten. So geht auch bei Herrn Rüegg zunächst alles gut – doch gegen Ende reagiert er allergisch auf ein Medikament. Die Folgen sind dramatisch: Kreislaufstillstand und Kollaps der Lunge und der Leber; der Patient wird reanimiert. Doch die Serie an Komplikationen reisst nicht ab. In den mehr als 24 Stunden, in denen Daniel Rüegg im Operationssaal liegt, müssen die Ärzte bis zum Äusserten gehen. Der Patient wird an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Die schweren Blutungen erhöhen den Druck im Gewebe so stark, dass die Ärzte entscheiden, eine sogenannte ‹Faszien-Spaltung› durchzuführen: Einschnitte entlang der beiden Unterschenkel und Unterarme innen und aussen, an rechten Oberarm und am Bauch. Und es folgen weitere, teils aufwändige Eingriffe, erzwungen von den jeweils vorangegangenen Komplikationen. Insgesamt wird Daniel Rüegg am Ende 26 Operationen überstanden haben.

(Fast nur) dunkle Wolken am Horizont

Von den vielen Eingriffen bekam Daniel Rüegg zunächst nichts mit – von den 40 Tagen auf der Intensivstation lag er überwiegend im künstlichen Tiefschlaf oder unter Narkose. Erinnerungen sind ihm dennoch geblieben; in Form beängstigender ‹Träume›. In einem, der häufig wiederkehrte, ist er an einer Wand fixiert und der Raum füllt sich mit Wasser ... Einer dagegen wirkte beruhigend: «Du musst noch nicht gehen. Bleib noch hier. Es gibt neues Leben». Daniel Rüegg blieb. Als er langsam aus dem Tiefschlaf geholt wurde, musste er sich in einer völlig neuen Wirklichkeit zurechtfinden. Es ging nur zögernd bergauf, und es gab Rückschläge. Er wusste jetzt, dass er einen langen Weg vor sich haben würde – und er war überzeugt: «Überleben war erst der Anfang.» Seine Wunden waren weiter zu versorgen, das bedeutete schmerzhafte Verbandwechsel. Und nach Wochen der künstlichen Beatmung musste Daniel Rüegg wieder selbst atmen, schlucken, sprechen lernen. Mühsam tippte er irgendwann den ersten Smiley in die Familien-WhatsApp-Gruppe. Der erste Aufstehversuch war ein Kraftakt: «Die Schwerkraft drohte mich gleich durch den Boden ins nächsttiefere Stockwerk zu reissen.» Trotz allem empfand Daniel Rüegg diese Erfahrungen als tröstlich, denn er lebte noch! Und als ihm seine Tochter erzählte, dass er bald Opa werden würde, war die Freude gross – wie auch das Erstaunen über diese nachträgliche Deutung seines ‹Traumes›.

Endlich Reha!

Nachdem der Reha-Eintritt mehrmals verschoben werden musste, freute sich Daniel Rüegg Mitte Dezember 2018 umso mehr über die Verlegung und den neuen Alltag in Valens. Ein wenig Kopfzerbrechen bereiteten ihm seine Wunden: Würden sie auch in der Rehaklinik fachgerecht versorgt werden? Wie sich herausstellte, war die Pflege in Valens bestens gerüstet – eine Sorge weniger. Täglich von 8 bis 16 Uhr absolvierte Herr Rüegg nun ein intensives Rehabilitationsprogramm. Seine Ziele immer im Hinterkopf: sich ohne Hilfe bewegen, Treppensteigen, selbstständig zu Hause wohnen. Die Ärzte und Therapeuten hielten dies für realistisch. Patient beim Training mit dem Armroboter Zunächst aber ging es um die Basics: Die rechte Körperhälfte war anfangs völlig unbeweglich. Die Nervensignale wurden zwar übertragen, kamen aber nicht beim Muskel an, «die Nerven waren beleidigt vom vielen Schnippeln». Mit viel Geduld wurden daher Gefühl, Koordination, Gleichgewicht und Kraft aufgebaut; mit Hilfe von Knete, kleinen Gewichten und Arm-Übungen. Besonders hilfreich fand Daniel Rüegg den ‹Arm-Roboter›, weil er ihn beim Heben des Armes unterstützte und die integrierten Videospiele ihn vergessen machten, dass er eigentlich gerade hart trainierte. Bald stieg er auf das Laufband und den Fahrrad-Ergometer, trainierte an Kraftgeräten, am Barren und an der Sprossenwand. Bereitwillig nahm Herr Rüegg jede Herausforderung an; er ging ständig an seine Grenzen und liess sich nicht lange bitten: «Wenn es geht, Herr Rüegg, dann machen Sie noch 2 oder 3 Mal.» Es ging immer; er nannte es seinen «Bonus». Weihnachten feierte Herr Rüegg mit seiner Familie in der Klinik. Für das Gitarrenspiel war es noch zu früh, es blieb bei einem Versuch – also kam es auf die Liste der Ziele.

Rausspaziert!

Ende Januar 2019 durfte Herr Rüegg nach viereinhalb Monaten erstmals wieder unter die Dusche. Und es folgten weitere Meilensteine. Mit dem Rollator ging es nun selbstständig zu den Therapien, kurze Spaziergänge zur Dorfkirche waren möglich, dann auch ein Wochenendurlaub zu Hause. Herr Rüegg hatte mitgezählt: Nach 136 Tagen lag er zum ersten Mal wieder im eigenen Bett. Die nächsten Therapie-Wochen waren intensiv. Daniel Rüegg strengte sich enorm an, in der trainingsfreien Zeit absolvierte er zusätzlich private Fitnesseinheiten; die Fortschritte spornten ihn an. Niemals hätte er geglaubt, dass er die Rehaklinik nach zwei Monaten auf seinen eigenen Beinen verlassen würde. Patient mit Therapeutin in der Rehabilitation Doch genau an diesem Punkt stand Daniel Rüegg Mitte Februar 2019. Eine grosse Dankbarkeit erfüllte ihn. Sie galt und gilt seiner Frau, seiner Familie, den Ärzten, Pflegenden, Therapeuten – «den vielen helfenden Händen». Nach dem Austritt aus der stationären Reha folgten drei Monate in der Ambulanten Reha St.Gallen, in denen er stärker und stärker wurde. Bereits im März 2019 probte er wieder mit seiner Band, im August 2019 spielten sie das erste Konzert beim Bluegrass Openair in Zürchersmühle. Daniel Rüegg ist am Ziel. Er hadert nicht mit dem Erlebten, er fasst es so zusammen: «Ich hatte grosses Pech – und schliesslich grosses Glück.»

Daniel Rüegg mit Gitarre

Zur Person

Daniel Rüegg ist 63 Jahre alt und wohnt in Widnau. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und eine Enkelin. Beruflich war Herr Rüegg IT-Projektmanager bei einer Bank. Kurz vor seiner Erkrankung hatte er seine Pensionierung mit 62 für das Jahr 2019 vertraglich fixiert. Seit letztem Sommer geniesst er als gesunder Mann seine neu gewonnene Freiheit. Eine musikalische Kostprobe von ihm und den Lounge Pickers gibt es unter bit.ly/3blGtDO.

Die ganze Geschichte

Das Erlebte hat Daniel Rüegg in einem Buch festgehalten. Die ersten Wochen, in denen er im Tiefschlaf lag, schildert er auf Basis von Operations-Berichten des Universitätsspitals Zürich, mit Hilfe von Aufzeichnungen seiner Frau und dem WhatsApp-Familienchat. Das Schreiben half ihm dabei, das Erlebte zu verarbeiten, er möchte aber auch seine Familie, Freunde und Interessierte teilhaben lassen. Bei Interesse am Buch schreiben Sie eine E-Mail an achterbahninrosa@gmx.ch. [post_title] => «Überleben war erst der Anfang. Dann kam die Reha.» [post_excerpt] => Während einer Herzklappen-Operation 2018 kam es bei Daniel Rüegg zu einer Serie von folgenschweren Komplikationen. Der Weg zurück war ein Kraftakt. 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Gesundheit ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Dies spüren auch wir in der Rehabilitation, wo wir Patientinnen und Patienten in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Verfassungen unterstützen und begleiten, damit sie wieder ein möglichst selbstständiges und erfülltes Leben führen können. Will man den Reha-Erfolg nicht aufs Spiel setzen, müssen Infektionen um jeden Preis verhindert werden. Verantwortungsvolle Aufgabe auf schwierigem Terrain Wofür die Frauen und Männer in der Spitalhygiene zuständig sind, ist schnell erklärt: Patienten und Mitarbeitende sollen vor Infektionen geschützt werden. Nicht ganz so schnell lassen sich die Detailfragen beantworten: Wie viel Hygiene ist in medizinischen Einrichtungen wie den Kliniken Valens erforderlich? Wie werden nosokomiale, also innerhalb einer Klinik erworbene Infektionen, verhindert, ohne dass das Wohlbefinden der Beteiligten beeinträchtigt, die Umwelt zu sehr belastet, die Kosten dafür zu hoch werden? Eine verantwortungsvolle Aufgabe – nicht umsonst lautet das Motto in der Hygienebranche: «Hygiene ist nicht alles, aber ohne Hygiene ist alles nichts.» In der Schweiz sterben jedes Jahr etwa 2000 Menschen an nosokomialen Infektionen; das sind fast sieben Mal mehr als im Strassenverkehr. Ebenso bedrohlich ist das weltweit wachsende Problem der multiresistenten Keime, also jener Bakterien, die unempfindlich auf Antibiotika sind. Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass derlei Keime in Zukunft eine der häufigsten Todesursachen sein werden. Auf diesem schwierigen Terrain «wirkt» die Spitalhygiene. Infektionen verhindern heisst Übertragungswege unterbrechen Infektionen erfolgen, wenn krankmachende Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen oder Prionen unser Immunsystem überwinden und sich im Körper vermehren. Je nach Erreger werden diese durch unsere Hände, durch die Luft, in Körperflüssigkeiten oder auch Transportmedien wie Insekten weitergetragen. Indem man diese Übertragungswege unterbricht, schützt man anfällige Personen wie etwa Patientinnen und Patienten in Spitälern oder Kliniken – sie sollten überhaupt nicht mit dem Erreger in Kontakt kommen. Dies ist auch der Grund, warum sich klinisches Personal die Hände desinfiziert, dies aber im privaten oder öffentlichen Leben in der Regel nicht nötig ist. Die Aufgabe der Spitalhygiene ist es, geeignete Massnahmen zur Infektionsverhinderung zu definieren, Mitarbeitende darin zu schulen und sie in der Umsetzung zu unterstützen. Lebensrettende Fortschritte in der Hygiene Die Entwicklung der Spitalhygiene war schon immer mit jener des Gesundheitswesens und der Infektionsgefahr ihrer Zeit verbunden. Als in Europa Ende des 19. Jahrhunderts die Entdeckung der Krankheitserreger vorangetrieben wurde (einer der Protagonisten war bekanntlich Robert Koch), konnte man zunehmend Zusammenhänge verstehen, Infektionen vorbeugen und diese erfolgreich behandeln. Heute ist all das für uns selbstverständlich. Wir sind an die Fortschritte gewöhnt; es ist normal, 80 oder 90 Jahre alt zu werden und Krankheiten behandeln zu können. Sauberes Wasser und eine Umgebung, in der man nicht krank wird, werden bei uns in der Schweiz vorausgesetzt. Doch hat uns nicht zuletzt die Coronakrise gezeigt, dass dies kein Automatismus ist, der unter allen Umständen funktioniert. Im Hintergrund laufen aufwändige Prozesse, die wir nur mitbekommen, wenn «etwas passiert». So ist das auch mit der Hygiene in Spitälern. Spitalhygiene in den Kliniken Valens In den Kliniken Valens ist die Spitalhygiene seit vielen Jahren eine etablierte Disziplin, die in verschiedenen Bereichen komplexe Aufgaben erfüllt: Im Gegensatz zum Akutspital, wo sich die meisten Patientinnen und Patienten in ihrem Bett und der nächsten Umgebung aufhalten, sind Reha-Patientinnen und -patienten mehr oder weniger mobil; sie nutzen die Therapieräumlichkeiten und -geräte, Speisesäle, Schwimmbäder und Werkstätten. Betroffene kommen nach akuten Ereignissen so früh als möglich aus dem Spital in unsere Kliniken, damit wir sie bei ihrem Genesungsprozess optimal unterstützen können. Häufig benötigen sie intensive Pflege, haben Wunden oder künstliche Zugänge und ein geschwächtes Immunsystem. Im Alltag ergeben sich permanent neue Situationen, in denen wir immer den besten Weg finden müssen, alle Beteiligten zu schützen. Eine abwechslungsreiche und erfüllende Aufgabe – und so gesehen ist Hygiene doch (fast) alles. Der Kampf gegen den Keim – ein Fallbeispiel Wie das Räderwerk funktioniert, wenn ein Patient in den Kliniken Valens Träger eines resistenten Keims ist, zeigt am besten ein konkretes Beispiel. Nennen wir den Patienten Peter Müller. Wenn die Pflegenden zu Herrn Müller ins Zimmer kommen, tragen sie einen Schutzkittel und eine Maske, das Gesicht ist nur schwer zu erkennen. «Am Anfang fühlte ich mich wie ein Aussätziger, war verunsichert, weil ich die Mimik meines Gegenübers kaum sehen konnte», erinnert sich der 38-jährige St. Galler, der nach einem Unfall nach langem Aufenthalt im Akutspital in die Reha nach Valens kam. Nach mehreren Operationen heilte eine Wunde schlecht, er bekam Fieber und fühlte sich immer schlechter, die Medikamente brachten keine Besserung. Eine mikrobiologische Analyse zeigte, dass multiresistente Bakterien, sogenannte MRSA (Methicillin-resistente Staphylokokken aureus) für seinen Zustand verantwortlich waren. Um zu verhindern, dass diese Bakterien auf andere Patienten übertragen werden, wird Peter Müller isoliert: Er wird in einem Einzelzimmer untergebracht und darf dieses nur unter bestimmten Voraussetzungen verlassen. Pflegepersonal, Therapeuten und Ärzte tragen Schutzkleidung, wenn sie ihn behandeln. Er bekommt nur wenig Besuch. «Ich hatte anfangs Angst, dass ich für meine Angehörigen eine Gefahr darstelle», sagt er. Diese Bedenken konnten jedoch durch Gespräche mit den Ärzten und der Fachexpertin für Infektionsprävention zerstreut werden. «Ich bekam Informationsblätter, die erklärten, was ich habe und was man dagegen tun kann. Man hat mir gezeigt, worauf ich achten und wie ich mich verhalten muss. So ziehe ich zum Beispiel frische Kleider an und desinfiziere mir die Hände, bevor ich zur Therapie gehe. Dass sogar die Reinigungskräfte einen Schutzkittel und Maske tragen, wenn sie in meinem Zimmer sind, ist inzwischen normal für mich.» Der Zustand von Peter Müller bessert sich glücklicherweise trotz der MRSA-Infektion. Wenn die Wunden verheilt sind, wird man versuchen, die Bakterien, die weiterhin auf seiner Haut nachweisbar sind, durch spezielle Waschungen dauerhaft zu entfernen. Dies ist eine aufwendige Prozedur, eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Peter Müller wird vorerst noch Geduld brauchen und in medizinischen Einrichtungen immer «besonders» behandelt werden. «Wenn ich wieder zu Hause bin, kann ich ganz normal leben. Aber wenn ich in ein Spital gehe und sage, dass ich einen MRSA habe, werde ich speziell behandelt. Das ist ein merkwürdiges Gefühl. Aber ich weiss, dass «meine» Bakterien für andere keine Gefahr darstellen, wenn hygienische Massnahmen eingehalten werden. Bei Fragen bekomme ich Unterstützung von den Ärztinnen und Ärzten, der Spitalhygiene und der Pflege. Ich hoffe, dass ich mit der Dekolonisierung – so heisst das Entfernen der MRSA durch desinfizierende Waschungen – die Keime loswerde und bald wieder «ganz normal» bin. [post_title] => Hygiene ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts [post_excerpt] => Viren, Infektionskrankheiten und Hygienemassnahmen sind in aller Munde – gerade jetzt, da das Coronavirus die Welt in Atem hält. Die Spitalhygiene ist dabei ein Dreh- und Angelpunkt. 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Zu den weichen Strukturen zählen Muskeln, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel, Nerven, Faszien oder auch das Fettgewebe. Nicht jedoch Knochen, Gelenke und Gelenkknorpel – also die «knöchernen» Bereiche. Ohne das Leiden der Betroffenen abwerten zu wollen, sei vorweg gesagt: Weichteilrheuma ist keine schwerwiegende Krankheit, bei der etwa mit einer verminderten Lebenserwartung zu rechnen ist. Wohlgemerkt gelte dies nur für die nicht-entzündliche Form, erklärt Prof. Dr. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Rheumatologie und internistische Rehabilitation der Kliniken Valens, der Vollständigkeit halber: «Beim entzündlichen Weichteilrheuma handelt es sich um eine schwerwiegende Autoimmunerkrankung, die in der Regel leider oft mit Komplikationen der inneren Organe einhergeht.»

Zu viel des Guten

Hingegen ist nicht-entzündliches Weichteilrheuma – wenngleich schmerzhaft – gut in den Griff zu bekommen. Unterschieden wird dabei zwischen der generalisierten Form und den lokalisierten Ausprägungen. Bei Letzteren beschränken sich die Schmerzen auf eine bestimmte Körperstelle oder -region. Das wohl bekannteste Beispiel ist der Tennisellbogen oder Mausarm. «Eine Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur führt zu ständigen Reizungen ebendieser und in der Folge zu Schmerzen am Ellbogen, die auch bis in die Hände oder Schultern ausstrahlen können», erklärt der Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation. Allein: Der Tennisellbogen ist nur ein Beispiel, denn lokalisiertes Weichteilrheuma kann so gut wie überall auftreten und zwar vor allem dann, wenn eine nicht trainierte Muskulatur zu sehr beansprucht und/oder wenn eine Bewegung immer wieder durchgeführt wird. Man denke nur an Handwerker, die ständig über Kopf arbeiten und dies schlussendlich mit einem schmerzenden Schultergürtel oder einer Schleimbeutelentzündung «büssen». Oder an Jogger, die untrainiert und möglicherweise sogar mit schlechtem Schuhwerk ihre ersten Runden drehen. Wobei auch bei geübten Sportlern rund ums Knie so einiges in Mitleidenschaft gezogen werden kann, schliesslich agiert dieses als Scharnier, Hebel und Stossdämpfer zugleich: Die Indikationen reichen vom «Jumper’s Knee» (in der Fachsprache Patellasehnenentzündung) über das Schienbeinkantensyndrom, bei dem die vordere Unterschenkelmuskulatur zu stark beansprucht wurde, bis hin zu Fersensporn und Problemen mit der Achillessehne.

Schmerzen am ganzen Körper

Bei der generalisierten Form, der sogenannten Fibromyalgie, treten die Schmerzen in den Weichteilen des gesamten Körpers auf. Hinzu kommen vielfach Müdigkeit, rasche Erschöpfung, nicht erholsamer Schlaf, Reizdarm-Syndrom oder gar Depressionen und Gedächtnisprobleme. Die Ursache ist nach wie vor unbekannt, wenngleich es diverse Vermutungen gibt: Unter anderem haben Untersuchungen gezeigt, dass Betroffene ein Ungleichgewicht im Bereich der Neurotransmitter aufweisen. So liess sich eine erhöhte Konzentration der Substanz P, die unter anderem für die Schmerzübertragung zuständig ist, nachweisen. Und zwar bei einem gleichzeitig zu geringen Spiegel der schmerzlindernden Substanzen Noradrenalin und Serotonin. Bachmann erklärt anhand eines Beispiels: «Angenommen man möchte einen Nagel in die Wand schlagen und trifft dabei den Daumen. Nun schüttet der Körper zuerst die Substanz P aus und als ‹Gegenreaktion› schmerzlindernde Substanzen. Bei Menschen mit Fibromyalgie kommt es aber nur zu einer Hochregulierung der Substanz P, nicht jedoch zu der körpereigenen Gegenmassnahme. Daher reagieren Betroffene schon bei einem geringen physiologischen Reiz mit durchaus starken Schmerzen.»

Diagnose und Therapie auf allen Ebenen

Für die Diagnose braucht es neben einer körperlichen Untersuchung eine genaue Erfassung der Beschwerden im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs. «Dabei ist es wichtig, dass auch der Alltag des Betroffenen beleuchtet wird, um beispielsweise Stressfaktoren am Arbeitsplatz, Belastungen im Haushalt, Probleme in der Beziehung oder im familiären Umfeld ausfindig zu machen. Denn diese können Weichteilrheuma begünstigen», weiss Stefan Bachmann und fügt hinzu: «Die Patienten haben meist ein langes Leiden und viel Unverständnis hinter sich, bis sie richtig diagnostiziert werden. Da kommt bedauerlicherweise oft auch eine depressive Komponente dazu.» Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt es bei der Therapie auf allen Ebenen anzusetzen. Dabei steht die Aufklärung des Patienten an erster Stelle, denn nur wenn die Erkrankung verstanden wird, kann die Behandlung tatsächlich und vor allem langfristig erfolgreich sein. Bewegung ist freilich das A und O, wobei zusammen mit einem Physiotherapeuten individuelle Trainingsprogramme erstellt werden sollten. «Da körperliche Betätigung aber Schmerzen verursacht, benötigt der Betroffene Schmerzmittel – von Salbenverbänden über lokale Kortisonspritzen bis zum Anti-Rheumatikum. Dadurch werden weniger Schmerzreize ausgesendet, wodurch ein Training überhaupt möglich wird», erklärt der Experte, der seinen Patienten mitunter auch Antidepressiva verschreibt: «Einerseits um tatsächlich aufgetretene depressive Verstimmungen zu behandeln. Andererseits weil ein Antidepressivum Serotonin und Noradrenalin hochreguliert und somit das Ungleichgewicht im Bereich der Neurotransmitter ausgleicht.» Ergonomische Massnahmen machen ebenfalls Sinn, etwa wenn der Mausarm von einer falschen Haltung am Computer herrührt. Genauso ist es hilfreich, sich mit autogenem Training, Yoga, Qi Gong, Tai Chi oder einer anderen Entspannungstechnik auseinanderzusetzen, sich also zu erden und seine Mitte zu finden. «Weichteilrheuma ist», so Bachmann, «gut behandelbar, wobei das aktive Mitwirken des Patienten entscheidend ist. Und zwar sowohl im Hinblick auf das körperliche als auch das geistige Training.» [post_title] => Wenn der Körper schmerzt – Formen von Weichteilrheuma [post_excerpt] => Manchmal ist es einfach ein Muskelkater, eine Bänderzerrung oder eine andere harmlose Verletzung. Was aber, wenn hinter den Schmerzen mehr steckt? Was, wenn es Weichteilrheuma ist? 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Als Leiterin Pflege, Fachtherapien und Sozialdienst sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Psychiatrischen Dienste Aargau greift sie für ihr neues Mandat auf eine umfangreiche Expertise im Gesundheitswesen sowie eine mehrjährige Führungserfahrung zurück. Die bestens ausgewiesene Pflegefachfrau mit Spezialisierung in der Psychiatrie ist in mehreren Gremien im Gesundheitswesen aktiv und steht für eine Durchmischung der Generationen auf allen Kaderstufen des schweizerischen Gesundheitswesens. Nicolo Paganini, CVP-Nationalrat des Kantons St.Gallen, verfügt über langjährige Erfahrung in Schlüsselfunktionen, so über die letzten neun Jahre als Direktor der Olma Messen St.Gallen. Bis Ende 2019 war er Mitglied des Verwaltungsrates der Klinik Gais AG, welche im Januar dieses Jahres von den Kliniken Valens übernommen wurde. Als Volkswirt und Anwalt ist Nicolo Paganini in mehreren Verbänden tätig und verfügt über ein breites Netzwerk auf kantonaler und nationaler Ebene. Martina Merz-Staerkle und Ferdinand Riederer traten mit dem Abschluss der laufenden Amtsperiode per 31. Mai 2020 als Mitglieder des Stiftungsrates zurück. Christoph Glutz, Präsident des Stiftungsrates, dankt beiden im Namen der gesamten Organisation für ihre massgeblichen Beiträge zur Entwicklung der Kliniken Valens über viele Jahre. Als weitere Stiftungsratsmitglieder wurden Christoph Glutz (Präsident), Prof. Dr. med. Thomas Fehr (Vizepräsident), Andreas Kappeler und Mechtild Willi Studer wiedergewählt. Ueli Nef und Prof. Dr. med. Simon Wildermuth wurden durch die Regierung des Kantons St.Gallen als Kantonsvertreter bestätigt. Der Stiftungsrat der Kliniken Valens ist für die strategische Führung der Klinikgruppe verantwortlich, die sich aus vier stationären und zwei ambulanten Standorten zusammensetzt. Das Unternehmen beschäftigt rund 1’100 Mitarbeitende. Jährlich erhalten rund 5’500 Patienten und Patientinnen eine ganzheitliche stationäre Rehabilitation in den Kliniken Valens. 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Gemeinsame Mission Ausschlaggebend für diese Wahl ist die gemeinsame Mission der Kliniken Valens und des OVWB, die Lebensqualität für Menschen mit Behinderung sowie ihre aktive Teilnahme an der Gesellschaft und im Beruf zu fördern. «Wiederholte Male konnten die Kliniken Valens durch Krankheit oder Unfall beeinträchtigte Menschen zum betreuten Wohnen, verbunden mit einer Tagesstruktur und einem Therapieangebot, in das Haus Selun vermitteln. Umso mehr freuen wir uns, dieses geschätzte Angebot mit dem Spendenfranken 2019 unterstützen zu können», so Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien der Kliniken Valens. Bild (v.l.n.r.): Michael Härtel, Klinikdirektor Rehazentrum Walenstadtberg, Brigitta Buomberger, Institutsleiterin Haus Selun und Movero, Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien Kliniken Valens, bei der Spendenscheckübergabe im Rehazentrum Walenstadtberg. 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Bei all dem ist uns eine offene und wertschätzende Führung wichtig – und, dass unsere Mitarbeitenden im täglichen Umgang miteinander die gemeinsamen Werte hochhalten.» Manuela Schudel, Leiterin HR der Kliniken Valens, bestätigt diese Einschätzung und fügt hinzu: «Dass unsere Mitarbeitenden die Kliniken Valens als attraktiven Arbeitgeber sehen, wussten wir; unter anderem aus internen Mitarbeiterumfragen. Aber nun haben sie es offiziell bestätigt. Sie haben es nach aussen getragen, indem sie bei der Umfrage mitgemacht und uns in die Liste der Besten eingereiht haben. Ebenso ist das Resultat der Umfrage ein schönes Feedback zu unseren Bestrebungen zum Thema «Betriebliches Gesundheitsmanagement», welches so Früchte trägt. Ebenso wertvoll ist für uns das Wissen, dass uns viele Arbeitnehmende, die nicht bei uns arbeiten, empfehlen würden.» Ein Grundpfeiler sei an allen Standorten der Klinikgruppe die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. 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Panoramabad und Ruheraum steh [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => wiedereroeffnung-thermalbad-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-04-26 14:15:51 [post_modified_gmt] => 2021-04-26 14:15:51 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=2788 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [41] => WP_Post Object ( [ID] => 2638 [post_author] => 11 [post_date] => 2020-01-24 11:51:33 [post_date_gmt] => 2020-01-24 11:51:33 [post_content] => Die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft hat das Fördergesuch für ein Forschungsprojekt des Rehazentrums Valens mit CHF 160’000.00 bewilligt. Das Forscherteam untersucht den Effekt auf die Lebensqualität von MS-Patientinnen und -patienten. Gegenstand der Studie ist eine kombinierte Behandlung von Ausdauer und Müdigkeit im Rahmen einer drei- bis vierwöchigen stationären Rehabilitation im Rehazentrum Valens. Müdigkeit und Erschöpfung, genannt «Fatigue», ist eines der häufigsten Symptome bei Menschen mit Multipler Sklerose. Es vermindert die Leistungsfähigkeit sowie die Vielfalt des Alltags – und somit die Lebensqualität: Soziale Aktivitäten werden aufgegeben, anspruchsvollere Aufgaben müssen zunehmend delegiert werden. Damit geht ein Verlust an Ausdauer einher, der wiederum die Gehfähigkeit und die Alltagsaktivitäten einschränkt. Auf der emotionalen Ebene entstehen Gefühle der Unfähigkeit und Unzufriedenheit, was zu einem erhöhten Risiko des sozialen Rückzugs oder depressiver Verstimmung führt. Erstmals Vergleich zweier kombinierter Behandlungsmethoden Bisherige Studien untersuchten entweder die Behandlung von reduzierter Ausdauer oder Müdigkeit; in der Studie des Rehazentrums Valens wird nun erstmals der Effekt einer kombinierten Behandlung von Ausdauer und Müdigkeit untersucht. Das vierköpfige Forschungsteam setzt sich zusammen aus Dr. Roman Gonzenbach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Neurologie und Neurorehabilitation, Dr. Jan Kool, Leiter Forschung und Entwicklung, Dr. Jens Bansi, Sporttherapeut (alle Rehazentrum Valens) und Ruth Hersche, Ergotherapeutin (Fachhochschule Südschweiz (SUPSI)). Sie wollen die Aussagekraft der Studie noch erhöhen, indem sie zwei unterschiedliche Kombinationen miteinander vergleichen: Eine Gruppe von Teilnehmenden erhält eine Energiemanagement-Schulung in Verbindung mit einem hochintensiven Intervalltraining, die andere Gruppe wird mit Muskelentspannungsübungen und einem moderaten Ausdauertraining behandelt. Die Kombinationen im Überblick Zur Behandlung der Müdigkeit kommt in einer der beiden Gruppen die Progressive Muskelentspannung (PME) nach Jakobson, in der anderen Gruppe eine Energiemanagement-Schulung zum Einsatz. Die PME verbessert durch An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen die Fähigkeit zur Regeneration, in der Energiemanagement-Schulung lernen die Teilnehmenden, ihre Energie bewusst zu verwalten und deren Verbrauch zu optimieren. In Kombination dazu erhält die PME-Gruppe ein moderates, 30-minütiges Fahrrad-Ergometer-Training von mittlerer Intensität, die Gruppe mit der Energiemanagement-Schulung ein intensives, 15-minütiges Intervalltraining. Die Studie soll detailliert Aufschluss darüber geben, welche der beiden Kombinationen von Behandlungen den stärkeren Einfluss auf die Lebensqualität bis 6 Monate nach der Rehabilitation hat, und mit welcher Behandlungskombination sich Müdigkeit und Erschöpfung sowie die Fähigkeit, im Alltag damit umzugehen, für die Betroffenen wirksamer verbessern lassen. Die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft fördert 2019/2020 10 MS-Forschungsprojekte in der Schweiz mit insgesamt 1.5 Millionen Franken. Die Projekte werden von Experten gemeinsam mit MS-Betroffenen ausgewählt und tragen dazu bei, die Ursache der MS zu erforschen und die Lebensqualität von Menschen mit MS zu verbessern. Die Unterstützung dieser hervorragenden Forschungsprojekte ist nur dank Spenderinnen und Spender möglich. Gruppenbild: v.l.n.r.: Das Forschungsteam: Dr. Jens Bansi, Sporttherapeut, Dr. Jan Kool, Leiter Forschung und Entwicklung, Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation (alle Rehazentrum Valens). Nicht im Bild: Ruth Hersche, Ergotherapeutin, Fachhochschule Südschweiz (SUPSI). [post_title] => Rehazentrum Valens: Forschungsförderung für MS-Studie [post_excerpt] => Die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft hat das Fördergesuch für ein Forschungsprojekt des Rehazentrums Valens mit CHF 160’000.00 bewilligt. Das Forscherteam untersucht den Effekt auf die Lebensqualität von MS-Patientinnen und -patienten. Gegenstand der Studie ist eine kombinierte Behandlung von Ausdauer und Müdigkeit im Rahmen einer drei- bis vierwöchigen stationären Rehabilitation im Rehazentrum Valens. 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Januar 1970 wurde nach langjährigen Verhandlungen die Bäderklinik Valens auf der Sonnenterrasse Valens eröffnet. Seither wurde sie in mehreren Etappen erweitert und immer wieder modernisiert. Die grössten Veränderungen sind jedoch nicht von aussen sichtbar – sie finden sich in 50 Jahren fachlicher, wissenschaftlicher und organisatorischer Weiterentwicklung. Filmischer Rückblick und musikalische Umrahmung Davon berichtete auch der Film, der den interessierten Gästen nach der Begrüssung durch CEO Dr. Till Hornung präsentiert wurde. Die 20-minütige Vorführung spannte einen Bogen von den ersten Behandlungen mit dem Thermalwasser aus der Taminaschlucht über die frühen Therapieansätze im Bad Pfäfers und die Anfänge der Bäderklinik Valens bis hin zu den heutigen Behandlungen auf dem neuesten Stand der Forschung. Dieses Zeitdokument, bestehend aus historischen und aktuellen Aufnahmen, bildete sozusagen den Rahmen für das weitere Programm – das durch das Solistenensemble «La Compagnia Rossini» mit klassischen Gesangseinlagen würdig umrahmt wurde. La Compagnia Rossini im Rehazentrum Valens Das Gestern, Heute und Morgen – im Plauderton analysiert Die im weiteren Verlauf des Abends von Moderatorin Melanie Salis interviewten Gäste sprachen anschliessend in entspannter Atmosphäre über die Entstehung der Klinik, über aktuelle Entwicklungen und künftige Chancen: Regierungsrätin Heidi Hanselmann, die zwischen 2004 und 2016 die Funktion der Vizepräsidentin des Stiftungsrates des Rehazentrums Valens innehatte, sprach von einer grossen Erfolgsgeschichte. Sie gratulierte allen, die daran Anteil hatten, dass diese «Perle» am Rehabilitationsmarkt seit fünf Jahrzehnten Bestand habe und mit ihrem hervorragenden Angebot derart positiv in die Zukunft blicken könne. Christoph Glutz, langjähriger Präsident des Stiftungsrates, berichtete vom anspruchsvollen Umfeld, das es zunehmend schwieriger mache, eine Klinik zu betreiben. Hier lag für die Moderatorin die Frage nahe, ob die Antwort darauf weitere Expansionspläne seien – wo doch die Gruppe Kliniken Valens erst kürzlich die Klinik Gais übernommen habe. Christoph Glutz ging gerne darauf ein, indem er von der ersten, «mutigen» Übernahme des Rehazentrums Walenstadtberg im Jahr 2011 sowie von den seither weiteren überlegt gesetzten Schritten sprach, mit der die Klinikgruppe bestens für die Zukunft gerüstet sei. Neben dem laufenden Projekt Triemli Zürich stehe daher nun eine Phase der Konsolidierung an. Festakt zum 50-Jahr-Jubiläum des Rehazentrums Valens Die Gesprächsrunde mit Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, Chefarzt Dr. Roman Gonzenbach und Christian Rusterholz, einem langjährigen Patienten, beleuchtete die Erfolgsgeschichte der Valenser Rehabilitation anschliessend von der medizinischen und therapeutischen Seite. Christian Rusterholz bestätigte aus Patientensicht die Philosophie des Rehazentrums Valens: Die grösste Stärke seien die individuellen und ausgewogenen Therapiepläne. Das bewege ihn dazu, jeden Tag an seine Grenzen zu gehen – denn wenn er nach einem anstrengenden Therapietag «nudelfertig» ins Bett falle, wisse er, dass er seinem Ziel, kurze Strecken ohne Rollstuhl zurückzulegen, wieder ein paar Meter nähergekommen sei. Dr. Roman Gonzenbach bekräftigte an dieser Stelle, dass aus medizinischer Sicht tatsächlich gelte: Viel Therapie hilft viel. Eine Therapie in Valens sei daher immer eine enorme Herausforderung für die Patientinnen und Patienten. Die Aufgabe der Ärzte- und Therapeuten-Teams sei es hier, jeweils die richtige Balance zu finden; dies gehöre mit zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Rehabilitation. Die Philosophie dahinter erklärte Dr. Till Hornung: Die Menschen kennenlernen, die geeigneten Techniken zielorientiert und individuell anwenden, damit Patientinnen und Patienten jeweils so nahe als möglich an ihrer Leistungsgrenze – in ihrer «orangen Zone» – trainieren können. Gesprächsrunde im Rehazentrum Valens Klinikdirektor Mario Gnägi und die langjährige Pflegeassistentin Leonie Locher bildeten den Abschluss im Interview-Reigen. Gefragt nach ersten Berührungspunkten mit der Klinik Valens berichtete Mario Gnägi von seinem Praktikum als junger Physiotherapeut. Schon damals habe es geheissen: «Wenn du eine Stelle in Valens bekommst, dann hast du es geschafft; da dürfen die Therapeuten mit den Ärzten direkt reden.» Und auch heute werde das Miteinander hochgehalten; die grossen und offenen Therapieräume seien eines der sichtbarsten Zeichen dafür: Man arbeite in einem Raum miteinander – und lerne voneinander. Einen gewichtigen Unterschied zwischen früher und heute schilderte dann Leonie Locher, die noch in einer Zeit angefangen hat, als man in der Pflege zehn Tage am Stück arbeitete und dann vier Tage frei hatte. Dass sie noch in Valens sei, das sei auch ihrer Mutter zu verdanken: An ihrem ersten Arbeitstag habe Leonie zu Hause angerufen und gesagt, sie könne hier nicht bleiben; zu schrecklich sei es, all diese armen, kranken Menschen zu sehen. Den mütterlichen Rat «So schnell wirft man die Flinte nicht ins Korn, bleib mal schön», beherzigte sie – und so sei sie jetzt, 45 Jahre später, immer noch da. 50 Jahre Geschichte als Chronik-Buch Diese Überleitung zum krönenden Abschluss des offiziellen Programmteils hätte nicht besser sein können: Geschichten, Daten und Fakten, aber auch Patienten-Statements und Entwicklungen, die sich im Lauf der Jahrzehnte ereignet haben, sind in einer Chronik im Taschenbuchformat festgehalten – Klinikdirektor Mario Gnägi präsentierte sie den Anwesenden in besonders wertschätzender Weise. Er würdigte die Arbeit aller ehemaligen und aktuellen Mitarbeitenden, die die Klinik zu dem gemacht haben, was sie heute ist. Bei den Autoren bedankte er sich für ihren Einsatz für ein echtes Stück Zeitgeschichte – ehemalige und langjährige Mitarbeitende wussten gemeinsam mehr als 90 Seiten spannend, berührend und unterhaltsam zu füllen. Dementsprechend viel Gesprächsstoff gab es dann beim Abendessen und Ausklang – aufgetischt wurden wie bei der Eröffnungsfeier vor 50 Jahren Wiener Würstel mit Kartoffelsalat –, wobei auch schon über das Datum für die 100-Jahr-Feier spekuliert wurde.   Nachtrag: Radio Südostschweiz hat mit Klinikdirektor Mario Gnägi ein Telefon-Interview geführt. Darin erzählt er, was für ihn an diesem Jubiläum so besonders ist. Hier nachhören [post_title] => Rehazentrum Valens: Offizieller Festakt zum 50er [post_excerpt] => Am 14. Januar fand im Rehazentrum Valens der offizielle Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens statt. 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September kam ich im Rollstuhl im Walenstadtberg an, mit einem gebrochenen Wadenbein und einem zertrümmerten Ellenbogen. 5 Wochen später habe ich die Rehaklinik zu Fuss wieder verlassen können. Ich bedanke mich ganz herzlich für die Unterstützung in dieser Zeit! Für Quarkwickel in der Nacht, fürs Schrubben meines Rückens, fürs frisch gemachte Bett, fürs Schieben von Termin zu Termin, fürs Streichen meines Gipfelis am Morgen, fürs Dehnen meines Ellenbogens und fürs Kräftigen meiner Beine, für viel Geduld und für die Heiterkeit. Ganz besonders gefreut hat mich Ihr Verständnis für meine Leidenschaft, das Fotografieren. Das nenne ich patientenzentrierte Rehabilitation: Wenn früh am Morgen der Pfleger ins Zimmer kommt und statt ‹Guten Tag Herr Geiger, Blutdruck messen›, sagt ‹schnell aufstehen, Nebelmeer fotografieren!› und mich im Rollstuhl auf den Balkon schiebt. So hat der tägliche Blick vom Balkon ins Sarganserland viel zu meiner Heilung beigetragen, und ich möchte Sie mit meinem Album A ROOM WITH A VIEW einladen, diesem Schatz, den Sie alle Tage vor Augen haben, in Ruhe Ihre Beachtung und Ihre Bewunderung zu schenken. Werner Geiger   Fotoalbum A ROOM WITH A VIEW: https://flic.kr/s/aHsmHw6tWr       [post_title] => Patienten-Fotoserie «A ROOM WITH A VIEW» [post_excerpt] => Einen wahren Schatz an Fotografien aus dem Patientenzimmer liess uns Werner Geiger zukommen. Seine Leidenschaft – das Fotografieren – kam ... 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Das Valenser Herbstsymposium versteht sich als Austauschplattform für die an der onkologischen Rehabilitation beteiligten Fachpersonen; aber auch als Botschafter darüber hinaus: Die onkologische Rehabilitation ist eine der am wenigsten bekannten Rehabilitationsbereiche – der Bedarf, die Möglichkeiten und die positiven Auswirkungen auf den Alltag und das Berufsleben der Betroffenen sind jedoch enorm. Dr. med. Stephan Eberhard, Initiator des Valenser Herbstsymposiums und Chefarzt des Rehazentrums Walenstadtberg, freute sich über die hochkarätig besetzte Referentenliste und die Pionierarbeit, die für die onkologische Rehabilitation geleistet werde. Strategien gegen Krebs und wegweisende Studien So gab Dr. sc. nat. Michael Röthlisberger von der Nationalen Strategie gegen Krebs (NSK) zu Beginn einen Überblick über die Handlungsfelder und Ziele, die die NSK im Bereich der onkologischen Rehabilitation verfolgt. Im Fokus standen dabei der Zugang zum Reha-Angebot für Krebspatientinnen und -patienten, die Entwicklung von einheitlichen Qualitätsstandards sowie die Finanzierung der Angebote. Carmen Thanei, Leiterin der Physiotherapie im Rehazentrum Walenstadtberg, stellte erste Ergebnisse aus ihrer laufenden Kohortenstudie vor, in der sie unter anderem erstmals zeigen konnte, dass sich die gesundheitsbezogene Alltagsaktivität und Ermüdbarkeit während des Reha-Aufenthaltes in Walenstadtberg signifikant verbessert und dass diese Verbesserung nachhaltig ist. Sarah Stoll von der Krebsliga Ostschweiz sprach in ihrem Vortrag die «Survivors» an: Menschen, die eine Krebserkrankung überleben, brauchten unterschiedlich kombinierte Therapien; hier sei eine frühe Information über die Möglichkeiten ein zentrales Anliegen. Moderne Behandlungsmethoden, Sexualität und Sport Den zweiten Teil des Symposiums eröffnete Prof. Dr. med. Roger von Moos, Chefarzt Onkologie und Hämatologie im Kantonsspital Graubünden. Als führender Onkologe in der Schweiz wusste er das Fachpublikum über eine ganze Reihe von Strategien bei Krebsbefall des zentralen Nervensystems zu informieren und erläuterte moderne Behandlungsstrategien bei Hirnmetastasen. Das zentrale Nervensystem war dann auch Thema des nächsten Vortrages: Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach, Ärztlicher Direktor Neurologie in den Kliniken Valens, referierte über die Prinzipien in der neurologischen Rehabilitation und klärte anhand von Fallbeispielen über die Besonderheiten in der Reha bei Krebspatientinnen und -patienten auf. Ein anderer Bereich, über den in der klinischen Praxis nicht so selbstverständlich gesprochen wird, wurde im Vortrag von Claudia Pesenti-Salzmann thematisiert: Die Pflegeexpertin und Fachfrau Onko-Sexologie informierte darüber, wie Krebspatientinnen und -patienten in der Erhaltung ihrer Sexualität unterstützt werden können und wie durch frühzeitiges Ansprechen sexuellem Unwohlsein und Dysfunktionen vorgebeugt werden kann. Ein wichtiger Schritt sei diesbezüglich auch durch die neu eingerichtete Sprechstunde Onko-Sexologie im Kantonsspital Chur gemacht – seit September ist Frau Pesenti-Salzmann regelmässig vor Ort. Als letzter Referent des Tages berichtete Dr. Jens Bansi, Sporttherapeut im Rehazentrum Valens, von der Bedeutung von Bewegung und Krafttraining bei Krebserkrankungen: Studien zufolge fördere Inaktivität Entzündungen und Tumorwachstum; in der Rehabilitation von Krebspatientinnen und -patienten seien daher auf die persönliche Belastbarkeit, die Krebsart und Medikation abgestimmte Bewegungsprogramme unverzichtbar – mit der einzigen Einschränkung, dass eine längere Regenerationszeit einzuplanen sei. Der Leitgedanke, der dem Valenser Herbstsymposium – und der onkologischen Rehabilitation als Ganzes – zugrunde liegt, war während der gesamten Veranstaltung spürbar: Für die Betroffenen ist die «Reise zurück ins Leben» beschwerlich, aber möglich. Und das Valenser Herbstsymposium, so der Tenor des Fachpublikums, wird auch weiterhin wertvolle Erkenntnisse bringen und den Austausch in der Rehabilitation von Krebspatienten fördern.   Bildlegende: Dr. med. Stephan Eberhard, Chefarzt Rehazentrum Walenstadtberg, mit Carmen Thanai, Teamleitung Physiotherapie, die eine laufende Kohortenstudie vorstellte. [post_title] => 2. Valenser Herbstsymposium Onkologie [post_excerpt] => Kürzlich fand im Rehazentrum Valens das 2. Valenser Herbstsymposium zum Thema «Onkologische Rehabilitation» statt. Unter dem Motto «Mensch, Krebs – und die Reise zurück ins Leben» beleuchteten namhafte Vortragende die verschiedenen Facetten der Rehabilitation nach einer Krebserkrankung. 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Der Fallbericht über einen Patienten, der an einer Polyradikuloneuropathie Guillain-Barré litt, ist auf der Hocoma-Website nachzulesen: Case Report mit Andago (in englischer Sprache) Um die Intensität der Behandlung des Patienten zu maximieren, wurden verschiedene technologische Therapieergänzungen eingesetzt, unter anderem ein Gangtraining mit dem Bewegungsroboter Andago® für das mobile Gangtraining mit Gewichtsentlastung. [post_title] => Case Report: Gangtraining mit Bewegungsroboter [post_excerpt] => Der Fallbericht über einen Patienten, der an einer Polyradikuloneuropathie Guillain-Barré litt: Um die Intensität der Behandlung zu maximieren, ... 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Die Kliniken Valens sind ein mit stationären und ambulanten Standorten etablierter Anbieter am Rehabilitationsmarkt und nach Übernahme der Klinik Gais mit rund 500 Reha-Betten und über 1'100 Mitarbeitenden eine der grössten Rehabilitationsinstitutionen der Schweiz. Das Leistungsportfolio der Kliniken Valens umfasst die Fachgebiete der neurologischen-, muskuloskelettalen-, pneumologischen-, geriatrischen-und internistisch-onkologischen Rehabilitation mit rund 300 stationären Betten. Die Klinik Gais AG ist spezialisiert auf die Rehabilitation und Behandlung von Patienten in den Bereichen Kardiologie, Psychosomatik, Psychiatrie, Innere Medizin und Onkologie. Die bestehende Klinik wurde in den letzten Jahren durch einen Neubau mit 57 Patientenzimmern sowie neuer Küche und Speisesäle auf 200 Betten erweitert. Mit Übernahme der Klinik Gais per 1. Januar 2020 sind die Kliniken Valens Vollanbieter im Rehabilitationsmarkt und können noch attraktivere Leistungen für die Patienten erbringen. Demografischer Wandel und Marktentwicklung Einerseits impliziert die demographische Entwicklung der Bevölkerung eine steigende Nachfrage nach einem qualitativ hochstehenden Rehabilitationsangebot, andererseits erfordern die Veränderungen im Gesundheitssystem der Schweiz eine klare Positionierung und Optimierung der angebotenen Rehabilitationsleistungen. «Mit der Übernahme können wir uns auch zukünftig erfolgreich im Markt behaupten und als Vollanbieter den Patientinnen und Patienten unsere Leistungen aus einer Hand und mit höchster Qualität bieten», betont Christoph Glutz, Präsident des Stiftungsrates der Kliniken Valens. Gemeinsam zu mehr Stärke Ab 1. Januar 2020 wird die Klinik Gais AG zur 100-prozentigen Tochter der Stiftung Kliniken Valens. Die Organisationsstruktur der Kliniken Valens wird auch für den neuen Standort gelten. Entscheidungsorgane über alle Aktivitäten der Kliniken Valens und ihrer Tochter sind der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Kliniken Valens. Die Klinik Gais wird aber genauso wie die anderen Standorte der Klinikgruppe Valens Einsitz in die Geschäftsleitung haben. «Das Zusammengehen mit den Kliniken Valens bedeutet für uns, einen starken Partner an der Seite zu haben, mit dem wir gemeinsam noch besser werden können. Zusammen profitieren wir durch ein attraktiveres Leistungsangebot, einer sehr guten Vernetzung und geballtes Fachwissen, das unseren Mitarbeitenden und Patienten zugutekommt», freut sich Rolf Engler, Präsident des Verwaltungsrates der Klinik Gais. Gesundes Zusammengehen In der Rehabilitation steht der Mensch im Mittelpunkt. «Es ist uns ein grosses Anliegen, unseren Mitarbeitenden und Patienten Kontinuität zu gewährleisten, deshalb werden sich kurzfristig keine Änderungen im Betrieb der Klinik Gais ergeben. Die Klinik Gais wird als ein Haus der Kliniken Valens weitergeführt. Das bisherige Portfolio und Erscheinungsbild bleiben vorerst bestehen. Weitere mittel- und langfristige Schritte zur Integration in die Gruppe Kliniken Valens werden im Rahmen von Zukunftskonzepten erarbeitet», so Georg Stoffels, Verwaltungsratsdelegierter und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Klinik Gais, der der Klinik Gais als Klinikdirektor erhalten bleibt. Nachhaltiges Wachstum «Die Kliniken Valens konnten in den vergangenen Jahren ein solides Fundament und eine starke Vernetzung im Gesundheitssystem aufbauen. Unsere Klinik Walenstadtberg und die Rheinburg-Klinik Walzenhausen sind Vorzeigebeispiele gesunder Integration in neue Unternehmensstrukturen. Durch die Rheinburg-Klinik besteht bereits jetzt eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden. Wir freuen uns, diese durch den weiteren Standort im Kanton zu vertiefen» führt Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, aus.   Bildlegende: Dr. Till Hornung, Georg Stoffels, Rolf Engler, Christoph Glutz [post_title] => Klinik Gais wird Teil der Stiftung Kliniken Valens [post_excerpt] => Nach Unterzeichnung des Übernahmevertrages ist es nun besiegelt. Die Klinik Gais AG wird per 1. Januar 2020 von der Stiftung Kliniken Valens übernommen. Die Kliniken Valens sind ein mit stationären und ambulanten Standorten etablierter Anbieter am Rehabilitationsmarkt und nach Übernahme der Klinik Gais mit rund 500 Reha-Betten und über 1’100 Mitarbeitenden eine der grössten Rehabilitationsinstitutionen der Schweiz. 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Frau Hüsings Zustand war nach dem Ereignis im Februar 2011 äusserst kritisch, doch ihre Familie habe sie zurückgeholt, wie die fünffache Mutter heute sagt. Sie gaben sie nicht auf, sprachen und übten jeden Tag mit ihr. Nur langsam ging es aufwärts. Nach vier Wochen im Akutspital und zehn Wochen in einer Rehaklinik hatte Frau Hüsing in mühsamer Kleinarbeit das Essen und Lesen wieder erlernt, und ihr anfangs eingeschränktes Gesichtsfeld hatte sich normalisiert. Doch gehen konnte sie noch nicht. Und wegen ihrer Halbseitenlähmung konnte sie den linken Arm nicht mehr benutzen. Durch die tägliche ambulante Physiotherapie und viel selbständiges Training waren nach einigen Wochen erste zaghafte Gehversuche möglich. Der erwünschte «grosse» Reha-Erfolg blieb aber zunächst aus. Erst ein Sturz in der Dusche Ende 2018 und die Neubewertung ihrer Situation durch den konsultierten Arzt brachten die Wende. Frau Hüsing kam im Januar 2019 zur Rehabilitation nach Valens. Hier schöpfte sie neue Hoffnung, konnte ihre Ziele kommunizieren und sofort mit einem umfangreichen Trainingsprogramm starten. Sie hatte «das Gefühl, auf Augenhöhe zu agieren.» Frau Hüsing blickt zufrieden zurück: «Bewegungsmuster, die ich mir neu aneignen musste, wurden mir verständlich erklärt und vorgezeigt. Wenn ich merkte, dass ich an meine Grenzen stosse, lächelte mich die Therapeutin aufmunternd an und ich strengte mich umso mehr an. Ich wollte doch diese nette, geduldige Person nicht enttäuschen. Und jeder Fortschritt wurde freudig begrüsst. Wir hatten ihn ja gemeinsam erarbeitet.» Dann «das erste Gehen ohne Stock zum WC in Begleitung meines Mannes. Nach der langen Zeit hatte ich fast nicht zu hoffen gewagt, dieses Ziel jemals zu erreichen. Wir arbeiteten sehr effizient am Körpergleichgewicht, auf dem neuen Laufband habe ich unter Anleitung auf spielerische Art die Veränderung der Schrittlänge geübt.» Die Freude war gross und Frau Hüsing erfuhr einen riesigen Motivationsschub. Verstärkend wirkte, wie sie nachdrücklich betont, der Besuch der Kreativ- und Holzwerkstatt: «Es tut gut, ‹handfeste› Ergebnisse vorweisen zu können. Ich wollte kein Alltagstraining im herkömmlichen Sinn, wo mir nur noch deutlicher meine Defizite vor Augen geführt werden. Denn früher habe ich problemlos einen Sieben-Personen-Haushalt geführt, und nun soll ich mit einer Hand Wäsche falten? Nein danke.» Frau Hüsings Weg zurück in den Alltag geht weiter – sie arbeitet mit viel positiver Energie an ihren Zielen. [post_title] => Zurück ins Leben – mit ganzer Kraft und starkem Willen [post_excerpt] => Eveline Hüsing ist eine Kämpfernatur. Ihrer Willenskraft, ihrer Ausdauer und ihrer Familie verdankt sie es, dass sie nach einer inoperablen Hirnblutung noch am Leben ist – und dass sie heute, nach mehr als acht Jahren, ihren Alltag wieder meistert. Doch bis es so weit war, stiess die gebürtige Düsseldorferin immer wieder an Grenzen. 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Auf dem Areal des Stadtspitals Triemli soll die Stiftung Kliniken Valens eine Rehabilitationsklinik mit 120 Betten betreiben. Der Stadtrat beantragt beim Gemeinderat die Genehmigung des Baurechtsvertrags für die Realisierung einer spital- und wohnortnahen Reha.

Informationen und Pressemitteilung zum Projekt unter www.reha-triemli.ch

[post_title] => Planung für Rehazentrum Triemli Zürich schreitet voran [post_excerpt] => Auf dem Areal des Stadtspitals Triemli soll die Stiftung Kliniken Valens eine Rehabilitationsklinik mit 120 Betten betreiben. Der Stadtrat beantragt beim Gemeinderat die Genehmigung des Baurechtsvertrags für die Realisierung einer spital- und wohnortnahen Reha. 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Das Herzstück der neuen grünen Stadtterrasse sind drei Hochbeete, in denen in bunter Eintracht Salat, Tomaten, Radieschen, Kohlrabi und Kräuter gedeihen; aktuell erfreuen auch schon einige Herbstblumen das Auge. Bis es mit der Gartenarbeit aber losgehen konnte, mussten so einige Handgriffe erledigt werden. In Einklang mit dem Reha-Konzept Die Massanfertigung der Hochbeete übernahmen Patienten des Rehazentrums Valens – im Rahmen der beruflichen Integration wird dort unter anderem eine hauseigene Schreinerei betrieben –, die Erde wurde von einem Gartencenter in St.Gallen bezogen und Geräte für die ergonomische Gartenarbeit von der Rheumaliga. Der Aufbau der Gartenmöbel für die Terrasse wurde dann ebenso gemeinsam im Team mit der Patientenschaft bewerkstelligt wie die Befül-lung und Bepflanzung der Hochbeete. An diesem Punkt wird der Ansatz der Ambulanten Reha St.Gallen besonders deutlich, wie auch die Leiterin, Gudrun Haager, erklärt: «Unser Leitgedanke bei der Umsetzung dieses Projektes – von der Aufbauphase bis hin zur Integration in den Therapiealltag – war jener der gesellschaftlichen Teilhabe; ein wichtiges Prinzip in der Rehabilitation. Wir wollen unsere Patientinnen und Patienten in die Lage versetzen, nach der Reha so eigenständig wie möglich am Alltags- und Berufsleben teilzunehmen. Entscheidend ist dabei auch das Trainieren von wichtigen Alltagsfertigkeiten.» So konnten bereits mehrere Patientinnen und Patienten, etwa im Rahmen der neurologischen Therapie nach einem Schlaganfall, einen Teil ihres Trainings nach draussen verlegen. Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv; die Arbeit mit der Natur und an der frischen Luft empfinden die Patienten als willkommene Abwechslung und Ergänzung im Trainingsalltag. Das Interesse an der Gartentherapie steigt indes generell, was sich auch im Weiterbildungsangebot der ZAHW widerspiegelt: Der Nachdiplomstudiengang «CAS Gartentherapie» vermittelt Fachkräften aus Gesundheitsberufen spezielle Kompetenzen für diese Therapieform. Nachhaltig im mehrfachen Sinn Die Idee, Urban Gardening als Begleitangebot ins Reha-Programm aufzunehmen, entstand aus dem Nachhaltigkeitsdenken, das in der Ambulanten Reha St.Gallen herrscht. Zum einen ist dies in der Therapie zu spüren: Es geht nicht darum, kurzfristig Erfolge zu feiern, sondern langfristig die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Zum anderen sind da aber auch die gemeinschaftlich genutzten Arbeitsplätze und Therapieräume, die Wasserspender und Glasfaschen oder die Holzbleistifte, die als Sonnenblumen weiterleben. Gudrun Haager freut sich, dass das ganze Team hinter dem Gartenprojekt steht: «Der Gedanke, eigenes Gemüse anzubauen und die Arbeit ins Rehabilitationstraining einzubauen, war für alle ein logischer Schritt. Denn wenn der – an sich schon nachhaltige – Gemüseanbau den Patienten dabei hilft, ihre Fingerfertigkeit und Sensorik zu trainieren, dann wird dem Nachhaltigkeitsstreben gleich mehrfach entsprochen.» Und wenn das frisch geerntete Gemüse schliesslich gemeinsam mit den Therapeutinnen und Therapeuten in schmackhafte Speisen verwandelt wird, schliesst sich der Kreis: Demnächst soll ein eigens konzipiertes Programm für Kochgruppen entstehen. Interessierte Patientinnen und Patienten werden, vielleicht schon in der nächsten Gartensaison, ihre Fertigkeiten auch in der Küche trainieren und verbessern. Selbstverständlich mit selbst gepflanztem und geerntetem Gemüse und selbstgepflückten Kräutern aus dem Reha-Garten mitten in der Stadt. Bildlegende: Mit einer ergonomischen Hacke und der Unterstützung seiner Therapeutin lockert ein Patient die Erde im Hochbeet auf. [post_title] => Ein Reha-Garten mitten in der Stadt St.Gallen [post_excerpt] => St.Gallen ist um eine grüne Oase reicher. 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Am Parkinson-Informationstag im Rehazentrum Valens wurden rund 70 Interessierte von Carmen Stenico, Geschäftsführerin von Parkinson Schweiz, sowie dem Leitenden Arzt Prof. Dr. med. Veit Mylius begrüsst. In der Schweiz leiden über 15.000 Menschen an Morbus Parkinson, einer langsam fortschreitenden Erkrankung des Nervensystems. Aufgrund von Eiweissablagerungen im Mittelhirn kann der Botenstoff Dopamin nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden, was v. a. zu einer Bewegungsarmut führt. Weitere typische Symptome sind Zittern (Tremor), Muskelsteifigkeit (Rigor), Sturzneigung und eine leise Stimme bzw. undeutliche Sprache. In zahlreichen Vorträgen referierten die Mediziner und Therapeuten des Rehazentrums Valens und des Kantonsspitals St.Gallen (KSSG) zu spannenden Themen rund um das Thema Parkinson. «LSVT Big®» und invasive Therapieverfahren Die Physiotherapeutin Martina Zehnder stellte das Therapiekonzept «LSVT Big®» auch mit gemeinsamen praktischen Übungen vor, was grossen Anklang fand. Bei dieser physio- und ergotherapeutischen Behandlungsmethode liegt der Fokus auf dem Einüben grosser Bewegungsamplituden. Das Hauptziel ist die Erhöhung der Amplitude (Bewegungsausmass) durch ein intensives Therapieprogramm über vier Wochen mit Heimübungen. Die Patientinnen und Patienten lernen auch, die BIG-Bewegungen in den Alltag zu übertragen und somit permanent zu üben. Weitere Themen waren die Arzt-Patienten-Beziehung, wobei Dipl. med. Peter Eisenhut vom Rehazentrum Valens die Bedeutung von gemeinsamen Entscheidungen des Arztes zusammen mit gut informierten Patienten und Angehörigen unterstrich. Beim Thema Kontinenzmanagement wurden die therapeutischen und pflegerischen Angebote durch Dr. Myrta Kohler, Leiterin Pflegeentwicklung Valens, dargestellt. Dr. Florian Brugger aus der Neurologie des KSSG stellte invasive Therapieverfahren wie die Tiefenhirnstimulation v. a. für die fortgeschrittene Parkinson-Erkrankung vor und stiess damit auf reges Interesse. Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, den Referentinnen und Referenten Fragen stellen zu dürfen und freuten sich über den regen Austausch untereinander.

Bild: Prof. Dr. med. Veit Mylius, leitender Arzt im Rehazentrum Valens über neue Therapiemöglichkeiten bei Parkinson.

[post_title] => Parkinson-Informationstag im Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Parkinson Schweiz realisiert jährlich ein reichhaltiges Informations- und Seminarprogramm für Parkinsonbetroffene, deren Angehörige und die interessie [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 1468-2 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-06-03 15:34:10 [post_modified_gmt] => 2021-06-03 13:34:10 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=1468 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [51] => WP_Post Object ( [ID] => 1455 [post_author] => 11 [post_date] => 2019-07-09 15:09:53 [post_date_gmt] => 2019-07-09 15:09:53 [post_content] =>

Über 3'600 behandelte Rehapatienten, 98'000 Pflegetage und ein Umsatz von CHF 88 Mio. Das Geschäftsjahr 2018 war für die Kliniken Valens erneut ein erfolgreiches. An allen Standorten zusammen wurden über 3'600 stationäre und ebenso viele ambulante Patientinnen und Patienten medizinisch, therapeutisch und pflegerisch behandelt und auf ihrem Weg der Rehabilitation begleitet. Dank intensiver Forschungs- und Lehrtätigkeiten konnte die Qualität der Rehabilitationsangebote weiter gestärkt werden.

Sehr erfolgreich war auch die Eröffnung der neuen Ambulanten Reha inmitten der Stadt St.Gallen. In modernen Räumlichkeiten bieten die Kliniken Valens die neuesten Rehabilitationsmethoden an.

Rehab Academy Ein wichtiges Standbein für die Fort- und Weiterbildung ist die Rehab Academy. Eine Vielzahl von Angeboten steht Mitarbeitenden sowie externem Fachpersonal, Angehörigen und Patienten zur Verfügung. Auch werden Tagungen und Seminare zu Themen des Gesundheitswesens für externe Partner angeboten.

Gelebte Rehabilitation Für die Mitarbeitenden der Kliniken Valens ist die Zeit mit den Patienten wichtiger als die Zeit, welche sie mit Zahlen und Akten verbringen. Dies auch im Alltag zu leben wird bei den stets grösseren Anforderungen an Zahlen und Dokumenten immer herausfordernder. Das Ziel der Rehabilitation, zusammen mit den Patienten eine möglichst weitreichende Selbständigkeit und Teilhabe am Alltag zu erreichen, steht für die Mitarbeitenden an oberster Stelle.

800 Mitarbeitende für Patienten im Einsatz Die Kliniken Valens betreiben in Valens, Walenstadtberg und Walzenhausen drei Rehazentren für stationäre Patienten, in Chur und St.Gallen ambulante Aussenstationen. Mit insgesamt 280 Betten und über 800 Mitarbeitenden sind die Kliniken Valens eine der grössten Rehabilitationsanbieterin in der Schweiz und eine der grössten Arbeitgeberin in der Region Sarganserland / Rheintal.

Mit vielen Bildern und wenig Text informiert der ansprechende Jahresbericht der Kliniken Valens über das vielfältige Betriebsgeschehen. https://www.kliniken-valens.ch [post_title] => Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Kliniken Valens [post_excerpt] => Über 3'600 behandelte Rehapatienten, 98'000 Pflegetage und ein Umsatz von CHF 88 Mio. Das Geschäftsjahr 2018 war für die Kliniken Valens erneut ein erfolgreiches. 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Das PhD war eine grossartige Gelegenheit für alle Doktoranden Wissen und Ideen auszutauschen und mit den Interessierten zu teilen. Das Spektrum reichte dabei von Molekularbiologie und Genetik bis hin zu Sozialverhalten, Epilepsie und roboterassistierten Therapien. Auch die Kliniken Valens legen grossen Wert darauf, im neurologischen Bereich auf dem neuesten Stand der Forschung zu bleiben. Die vielfältigen Therapieangebote können dabei im Lichte neuer Forschungsergebnisse betrachtet werden. Eröffnet wurde das Retreat mit Kurzvorträgen über verschiedenste PhD-Forschungsprojekte, die auch an den beiden weiteren Tagen fortgeführt wurden. Anschliessend referierte Dr. med. Roman Gonzenbach, Chefarzt der Kliniken Valens, über Herausforderungen in der Neurorehabilitation und lud auch zu einer offenen Diskussionsrunde ein. Am nächsten Tag erwarteten die Interessierten neben einer Patientenvorstellung eine Führung durch das Rehabilitationszentrum Valens und weitere Kurzvorträge. Den wissenschaftlichen Teil schloss Prof. Daniel Razansky von der UZH und ETH Zürich mit dem Vortrag «dem Gehirn in Aktion zuhören: Funktionale optoakustische Neurotomographie» ab. Gruppenbild: Die Doktorandinnen und Doktoranden des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich [post_title] => Austausch junger Wissenschafter des ZNZ in Valens [post_excerpt] => Bereits zum 21. Mal in Folge fand im Rehazentrum Valens das PhD Retreat des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich statt. Neben einem wissenschaftlichen Programm präsentierten die 65 Doktorandinnen und Doktoranden in Kurzvorträgen und auf Postern die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit. 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Die Ursachen der Fatigue sind vielfältig. Genau diesem Thema widmete sich das traditionelle Frühlingssymposium in Valens, das kürzlich bereits zum 21. Mal stattfand. Prof. Dr. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Rheumatologie am Rehazentrum Valens ist der Mann hinter dem alljährlich stattfindenden Frühlingssymposium, das sich dieses Jahr dem Thema Fatigue widmete und rund 120 Fachleute aus Medizin, Therapien und Pflege ansprach. «Wir wissen, dass die Fatigue, d.h., die ständige Müdigkeit oder Erschöpfung, häufiges Begleitsymptom zu der eigentlichen Grunderkrankung unserer Patienten ist und diese in ihrem Alltag wesentlich einschränkt», so Prof. Bachmann. Häufig teilen sich Patienten mit Grunderkrankungen wie etwa Multiple Sklerose, Hirnschlag, Polyarthritis, Weichteilrheuma oder Krebs eben genau dieses Schicksal. Das Symposium hat den Anspruch erfüllt, aus interdisziplinärer Sicht das Thema aufzugreifen. So beleuchteten Ärzte aus den Fächern Rheumatologie, Neurologie und Onkologie den Stellenwert der Fatigue aus ihrer Sicht. Grundtenor war, dass die chronische Müdigkeit für die betroffenen Personen häufig viel einschränkender ist, als die Grundkrankheit selber. Die chronische Müdigkeit führt neben den Einschränkungen im Alltag auch dazu, dass sich die Personen meist aus dem sozialen Leben zurückziehen, eben weil sie wegen der bleiernen Müdigkeit einfach „nicht mehr mögen und können“. Da man die Müdigkeit nicht sieht, fühlen sie sich vom Umfeld, aber auch von den behandelnden Ärzten auch nicht recht mit ihren Sorgen und Problemen verstanden, so die Experten. Weitere Fachspezialisten aus Sportmedizin, Schlafmedizin, Therapien und Psychosomatik vermittelten im Rahmen von zusätzlichen Referaten und Workshops Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wichtig ist in der Abklärung der Fatigue, dass sorgfältig nach behandelbaren Begleiterkrankungen oder müde-machenden Medikamenten gesucht wird. Insbesondere eine Blutarmut kann oft bei chronischen Grundkrankheiten gefunden werden. Therapeutisch ist vor allem ein sorgsamer Umgang mit den eigenen Ressourcen sehr empfehlenswert. Die Tage sollten gut eingeteilt und geplant werden. Ein ganz wichtiger und relevanter Faktor, der nachweislich einer chronischen Müdigkeit entgegenwirkt, wird von Prof. Bachmann betont: «Sport und Bewegung sind ein wichtiger Schlüssel und helfen nachweisbar bei chronischer Fatigue, unabhängig von der Grunderkrankung. Sportliche Aktivitäten sind auch hilfreich, depressiven Symptomen entgegen zu wirken, die häufig als Folge der chronischen Müdigkeit auftreten.»

Gruppenbild: Interne und externe Fachexperten sorgten für neue Erkenntnisse zum Thema Müdigkeit beim 21. Valenser Frühlingssymposium.

[post_title] => 21. Valenser Frühlingssymposium zum Thema «Fatigue» [post_excerpt] => Fatigue ist ein medizinischer Begriff für Müdigkeit oder Erschöpfung, die häufig unabhängig von körperlichen Belastungen auftritt und meist auch nicht mit dem Ausmass der Belastungen zusammenhängt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 21-valenser-fruehlingssymposium-zum-thema-fatigue [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2020-09-17 08:25:14 [post_modified_gmt] => 2020-09-17 08:25:14 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=2154 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [54] => WP_Post Object ( [ID] => 2165 [post_author] => 11 [post_date] => 2019-04-29 09:56:35 [post_date_gmt] => 2019-04-29 09:56:35 [post_content] => In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft fand kürzlich im Rehazentrum Valens der MS-Infotag statt. Zahlreiche MS-Betroffene, Angehörige und Interessierte konnten sich über Computer- und robotergestützte Therapien in der Klinik und für zu Hause informieren. Fachexperten des Rehazentrum Valens demonstrierten, wie diese neuen Anwendungen in Valens implementiert und genutzt werden. Aber auch die wissenschaftliche Forschung kam nicht zu kurz. So stellte der Sportwissenschaftler Dr. Jens Bansi Ergebnisse seiner HIT-Studie vor, bei der belegt werden konnte, dass ein hoch intensives Intervalltraining bei MS-Patienten erstaunliche Erfolge bringen kann.

Bild: Dr. med. Roman Gonzenbach und Dr. Jens Bansi informierten über neue Therapiemethoden bei Multipler Sklerose.

  [post_title] => Grosses Interesse beim MS-Infotag in Valens [post_excerpt] => In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft fand kürzlich im Rehazentrum Valens der MS-Infotag statt. Zahlreiche MS-Betroffene, Angehörige und Interessierte konnten sich über Computer- und robotergestützte Therapien in der Klinik und für zu Hause informieren. 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Ein wichtiger Teil der gelebten Rehaphilosophie in den Kliniken Valens, ist das evidenzbasierte Arbeiten, das heisst, nach aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft und Forschung. Schon lange arbeiten die Kliniken Valens eng mit der Hocoma zusammen, dem weltweiten Marktführer in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von roboter- und sensorgestützten Geräten zur funktionellen Bewegungstherapie. Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien, Kliniken Valens, verrät mehr: «Die Kliniken Valens nutzen roboter- und sensorgestützten Geräte, die sogenannten Robotics, seit dem Jahr 2003. Zu Beginn als zusätzliche therapeutische Massnahme in der Gangtherapie und inzwischen auch über Robotics zum Training der Arm- und Handfunktion sowie über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Computerspielen. Diese ermöglichen ein spielerisches Training der Koordination und des Gleichgewichts wie auch eine gezielte Bewegungstherapie, zum Beispiel bei Rückenbeschwerden. 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Die Freude von Franco Hübner, Geschäftsleiter der Stiftung ARGO, war gross: Er durfte einen Check im Betrag von CHF 5’000.- von den Kliniken Valens entgegennehmen. Die Stiftung ARGO betreibt Werkstätten und Wohnheime für erwachsene Menschen mit Behinderung in Graubünden. Es bestehen Betriebe in Chur, Davos, Ilanz sowie Surava/Tiefencastel. Die Geschäftsleitung mit den zentralen Diensten hat ihren Sitz in Chur. Die ARGO beschäftigen in ihren Betrieben mehr als 550 Personen. Etwa 240 Personen gehören zum Betreuungs- bzw. Administrationspersonal. Ca. 190 behinderte Personen nutzen zusätzlich zum Beschäftigungsangebot die Dienstleistungen im Wohnbereich. In den Werkstätten werden in erster Linie Aufträge für die Industrie und das Gewerbe ausgeführt. Weiter werden auch viele Artikel für den täglichen Gebrauch wie Geschenk-, Dekorations- und Haushaltsartikel sowie Spielsachen entwickelt und produziert. 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Die Parkinson-Krankheit – in der Fachsprache «Morbus Parkinson» – entsteht durch eine Eiweissablagerung («Lewy-Körperchen»), besonders im zentralen Nervensystem, und tritt insbesondere im zunehmenden Alter sowie meist spontan auf. Es gibt aber auch junge Patientinnen und Patienten; bei ihnen ist die Krankheit häufig vererbt. Die Veränderungen können bereits Jahre vor dem eigentlichen Krankheitsbeginn in den Nervenzellen des Magens nachgewiesen werden, weswegen vermutet wird, dass der Auslöser über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird und sich von dort über das Rückenmark bis ins Gehirn ausbreitet. Untersucht wird auch der Einfluss von Kaffee- und Nikotingenuss auf die Erkrankung. Prof. Dr. Veit Mylius, Leitender Arzt in der Klinik für Neurologie , Rehazentrum Valens

Krankheit bringt zahlreiche Einschränkungen

«Erst wenn über die Hälfte der Nerven in der sogenannten schwarzen Substanz («Substantia nigra») degeneriert ist, sind die Bewegungen beeinträchtigt. Dies markiert klinisch den eigentlichen Krankheitsbeginn», erklärt Dr. Mylius. Dies äussere sich in einer allgemeinen Bewegungsverlangsamung, einer Muskelsteifigkeit («Rigor»), einem Zittern in Ruhe («Tremor») und einer Fallneigung. Und diese Einschränkung kann auch von anderen Symptomen wie Verlangsamung im Denken, Stimmungsschwankungen, Schmerzen oder Bewegungsunruhe begleitet sein. «L-Dopa, eine Vorform von Dopamin, oder andere Medikamente, die wie Dopamin wirken, müssen regelmässig eigenommen werden», so Veit Mylius. «Weil die Lewy-Körperchen die Produktion von Dopamin in der schwarzen Substanz vermindern, fehlt die feine Steuerung der Bewegung. Daher hilft die regelmässige Einnahme von Medikamenten. Betroffene müssen jedoch darauf achten, L-Dopa eine halbe Stunde vor oder frühestens eine Stunde nach dem Essen einzunehmen.» Weil die Krankheit fortschreitend verlaufe, seien eine Anpassung der medikamentösen Therapien und ein regelmässiges körperliches Training sehr wichtig.

Gesamtheitliche Sichtweise wichtig

In Valens setzen wir gezielt Therapien und Medikation ein, sagt Veit Mylius, der 2017 zum Titularprofessor an der Philipps-Universität Marburg ernannt wurde: «Mit der Diagnose Parkinson ist bei guter medikamentöser Einstellung oft ein gutes Weiterleben möglich. Dafür ist ein gutes Verständnis der Erkrankung für die Patienten, Angehörigen und das Umfeld sehr wichtig. Daher haben wir in Valens eine Hör- und Sprechstunde eingerichtet.» Am Anfang könne durch die Therapien und die Medikation oft sogar die Arbeitsfähigkeit erhalten bleiben, im Verlauf mache die Erkrankung aber Anpassungen im Alltag nötig, etwa beim Essen oder beim Gehen.  Er betont auch, wie wichtig die regelmässige Medikamenteneinnahme für die Therapie ist: «So können wir Bewegungseinschränkungen durch die Medikamente gleichbleibend verbessern und Phasen schlechter Bewegung (OFF) vermindern.» Wichtig sind laut Prof. Mylius auch regelmässige physiotherapeutische Massnahmen, weil sie die Sturzgefahr minimieren und Kraft und Bewegungsausmass verbessern könnten. Er erklärt, dass – eher überraschend für den Laien – sich in frühen Phasen Tanz und Tai Chi als besonders effektiv erwiesen haben. Weniger überraschend ist hingegen, dass allgemeine körperliche Aktivität oder etwa Nordic Walking bereits grosse Effekte auf die Beweglichkeit und andere Symptome haben.

Wie es anfängt – und welche Therapien in Valens angeboten werden

Was sind erste Zeichen einer Erkrankung? «Das kann eine Verminderung der Geruchswahrnehmung sein oder eine Schlafstörung mit Bewegungen im Schlaf und lebhaften Träumen», antwortet Veit Mylius. Aber nicht alle Patienten mit dieser «REM-Schlaf-Verhaltensstörung» entwickeln einen Morbus Parkinson (etwa 60 bis 70 Prozent). Aktuelle Studien wollen herausfinden, wie man den Verlauf der Erkrankung durch eine frühe Therapie bereits in dieser Phase beeinflussen kann. Das Therapie-Angebot in Valens ist sehr vielfältig, wie Mylius mit seiner Aufzählung zeigt: «In der Physiotherapie in Valens gibt es speziell geschulte Therapeuten, die beispielsweise die «Big-Movement-Therapie» anbieten, in der grosse Bewegungsumfänge trainiert werden.  Ausserdem gibt es ein spezielles Training zur Sturzprophylaxe. In der Ergotherapie setzen wir besondere Hilfsmittel beim Tremor ein. Für die Behandlung von sprechmotorischen Beeinträchtigungen und Schluckstörungen wenden wir die spezifisch für Parkinsonerkrankte entwickelte Therapiemethode «Lee Silverman Voice Treatment (LSVT)» an. Auch die Einstellungsphase nach der Implantation einer Tiefenhirnstimulation (DBS) kann bei uns stattfinden. Dies machen wir in Zusammenarbeit mit der Neurologie im Uni-Spital Zürich und im Kantonsspital St.Gallen.» Daneben gibt es eine Reihe weiterer Aktivitäten. So finden als wichtige Informationsplattform regelmässig Patientenseminare statt. Zudem wird zusammen mit der Betroffenenvereinigung Parkinson Schweiz eine jährliche Fortbildung für Patienten und Angehörige in Valens organisiert.

Studie zu Ursache von Schmerzen

Valens spielt auch in der internationalen Parkinson-Forschung eine bedeutende Rolle. Die Zusammenarbeit mit der Neurologie des Kantonsspitals St.Gallen und mit anderen führenden Kliniken in der Parkinson-Forschung, etwa  in Brasilien, Frankreich und Deutschland, stärkt die Kompetenz für die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Und worum genau geht es beim Projekt «Schmerz bei Parkinson»? «In Zusammenarbeit mit Kliniken in Sao Paulo, Paris, Athen und Marburg haben wir einen Schmerzfragebogen entwickelt, der es erstmalig ermöglicht, anhand des Fragebogens die Ursache der Schmerzen herauszufinden», erläutert der Neurologe: «Im Wesentlichen müssen die mit Parkinson verbundenen Schmerzen von anderen Schmerzen unterschieden werden, bevor die verschiedenen Parkinson-spezifischen Schmerzen unterteilt werden können. Meistens liegen Schmerzen durch Muskel-oder Gelenksteifigkeit vor, danach folgen Schmerzen durch eine motorische Unruhe in Phasen, in denen die Medikamente nicht mehr so gut wirken.

Körperliches Training und Einstellung der Medikamente

Eine der Studien-Erkenntnisse lautet, dass vergleichbare Schmerzen bei Parkinson-Patienten öfters zu Depressionen führen als bei Nicht-Parkinson-Patienten. Damit ist die Therapie von Schmerzen bei Morbus Parkinson sehr wichtig, da diese auch die Lebensqualität und die Stimmung verschlechtern können. Nochmals Mylius: «Schon häufiges körperliches Training kann die Schmerzen vermindern helfen, ebenso eine bessere Einstellung der Medikamente. Manchmal müssen wir auch nach einer anderen Ursache für die Schmerzen suchen, z. B. nach Veränderungen der Wirbelsäule durch die Haltung oder nach einer Nervenschwäche an den Füssen.»

Gute Aufklärung und neues Wissen

Veit Mylius, der in seiner Freizeit Klavier spielt, Langlauf betreibt und sich auch für Architektur begeistert, will den Patientinnen und Patienten, aber auch den Angehörigen in der «Hör- und Sprechstunde» eine gute Aufklärung anbieten: «Weil schon das die eigenen Ressourcen mobilisieren kann, um die Parkinson-Erkrankung mit Mut und Tatkraft anzunehmen». Er schätzt daneben die Unterstützung durch die vielen Aktivitäten der Selbsthilfegruppe Parkinson Schweiz (www.parkinson-schweiz.ch), die eine gegenseitige Stärkung der Betroffenen und ihrer Angehörigen möglich mache. Und schliesslich bilanziert er: «Forschungsprojekte und eine internationale Vernetzung ermöglichen es zudem, neues Wissen direkt an den Patienten oder die Patientin weiterzugeben und die bestmöglichen Therapien anzuwenden». [post_title] => «Parkinson mit Mut und Tatkraft annehmen» [post_excerpt] => Prof. Dr. med. Veit Mylius, seit 2014 in der Klinik für Neurologie in Valens tätig, beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Parkinson-Erkrankung. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => parkinson-erkrankung-mit-mut-und-tatkraft-annehmen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-06-03 13:02:22 [post_modified_gmt] => 2021-06-03 11:02:22 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5910 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) ) [post_count] => 58 [current_post] => -1 [in_the_loop] => [post] => WP_Post Object ( [ID] => 5854 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-10-05 17:00:09 [post_date_gmt] => 2021-10-05 15:00:09 [post_content] => Geschätzte Angehörige und Besuchende Die Geschäftsleitung der Kliniken Valens hat unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage sowie der Vorgaben des Bundesrates und der Empfehlungen des BAG beschlossen: Besuche in den Kliniken Valens sind weiterhin unter Einschränkungen möglich. Wir freuen uns, dass wir Sie in unseren Häusern weiterhin willkommen heissen dürfen.

Es gelten in allen Häusern die folgenden Besuchsregeln:

  • Für alle Besuchende ab dem 16. Lebensjahr gilt die Zertifikatspflicht. Besuchende müssen ab Montag, 11.10.2021, ein gültiges COVID-Zertifikat sowie ihren Ausweis (ID, Fahrausweis oder Pass) vorweisen. Bitte melden Sie sich vor dem Patientenbesuch an der Rezeption und weisen Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Kliniken, unabhängig vom Abstand.
  • Für Personen mit Zeichen eines akuten Infektes der Atemwege gilt ein striktes Be­suchsverbot in den Kliniken Valens. Dies gilt für die Klinikgebäude sowie für die Aussenberei­che der Kliniken.
Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Geschäftsleitung der Kliniken Valens [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unseren Kliniken sind unter Einschränkungen möglich. Bitte informieren Sie sich über die Besuchsregelungen an den jeweiligen Standorten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-06 16:11:49 [post_modified_gmt] => 2021-10-06 14:11:49 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5854 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [comment_count] => 0 [current_comment] => -1 [found_posts] => 58 [max_num_pages] => 0 [max_num_comment_pages] => 0 [is_single] => [is_preview] => [is_page] => [is_archive] => [is_date] => [is_year] => [is_month] => [is_day] => [is_time] => [is_author] => [is_category] => [is_tag] => [is_tax] => [is_search] => [is_feed] => [is_comment_feed] => [is_trackback] => [is_home] => 1 [is_privacy_policy] => [is_404] => [is_embed] => [is_paged] => [is_admin] => [is_attachment] => [is_singular] => [is_robots] => [is_favicon] => [is_posts_page] => [is_post_type_archive] => [query_vars_hash:WP_Query:private] => 706e1d210fe4544b25463b5a4ff9ca91 [query_vars_changed:WP_Query:private] => 1 [thumbnails_cached] => [stopwords:WP_Query:private] => [compat_fields:WP_Query:private] => Array ( [0] => query_vars_hash [1] => query_vars_changed ) [compat_methods:WP_Query:private] => Array ( [0] => init_query_flags [1] => parse_tax_query ) )
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Ab 11. Oktober 2021 gelten in unserer Klinik die folgenden Besuchsregeln:

  • Für alle Besuchende ab dem 16. Lebensjahr gilt die Zertifikatspflicht. Besuchende müssen ab Montag, 11.10.2021, ein gültiges COVID-Zertifikat sowie ihren Ausweis (ID, Fahrausweis oder Pass) vorweisen. Bitte melden Sie sich vor dem Patientenbesuch am Empfang und weisen Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Klinik, unabhängig vom Abstand.
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Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Klinikleitung [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unserer Klinik sind unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage weiter möglich. Es besteht eine Zertifikatspflicht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-06 13:55:12 [post_modified_gmt] => 2021-10-06 13:55:12 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2608 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 2669 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-08-24 09:09:39 [post_date_gmt] => 2021-08-24 09:09:39 [post_content] => Das Rehazentrum Valens wurde im Juni mit dem Zertifikat «Recognised by EFQM» mit 4 Sternen ausgezeichnet. Das Zertifikat nach dem international anerkannten EFQM-Modell 2020 bescheinigt die Effektivität des Managementsystems und gilt als Nachweis für den Level auf dem Weg zur unternehmerischen Excellence. Die Kliniken Valens arbeiten seit vielen Jahren mit fundierten Managementsystemen, mit denen die Standorte ihre wesentlichen Handlungsabläufe planen, analysieren und weiterentwickeln. Darunter ist auch das Organisationsentwicklungsmodell der EFQM. Die 4 Sterne für Valens sind nun bereits die dritte derart hohe EFQM-Auszeichnung für die Rehaklinikgruppe: Die Rheinburg-Klinik Walzenhausen und das Rehazentrum Walenstadtberg haben das 4-Sterne-Zertifikat bereits im ersten Halbjahr 2021 erhalten. Durchgeführt wurden die jeweils 4-tägigen Assessments von der Stiftung ESPRIX Excellence Suisse, einem offiziellen Partner der EFQM. [caption id="attachment_1495" align="alignnone" width="449"]EFQM-Modell 2020 © EFQM 2020[/caption]

Qualitätsmanagement (QM) ist ein wichtiger Pfeiler

Stephan Tobler, QM-Coach der Rehazentren Valens und Walenstadtberg, freut sich über die Auszeichnung «seiner» Standorte: «Dass wir nun auch in Valens die 4 Sterne erreicht haben, macht uns sehr stolz. Das Qualitätsmanagement ist eine fachbereichsübergreifende Disziplin, bei der alle an einem Strang ziehen müssen: Medizin, Pflege, Therapie, Hauswirtschaft, Verwaltung, Hotellerie, technischer Dienst etc. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, wie wichtig die Schnittstelle QM ist und was wir gemeinsam mit allen Abteilungen erreichen können.»

Auszeichnung als Belohnung für stetiges Engagement

Mario Gnägi, Klinikdirektor des Rehazentrums Valens, sieht die Auszeichnung als wichtige Bestätigung des Engagements aller Beteiligten: «Wir sind als Team gewachsen. Wie wir die schwierigen Monate der Pandemie gemeinsam gemeistert haben, ist aus meiner Sicht wirklich bemerkenswert. Dafür möchte ich jedem Einzelnen in diesem Haus danken. Die 4 Sterne von EFQM sehe ich als Belohnung für unsere stetigen Bemühungen, die Qualität der Behandlungen und der organisatorischen Abläufe hochzuhalten und zu verbessern.» Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, ist ebenfalls stolz auf die «Dritte im Bunde»: Schön, dass wir nun bereits zum wiederholten Mal über die 4-Sterne von EFQM berichten können. Wir sind sehr froh, sagen zu dürfen, dass drei grosse Standorte unserer Klinikgruppe diesen hohen Level erreicht haben. Darauf werden wir weiter aufbauen, denn der Rehabilitationsmarkt ist ständig in Bewegung und Neuerungen sind an der Tagesordnung. Am Ende zielen aber alle unsere Bemühungen auf die Patientinnen und Patienten ab, für deren Wohlergehen wir die beste Qualität der Betreuung und der Abläufe anstreben.» Zertifikat EFQM 2021  

Hintergrund und Vorgehen bei der Bewertung

Das EFQM-Modell 2020 ist ein weltweit anerkannter ganzheitlicher Handlungsrahmen, der Organisationen dabei unterstützt, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Transformationsvermögen nachhaltig zu verbessern und weiterzuentwickeln sowie Veränderungen zu steuern. Der Bewertungsprozess beinhaltet eine tiefgehende Analyse von Abläufen, Managementpraktiken, Kultur, Leistungserbringung und Ergebnissen. 2020 wurde das Modell grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Das Herzstück des Modells sind die drei Segmente «Ausrichtung», «Realisierung» und «Ergebnisse». Innerhalb der Segmente sind 7 Kriterien und 23 Teilkriterien definiert, die das jeweilige Segment in konkrete Handlungsfelder einteilen. Auf Basis dieser Kriterien wird im Zuge der Anerkennung durch die EFQM eine externe Beurteilung und Bewertung des Unternehmens durchgeführt. Anhand der fundierten Feststellungen formulieren die Assessoren ein umfassendes Feedback in Form von Leistungsausweisen und Anregungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens. So können Beurteilung und Feedback in konkrete Handlungen umgesetzt werden.

Informationen, Dokumente und Zertifikate

Die Urkunde über die EFQM-Anerkennung des Rehazentrums Valens sowie weitere Auszeichnungen der Klinikgruppe sind auf der Website der Kliniken Valens abrufbar: www.kliniken-valens.ch/ueber-uns/auszeichnungen Weitere Informationen zum EFQM-Modell 2020 sind zu finden unter www.efqm.org sowie unter www.esprix.ch/wasist-efqm. Bild: Die Klinikleitung und der QM-Coach des Rehazentrums Valens freuen sich über das gute Ergebnis bei der EFQM-Anerkennung. [post_title] => 4 EFQM-Sterne für das Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Das Rehazentrum Valens hat bei der Zertifizierung «Recognised by EFQM» 4 Sterne erhalten. Damit wird die Effektivität des Managements bescheinigt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 4-efqm-sterne-fuer-das-rehazentrum-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-08-24 09:25:42 [post_modified_gmt] => 2021-08-24 09:25:42 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2669 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 2554 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-05-06 11:41:16 [post_date_gmt] => 2021-05-06 11:41:16 [post_content] => Die Bad RagARTz 2021, eine der renommiertesten Freiluftausstellungen weltweit, dauert vom 8. Mai bis 31. Oktober 2021. Während dieser Zeit verwandelt sich der Kurort Bad Ragaz und erstmals auch das idyllisch gelegene Valens im Taminatal in eine Landschaft voller Skulpturen. Das freut auch den Direktor des Rehazentrums Valens, Mario Gnägi: «Die ansprechenden Skulpturen rund um unsere Klinik erfreuen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende gleichermassen. Schon bei der Anlieferung der Kunstwerke wurden diese bestaunt.»

Drei Künstler für Valens

Der Fussballer, der Müller und weitere Figuren haben für sechs Monate ihr Zuhause in Valens gefunden. Prominent beim Haupteingang steht «der Konfirmand» mit einer Rose in der Hand. Er begrüsst die Ankommenden herzlich. Es sind Figuren, welche zum Denken und Sinnieren einladen und anregen, den Betrachter eintauchen lassen in die Welt der Künstler und zudem gute Fotosujets in herrlicher Berglandschaft sind. Die Skulpturen von Manfred Martin, Adrian Künzi und Franziska John sind nicht zufällig in Valens gelandet, sondern wurden von den Organisatoren mit Bedacht ausgewählt. Manfred Martin war ein Tübinger Künstler, nach seinen eigenen Worten ein «Bildhauer mit Kettensäge». Er besuchte in jungen Jahren die Holzbildhauerschule, in welcher ihn vor allem die Atmosphäre und der Lindenholzgeruch faszinierten. Seine Künstlerlaufbahn startete er in einer Ladenwerkstatt in Tübingen. Er war Holzkünstler, Radiomacher und Afrikareisender. Manfred Martin verstarb 2019 im Alter von 63 Jahren an einem Hirntumor. Skulptur von Manfred Martin vor dem Rehazentrum Valens Der Erschaffung von bis zu lebensgrossen Tonfiguren widmet sich die in Weesen wohnhafte Primarlehrerin und Künstlerin Franziska John. Vor bald zehn Jahren hatte sie die Idee, Figuren aus Ton zu formen. Die noch vor dem Brennofen bemalten Figuren sind an Mimik, Körpersprache und Emotionen kaum zu überbieten. Adrian Künzi ist in Stein am Rhein aufgewachsen. Er verbrachte seine Freizeit oft am Rhein. Es sind alltägliche Situationen oder Gegenstände, die Adrian Künzi inspirieren, ein Werk zu schaffen. Seine filigranen, archaischen Figuren liegen ihm am Herzen. Sein Material ist Eichenholz, sein Werkzeug eine Motorsäge, die kleinste misst 20 cm, die längste 90 cm. Seine Objekte werden weiss lasiert. So auch das in Valens ausgestellte Schiff «La Barca». Seine Schiffe haben Beine, diese Stelzen geben ihnen Stabilität an Land oder sind zum Weglaufen. Ein weiterer Gedanke des Künstlers: Alle sitzen im gleichen Boot, jemand der nicht passt, muss trotzdem mitgenommen werden. Das Schiff steht auch als Symbol für Aufbruch, Reise, Ankunft, unterwegs sein, zu neuen Ufern aufbrechen. Auch hier sind die Parallelen zu den Patientinnen und Patienten des Rehazentrums sichtbar. Müssen nicht oft auch sie nach einem Schicksalsschlag, nach schwerer Krankheit aufbrechen zu neuen Ufern? Skulptur "La Barca" von Adrian Künzi im Rehazentrum Valens Auf der offiziellen Webseite der Bad RagARTz schreiben denn auch die Organisatoren Rolf und Esther Hohmeister: «Gerade in diesen Zeiten, wo kulturelle Feldarbeit erschwert ist, brauchen wir das Licht am Horizont.» «Und dieses brauchen auch unsere Patientinnen und Patienten in ihrem anstrengenden Reha-Alltag», ist Direktor Mario Gnägi überzeugt. [post_title] => «La Barca» bis Ende Oktober in Valens vor Anker [post_excerpt] => Ein Teil der diesjährigen «Bad RagARTz» findet im Taminatal statt. Ausgewählte Künstler zeigen ihre Skulpturen rund um das Rehazentrum Valens. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => la-barca-bis-ende-oktober-in-valens-vor-anker [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-06 11:49:22 [post_modified_gmt] => 2021-05-06 11:49:22 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2554 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [3] => WP_Post Object ( [ID] => 2487 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-04-26 13:32:47 [post_date_gmt] => 2021-04-26 13:32:47 [post_content] => Stephan Zwahlen hatte ausgesprochenes Pech. Nachdem er 2020 von Wollerau nach Zollikon nahe bei Zürich gezogen war und gerade erst anfing, die Gegend zu erkunden, fing er sich im  Küsnachter Tobel eine Zecke ein. Damals wusste er nicht, dass dieses Ausflugsziel als Hochrisikogebiet für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis gilt, kurz FSME. Zwei Tage später entdeckte er die Zecke und liess sie sofort von einem Arzt entfernen. Doch da zunächst nichts passierte, rückte das Thema wieder in den Hintergrund.

Erst Kopf- und Gliederschmerzen, dann Seh- und Sprechstörungen

Die Grippesymptome, die nach vier Tagen auftraten, brachte der Arzt – ein Zeckenexperte – nicht mit dem Zeckenstich in Zusammenhang, zumal gleichzeitig leichte Erkältungssymptome  vorlagen. Nach einer Woche ging es jedoch von vorne los, nur dieses Mal begleitet von hohem Fieber und massiven Kopfschmerzen. Als Stephan Zwahlen Tags darauf plötzlich doppelt sah, kaum  mehr sprechen konnte und Halluzinationen bekam, brachte ihn sein Schwiegervater in die Notaufnahme der Hirslanden Klinik.

Schwerer Verlauf mit Lähmungen

Von der ersten Woche im Spital weiss Stephan Zwahlen nicht mehr viel, er hat fast nur geschlafen und muss sich auf Erzählungen seiner Frau stützen: Es ging zunächst darum, die  Verdachtsdiagnose FSME zu erhärten. In der Regel treten Grippesymptome frühestens eine Woche nach einem Zeckenstich auf. Der Verdacht auf FSME lag trotzdem nahe. Dem Patienten wurde daher Cortison verabreicht, worauf er gut reagierte. Doch es kamen Lähmungen hinzu und sein geistiger sowie körperlicher Zustand verschlechterte sich stark. Erst später erfuhr er, wie schlimm es um ihn stand: Wenn er überleben würde, so die Annahme der Ärzte, dann wohl mit bleibenden Schäden und ungewisser Arbeitsfähigkeit.

Schmerzen im ganzen Körper

Die zweite Woche war von «höllischen Schmerzen» in Kopf, Nacken und Wirbelsäule dominiert, wie Stephan Zwahlen erzählt: «Das waren die normalen Symptome der Hirnentzündung, die durch die FSME verursacht wurden. Neben den Hirnhäuten waren bei mir auch die Nervenwurzeln stark betroffen. Die Ärzte sagten, dass der Zustand einige Wochen andauern könne – die  Schmerzen strahlten vom Rücken in den ganzen Körper aus und waren kaum auszuhalten.» Zur Schmerzlinderung bekam er Opiate und Morphine gespritzt, auch Massagen halfen teilweise. «Dann war geplant, dass ich bald in die Clinic Bad Ragaz überführt würde. Aber ich war noch zu schwach. Ich dachte, sämtliche Muskeln seien einfach weg. Ich konnte kaum gehen, brauchte rund um die Uhr Pflege und war permanent müde», so Stephan Zwahlen.

150 Therapien in viereinhalb Wochen

Glücklicherweise ging es stetig aufwärts und Stephan Zwahlen konnte nach zwei Wochen Akutspital nach Bad Ragaz überstellt werden. «Ich war noch immer sehr müde; beim Eintrittsgespräch in der Rehaklinik bin ich eingeschlafen.» Und auch die Schmerzen blieben noch eine ganze Weile: «Ich bekam weiterhin Medikamente, trotzdem kostete jede Bewegung Überwindung.» Stephan Zwahlen absolvierte fünf bis sechs Einheiten pro Tag in der Ergo-, Physio- und Wassertherapie, in der Massage sowie in der Sprachtherapie und Neuropsychologie: In den viereinhalb Wochen seines Aufenthalts kam er auf stolze 150 Therapieeinheiten.

«Ich hätte mich fast impfen lassen»

Stephan Zwahlen wollte vom Chefarzt Neurologie, Dr. Serafin Beer, wissen, ob er jetzt immun gegen FSME sei. «Dr. Beer meinte, ich hätte jetzt vermutlich sogar einen besseren Schutz, als wenn ich geimpft wäre. Den Umweg über die Krankheit würde ich aber niemandem empfehlen…» Und zu seinem Pech sagt Zwahlen: «Es ist im Wald passiert – und ich gehe fast nie in den Wald.» Trotzdem wollte er sich ein Jahr zuvor noch gegen FSME impfen lassen. Es kam nur nicht dazu, weil der Zeitpunkt nicht ideal war. Denn die Grundimmunisierung wird am besten im Winter  gemacht. Später kamen andere Dinge dazwischen – und er schob die Impfung auf die lange Bank. Heute fühlt sich Stephan Zwahlen wieder sehr gut; bis auf zwei Finger, die er noch nicht vollständig wieder bewegen kann. «Mit der Reha in der Clinic Bad Ragaz war ich sehr zufrieden, die täglichen Bemühungen haben sich gelohnt. Ich bin wirklich dankbar, dass mein Gehirn und mein Körper wieder einwandfrei funktionieren. Zu grossem Dank verpflichtet bin ich auch den Ärzten,  Therapeuten und Pflegenden für deren grossartige und geduldige Unterstützung!»   Dr. Stephan A. ZwahlenZur Person Dr. Stephan A. Zwahlen ist 42 Jahre alt und wohnt in Zollikon. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder: eine 3-jährige und eine 1-jährige Tochter. Beruflich ist Zwahlen als CEO einer Zürcher Privatbank tätig. Seine Arbeit konnte er eine Woche nach Beendigung seines Reha-Aufenthaltes mit einem «Therapeutischen Arbeitsversuch» wieder aufnehmen, um anschliessend schrittweise zum alten Pensum zurückzukehren.   Dr. med. Serafin Beer Chefarzt Neurologische Rehabilitation, Clinic Bad Ragaz / Stv. Chefarzt Neurologie Rehazentrum ValensStatement des behandelnden Arztes «Wir haben schon viele FSME- Patienten in unseren Kliniken behandelt. Stephan Zwahlen zeigte das ganze Spektrum der möglichen neurologischen Symptome und hat glücklicherweise innerhalb einiger Wochen einen schlussendlich sehr günstigen Verlauf gezeigt. Dies ist leider nicht bei allen FSME-Patienten der Fall;  deshalb gilt auch für dieses Jahr: FSME-Impfung nicht aufschieben!» Dr. med. Serafin Beer Chefarzt Neurologische Rehabilitation, Clinic Bad Ragaz Stv. Chefarzt Neurologie, Rehazentrum Valens [post_title] => «Ich war nur einmal im Wald und hatte gleich FSME.» [post_excerpt] => Stephan Zwahlen hatte ausgesprochenes Pech: Nachdem er umgezogen war und gerade erst anfing, die Gegend zu erkunden, fing er sich eine Zecke ein. 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Vor 50 Jahren, am 14. Januar 1970, wurde die Bäderklinik Valens auf der Sonnenterrasse Valens eröffnet. Und seither in mehreren Etappen erweitert und laufend modernisiert. Die grössten Veränderungen sind jedoch nicht von aussen sichtbar – sie finden sich in 50 Jahren fachlicher, wissenschaftlicher und organisatorischer Weiterentwicklung. Davon berichten die beiden Hauptpublikationen, die die Klinik auf vielfältige Weise beleuchten.

Jubiläumsfilm mit historischen und aktuellen Aufnahmen

Der gut 15-minütige Jubiläumsfilm «50 Jahre Rehazentrum Valens» spannt einen Bogen: von den ersten Behandlungen mit dem Thermalwasser aus der Taminaschlucht über die frühen Therapieansätze im Bad Pfäfers und die Anfänge der Bäderklinik Valens bis hin zu den heutigen Behandlungen auf dem neuesten Stand der Forschung und Technik. Ein Zeitdokument, das historische und aktuelle Aufnahmen in sich vereint.

Beteiligte erzählen die Geschichte der Rehabilitation

Im Vorfeld zum Jubiläumsjahr ist zudem eine Chronik in Buchform entstanden, die die Entwicklung der Rehaklinik in den letzten 50 Jahren aus verschiedenen Blickwinkel zusammenfasst. Die Leserinnen und Leser erhalten einen Einblick aus erster Hand: Die Texte stammen von Stiftungsratsmitgliedern, ehemaligen Direktoren, aktuellen Geschäftsleitungsmitgliedern, Chefärzten, Pflegenden, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Patientinnen und Patienten; auch ein Historiker kommt zu Wort. So erfährt der Leser auf kurzweilige und abwechslungsreiche Weise vieles über die historischen Grundlagen, die grossen Meilensteine und die menschliche Schaffenskraft, die das Rehazentrum Valens ausmachen.

Publikationen sind ab sofort online

Die Jubiläums-Publikationen sind ab sofort auch unter «Über uns» / «Geschichte» online zu sehen bzw. zu lesen. Hier präsentieren sich auch ausgewählte Informationen, Zeittafeln und Fotos. Die Chronik ist zudem zum Preis von CHF 20.00 an der Réception des Rehazentrums Valens bzw. über eine telefonische Bestellung erhältlich. So bleiben vom Jubiläumsjahr des Rehazentrums Valens nicht die grossen Feiern in Erinnerung. Doch es bleibt der stolze Blick zurück, ein Reflektieren über Grundsteine und Erfolgsfaktoren sowie ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft. Die Klinikleitung dankt allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern für ihre Treue und ihr Engagement sowie allen Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen. [post_title] => Rückblick auf das Valenser Jubiläumsjahr 2020 [post_excerpt] => Das Jahr 2020 war für das Rehazentrum Valens ein Jubiläumsjahr. 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Insbesondere Freezing, Haltungsinstabilität, reduzierte Aufmerksamkeit und Kraft können das Sturzrisiko erhöhen.  Kann ein Laufband mit virtueller Realität die Sturzgefahr senken? Physiotherapeutische Interventionen, die die Sturzgefahr reduzieren, sind auch in speziellen Programmen im Vergleich zu einer Kontrollintervention nicht überzeugend erfolgreich. Das Laufbandtraining hingegen – insbesondere mit virtueller Realität – ist eine Intervention, die gute Ergebnisse im Hinblick auf die Sturzgefahr gezeigt hat. Da in einer vorherigen Studie nicht speziell Parkinsonpatienten und -patientinnen untersucht wurden, planen die Kliniken Valens eine Studie, die den Effekt des Laufbandtrainings über drei Wochen auf die Sturzgefahr und deren Ursachen untersuchen soll. Dafür werden zwei verschiedene Laufbandinterventionen, die zufällig ausgewählt werden, verglichen. Der Effekt wird mit Hilfe von Sturzprotokollen, Aufmerksamkeitstests, Gehtests, Ganganalysen und tragbaren Sensoren untersucht. 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Die 34 Teilnehmenden aus 15 Ländern erhielten einen Einblick in die klinischen Anwendungsmöglichkeiten der robotik- und sensorgestützten Lösungen, die in den Kliniken Valens als Ergänzung zu den klassischen Therapien sehr erfolgreich eingesetzt werden. Die Kliniken Valens arbeiten seit vielen Jahren eng mit Hocoma zusammen, dem weltweiten Marktführer in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von roboter- und sensorgestützten Geräten zur funktionellen Bewegungstherapie. Ein Vorteil dieser Geräte ist die hohe Therapieintensität, die damit in der Rehabilitation erreicht werden kann. Dies ist, wie wissenschaftliche Arbeiten zeigen, ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Rehabilitation. Die Therapien der Kliniken Valens haben selbst mehrere wissenschaftliche Arbeiten zur Anwendung der neuen Technologien veröffentlicht und tragen damit massgeblich zur Entwicklung von weiteren digitalen Therapiemöglichkeiten bei. Neben den klassischen Rehabilitationsmethoden, die auch weiterhin die Grundlage jeder Therapie ausmachen werden, kann die Arbeit mit Robotikgeräten besonders jene Therapieeinheiten ergänzen, in denen es um die vielfache Wiederholung von Bewegungsabläufen geht. Die internationale Besuchergruppe hatte die Möglichkeit, sich im Rehazentrum Valens und am Standort der Ambulanten Reha St.Gallen ein Bild vom Einsatz und der erfolgreichen Integration von High-Tech-Geräten in den Behandlungsalltag zu machen. Im Rahmen des «Winter Session Program» der Hocoma Academy vom 23. bis 28.02. besuchten die Teilnehmenden, die selbst im klinischen Umfeld arbeiten, Spitäler und Rehabilitationskliniken in der Schweiz und in Österreich – als erste Station dieser Bildungsreise stand Valens auf dem Programm. Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien der Kliniken Valens, betonte in seinem Vortrag zum Thema «Integration von neuen Technologien in den Kliniken Valens» die Vielfalt an neuen Möglichkeiten, die der Einsatz von Robotikgeräten in der Rehabilitation eröffne. Er gab einen Überblick über die Arbeit mit den neuen Technologien in den Kliniken Valens – vom Kauf des ersten Lokomaten im Jahr 2003 bis zur heutigen Anwendung von verschiedensten roboterunterstützten Therapien. Diese seien, kombiniert mit Computerspielen, ein fester Bestandteil der Valenser Therapien. Bei allen Chancen und Möglichkeiten, so Peter Oesch, würden Robotikgeräte jedoch nicht die persönliche Betreuung durch den Therapeuten ersetzen; vielmehr seien sie eine zusätzliche Möglichkeit, um für jeden Patienten das optimale Resultat zu erzielen. Nach dem Vortrag erhielt die Gruppe eine Führung durch das Haus, wo sie einen Eindruck von den praktischen Anwendungen im stationären Therapiealltag erhielt. 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Juli 2015 war ein Wettkampf auf der Lenzerheide angesagt. Ronny, auch Mitglied im «TREK-team Schweiz», fühlte sich sehr sicher und fit für das Rennen. Er war auf der letzten Trainingsfahrt, als er bei einem Sprung in Vorlage geriet. Aus rund 6 Metern Höhe und mit 60 km/h prallte er gegen die nächste Kurvenwand und blieb schwer verletzt liegen.    

Sechs Tage im Koma

Von seinem Aufenthalt auf der Intensivstation des Kantonsspitals Graubünden weiss Ronny nicht mehr viel. Mit einem schweren Schädelhirntrauma, verschiedenen Rippenfrakturen, Prellungen und Schürfungen lag er sechs Tage im Koma. Er kann sich noch an ein Gespräch mit seinen Eltern erinnern, das war eine Stunde vor dem Unfall, dann fehlen ihm bzw. seinem Gedächtnis sechs Tage. Die medizinische Versorgung im Spital war tadellos, Angehörige und Freunde unterstützten ihn zusätzlich. Und auch sein Arbeitgeber, eine Kommunikationsagentur im Bündner Oberland, war über den aktuellen Gesundheitszustand seines Angestellten immer im Bild.

Starker Wille und intensive Therapie

Nach zehn Tagen Akutspital erfolgte bereits der Wechsel ins Rehazentrum Valens. Hier startete die intensive Therapie, einzeln mit dem Therapeuten oder unter Anleitung an den verschiedenen Trainingsgeräten. Wichtig war dabei das tägliche Hirnleistungstraining. Seine kognitiven Fähigkeiten (u. a. Wahrnehmung, Erinnerung, Aufmerksamkeit, Orientierung, Lernen) wurden getestet und trainiert. Auch die vorübergehenden Wortfindungsstörungen des in romanischer Muttersprache aufgewachsenen Laaxers wurden fachmännisch angegangen. Die behandelnde Logopädin Frauke Strakeljahn bestätigt: «Ronny hatte anfangs Schwierigkeiten mit der Wortfindung und dem Lesen und Schreiben. Durch tägliche Therapie konnten seine sprachlichen Leistungen so weit verbessert werden, dass sich keine Einschränkungen in der Alltagskommunikation zeigen und auch seine schulischen Leistungen nicht beeinträchtigt sind.» Ronny hatte einen starken Willen, wieder ganz gesund zu werden. Die fachliche Unterstützung von den Therapeuten, den Pflegenden und den Ärzten war hervorragend.

Rasch wieder arbeitsfähig

Nach drei Wochen Rehabilitation konnte Ronny das Rehazentrum Valens verlassen. Bereits sechs Wochen nach dem Unfall war er zur Freude seines Chefs wieder zu 50 Prozent am Arbeitsplatz zurück. «Wir freuten uns riesig, als Ronny wieder in Teilzeit unser Team verstärken und seine Lehre als Drucktechnologe fortsetzen konnte», so sein Arbeitgeber Armin Spescha. Heute trainiert Ronny wieder täglich. Er wagt sich auch wieder auf sein geliebtes Mountain-Bike. Während der Wintermonate geniesst er aber auch schnelle Talabfahrten mit den Skiern. Seit Ende 2015 ist er wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig.     «Der Aufenthalt im Rehazentrum Valens hat mich sehr schnell vorwärtsgebracht. Die einfühlsamen Pflegefachleute und die kompetenten Therapeutinnen und Therapeuten forderten und motivierten mich. Die Tage waren streng und ausgefüllt, die ärztliche Betreuung optimal. Ich hatte vor meinem schweren Unfall kaum eine Ahnung, was Rehabilitation überhaupt ist.» [post_title] => Mit Rehabilitation zurück auf das Mountain-Bike [post_excerpt] => Der 18-jährige Ronny Caduff ist sportlich sehr aktiv. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit Freunden unterwegs oder auf seinem Mountain-Bike. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => mit-rehabilitation-und-willen-zurueck-auf-das-bike [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-03 16:02:12 [post_modified_gmt] => 2021-05-03 16:02:12 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2373 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) ) [post_count] => 9 [current_post] => -1 [in_the_loop] => [post] => WP_Post Object ( [ID] => 2608 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-10-05 14:21:56 [post_date_gmt] => 2021-10-05 14:21:56 [post_content] => Geschätzte Angehörige und Besuchende Die Geschäftsleitung der Kliniken Valens hat unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage sowie der Vorgaben des Bundesrates und der Empfehlungen des BAG beschlossen: Besuche im Rehazentrum Valens sind weiterhin unter Einschränkungen möglich. Wir freuen uns, dass wir Sie weiterhin bei uns willkommen heissen dürfen.

Ab 11. Oktober 2021 gelten in unserer Klinik die folgenden Besuchsregeln:

  • Für alle Besuchende ab dem 16. Lebensjahr gilt die Zertifikatspflicht. Besuchende müssen ab Montag, 11.10.2021, ein gültiges COVID-Zertifikat sowie ihren Ausweis (ID, Fahrausweis oder Pass) vorweisen. Bitte melden Sie sich vor dem Patientenbesuch am Empfang und weisen Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Klinik, unabhängig vom Abstand.
  • Für Personen mit Zeichen eines akuten Infektes der Atemwege gilt ein striktes Be­suchsverbot. Dies gilt für das Klinikgebäude sowie für die Aussenberei­che der Klinik.
Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Klinikleitung [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unserer Klinik sind unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage weiter möglich. Es besteht eine Zertifikatspflicht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-06 13:55:12 [post_modified_gmt] => 2021-10-06 13:55:12 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2608 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [comment_count] => 0 [current_comment] => -1 [found_posts] => 9 [max_num_pages] => 0 [max_num_comment_pages] => 0 [is_single] => [is_preview] => [is_page] => [is_archive] => [is_date] => [is_year] => [is_month] => [is_day] => [is_time] => [is_author] => [is_category] => [is_tag] => [is_tax] => [is_search] => [is_feed] => [is_comment_feed] => [is_trackback] => [is_home] => 1 [is_privacy_policy] => [is_404] => [is_embed] => [is_paged] => [is_admin] => [is_attachment] => [is_singular] => [is_robots] => [is_favicon] => [is_posts_page] => [is_post_type_archive] => [query_vars_hash:WP_Query:private] => 706e1d210fe4544b25463b5a4ff9ca91 [query_vars_changed:WP_Query:private] => 1 [thumbnails_cached] => [stopwords:WP_Query:private] => [compat_fields:WP_Query:private] => Array ( [0] => query_vars_hash [1] => query_vars_changed ) [compat_methods:WP_Query:private] => Array ( [0] => init_query_flags [1] => parse_tax_query ) )
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Ab 11. Oktober 2021 gelten in unserer Klinik die folgenden Besuchsregeln:

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Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Klinik, unabhängig vom Abstand.
  • Für Personen mit Zeichen eines akuten Infektes der Atemwege gilt ein striktes Be­suchsverbot. Dies gilt für das Klinikgebäude sowie für die Aussenberei­che der Klinik.
Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Klinikleitung [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unserer Klinik sind unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage weiter möglich. Es besteht eine Zertifikatspflicht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-21 14:19:15 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:19:15 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://klinikgais.kliniken-valens.ch/?p=6799 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 6053 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-06-21 15:44:49 [post_date_gmt] => 2021-06-21 13:44:49 [post_content] => Die Kliniken Valens haben im Juni 2021 zwei Webinare durchgeführt, um das allgemeine und fachliche Wissen über Long Covid zu fördern. Und damit auch das Verständnis für Betroffene, die unter enormen Einschränkungen in ihrem Alltag leiden. Unter dem Titel «Das Long-Covid-Syndrom – Aktuelle Forschungserkenntnisse, Häufigkeit und Symptomatik, Rehabilitationsziele, ambulant und stationär» informierten die Referentinnen und Referenten vertieft über das noch neue Krankheitsbild und über die Möglichkeiten zur Behandlung und Rehabilitation. Die Webinare können hier nachträglich angesehen werden: ► Zum Webinar für klinisches Fachpersonal: https://vimeo.com/565525890/282e698e12 ► Zum Webinar für Patienten und Interessierte: https://vimeo.com/565574127  ► Zur Long-Covid-Webseite der Kliniken Valens: https://kliniken-valens.ch/longcovid   [caption id="attachment_6072" align="alignnone" width="839"] © Peter Brandenberger_imlicht.ch[/caption] [post_title] => Long-Covid-Webinare online zum Nachsehen [post_excerpt] => Die Kliniken Valens haben im Juni 2021 zwei Webinare über Long Covid durchgeführt. Die beiden Webinare sind ab sofort zum Nachsehen verfügbar. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => long-covid-webinare-online-zum-nachsehen [to_ping] => [pinged] => https://vimeo.com/565574127 https://vimeo.com/565525890/282e698e12 https://lnkd.in/dycUE9C [post_modified] => 2021-10-21 14:40:35 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:40:35 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=6053 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 5950 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-06-03 11:50:44 [post_date_gmt] => 2021-06-03 09:50:44 [post_content] => Dr. med. Daniel Büche ist seit Mai 2021 Chefarzt ad interim in der Onkologie der Klinik Gais. Er wird die Abteilung bis zum Eintritt des neuen Chefarztes im Herbst 2021 leiten und danach die Position des Stellvertretenden Chefarztes Onkologie einnehmen. Zuvor war Dr. Büche über mehrere Jahre als Kaderarzt im Bereich der Palliativmedizin und Schmerzmedizin am Kantonsspital St.Gallen tätig.  

Dr. med. Daniel Büche, MSc; neuer Chefarzt ad interim Onkologie, Klinik GaisBreit ausgebildeter Kliniker

Dr. Büche ist ein breit ausgebildeter Kliniker, dessen Kenntnisse und Erfahrungen von der Allgemeinen Inneren Medizin über die Kardiologie, Nephrologie und Onkologie bis hin zur Pneumologie, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Hausarztmedizin reichen. Hinzu kommt eine Zusatzweiterbildung in Schmerzmedizin, Palliativmedizin sowie psychosomatischer Medizin. Die Onkologie begleitet Dr. Büche bereits seit mehr als 20 Jahren; seine erste Oberarztarztstelle trat er 2002 in der Klinik Medizinische Onkologie und Hämatologie am KSSG an. Seither vertiefte er dieses Fachwissen in mehreren leitenden Positionen; unter anderem half er als Kaderarzt der Onkologie, das Palliativzentrum und das Schmerzzentrum am Kantonsspital St.Gallen auf- und auszubauen. Zudem war er massgeblich am Aufbau des Palliativnetzwerks in den Kantonen St.Gallen und beiden Appenzell beteiligt.

Passionierter Wissensvermittler

Wissen weiterzugeben gehört für Dr. Büche ebenfalls seit über 20 Jahren dazu: So lehrt er seit 1998 in der Pflegefortbildung im Nachdiplomstudiengang Onkologie, seit vielen Jahren zudem in der Ärztefortbildung, in mehreren Master- und CAS-Studiengängen an der Ostschweizer Fachhochschule sowie im Masterstudiengang Onkologie an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Erfahrener Teamplayer

Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Ärztlicher Direktor der Kliniken Valens, sagt über die neue Leitung der onkologischen Abteilung in der Klinik Gais: «In Phasen der Neuorganisation sind erfahrene Ärzte und Persönlichkeiten wie Dr. Büche besonders wichtig. Als Facharzt Innere Medizin mit jahrzehntelanger engagierter Arbeit in der Onkologie bringt Dr. Büche enorm viel Erfahrung mit. Wir sind sehr froh, dass wir für die Klinik Gais einen derart erfahrenen Mediziner gewinnen konnten. Er wird in seiner Funktion als Chefarzt ad interim, und ab Herbst als Stellvertretender Chefarzt, die onkologische Abteilung im besten Sinne führen und weiterentwickeln.» Dr. med. Daniel Büche selbst fühlt sich in der onkologischen Rehabilitation mit seinem interprofessionellen Verständnis ebenfalls am richtigen Ort: «In der Rehabilitationsmedizin ist es besonders wichtig, ein Miteinander mit Berufskolleginnen und -kollegen der Pflege, Physio- und Ergotherapie, Kunsttherapie, Psychologie, Seelsorge, Sozialarbeit und Ernährungsberatung zu pflegen. Mit Zusammenarbeit und Interaktion auf Augenhöhe, mit der Kollegenschaft und mit den Betroffenen, ist in der Rehabilitation von Krebspatientinnen und -patienten viel zu erreichen. Ich sehe das als Fundament, auf dem ich meine Arbeit in der Klinik Gais aufbauen möchte.»   Zur Person Dr. med. Daniel Büche, MSc lebt in Speicher SG, ist verheiratet und hat fünf erwachsene Kinder. Beruflichen Stationen in den letzten zehn Jahren:
  • Leitender Arzt Schmerzzentrum in der Klinik Anästhesiologie, Intensiv-, Rettungs- und Schmerzmedizin am Kantonsspital St.Gallen (KSSG)
  • Leitender Arzt Palliativzentrum, Leiter Schmerzzentrum am KSSG
  • Arzt im Hospiz St.Gallen
  • Arzt vom Palliativen Brückendienst der Krebsliga Ostschweiz
  • Leiter Palliativzentrum, Leitender Arzt Klinik Medizinische Onkologie und Hämatologie
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Long Covid ist anders

Unter «Long Covid» werden unterschiedliche Langzeitverläufe insbesondere mit schneller Erschöpfung sowie chronischer Müdigkeit und Schwäche (Fatigue) verstanden. Hinzu kommen Schlafstörungen, Herzrasen, Husten und Atemnot, muskuläre Schwäche und Schmerzen sowie Störungen der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Diese anhaltenden Einschränkungen wiederum führen häufig zu einer erhöhten psychischen Belastung und zu Angstzuständen, wie Dr. med. Frank Zimmerhackl, Chefarzt Psychosomatik & Psychiatrie in der Klinik Gais, bestätigt: «Neueste Daten zeigen, dass etwa 25 Prozent aller Infizierten noch mehrere Wochen bis Monate an körperlichen, mentalen und seelischen Beeinträchtigungen leiden – unabhängig von der Schwere des akuten Verlaufs der Infektion.» Und zum ungewöhnlichen Verlauf der Krankheit erklärt Dr. Zimmerhackl: «Eine hervorstechende Eigenschaft des Long-Covid-Syndroms ist der zweiphasige Verlauf: Die Akut-Infektion verläuft vergleichsweise leicht oder sogar unbemerkt und es folgt oft ein beschwerdefreies Intervall. Erst in einer weiteren Phase treten die genannten Symptome auf, allen voran die chronische Müdigkeit und Erschöpfung.»

Neu entwickeltes Reha-Konzept für Long-Covid-Betroffene

Rehabilitationskonzepte für Post Covid sind in den Kliniken Valens bereits seit dem Beginn der Pandemie etabliert, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit einem schweren Befall der Lunge und ausgeprägten Gasaustauschstörungen. Angesichts der steigenden Zahlen an Long-Covid-Betroffenen wurde in den letzten Monaten zusätzlich ein hochspezifisches Long-Covid-Rehakonzept entwickelt: Es setzt sich aus mehreren Modulen zusammen, mit denen das Ärzte- und Therapieteam je nach Krankheitsbild einen individuellen Therapieplan erstellt. Das neu etablierte Konzept orientiert sich am aktuellen Kenntnisstand und wird laufend weiterentwickelt.

Stationäres und ambulantes Angebot für mehr Betroffene

Die Kliniken Valens mit ihren verschiedenen Standorten und Fachbereichen rehabilitieren somit ab Juni neben Patientinnen und Patienten mit Post-Covid zusätzlich Long-Covid-Betroffene. Das Ziel dabei ist, einer breiteren Patientengruppe sowohl ambulant als auch stationär das jeweils passende Rehabilitationskonzept anzubieten. Christian Schlücke, Leiter der Ambulanten Reha St.Gallen, zeigt sich zufrieden mit dem neuen Konzept: «Für unseren Standort mitten in St.Gallen ist die Long-Covid-Rehabilitation ein wertvolles neues Angebot. Viele Patientinnen und Patienten können die Therapien eher in Anspruch nehmen, wenn sie ambulant und wohnortnah angeboten werden. Unser Konzept ermöglicht es uns, die verschiedenen Therapie-Einheiten sehr genau auf die jeweiligen Beschwerden auszurichten, und in enger Zusammenarbeit mit dem Team der stationären Rehabilitation in der Klinik Gais sind wir in der Lage, jedem Patienten und jeder Patientin das anzubieten, was er oder sie in der aktuellen Situation braucht.» Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, erklärt die Notwendigkeit des neuen Angebotes aus Sicht der Rehaklinik-Gruppe: «Wir sind natürlich bestrebt, mit unserem Angebot stets den aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Und wir halten es für absolut notwendig, die Long-Covid-Reha in der Schweiz für mehr Menschen zugänglich zu machen. Viele Betroffene leiden an starken Beeinträchtigungen und müssen lange Wartefristen in Kauf nehmen. Andere wissen schlicht nicht, dass eine Rehabilitation möglich ist und die Beschwerden verkürzt, gemindert oder beseitigt werden können. Bei all dem müssen wir langfristig denken: Die Folgen der Pandemie werden noch lange zu spüren sein und es werden auch in Zukunft Menschen an Corona erkranken und danach mit Langzeitfolgen zu kämpfen haben. Die gebündelten Kräfte aller im Gesundheitswesen tätigen Institutionen sind mehr denn je gefragt.»

Mitte Juni kostenlose Webinare zum Thema

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zu den kostenlosen Webinaren für klinisches Fachpersonal sowie für Betroffene und die interessierte Bevölkerung sind verfügbar unter www.kliniken-valens.ch/longcovid. [post_title] => Neues Angebot «Long-Covid-Rehabilitation» [post_excerpt] => Neues Angebot ab 1. Juni 2021: Spezialisierte Long-Covid-Rehabilitation an den Standorten der Klinik Gais und der Ambulanten Reha St.Gallen. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => neues-angebot-long-covid-rehabilitation [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-21 14:41:01 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:41:01 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5813 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [4] => WP_Post Object ( [ID] => 5587 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-05-03 12:48:25 [post_date_gmt] => 2021-05-03 12:48:25 [post_content] => Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Lange bemerkte Jeannine Roth die Risse nicht, die sich ganz langsam bildeten, und hielt auch dem grössten Druck Stand. Doch es prasselte privat und beruflich derart viel auf sie ein, dass sie eines Tages kapitulieren musste. Ein Klinikeintritt war Anfang des Jahres 2016 die einzige Option. Wo soll man beginnen zu erzählen? Wann hat es angefangen, wirklich schwierig zu werden? Bis wohin war es noch zu bewältigen und wo war die Grenze zur Überforderung überschritten? Jeannine Roth fängt bei einem Ereignis von vor zwanzig Jahren an: «Eine Zäsur war sicherlich die erste Krebserkrankung meiner Schwester. Das war 1999, Yvonne war erst 36 und hatte zwei kleine Kinder. Es war für die ganze Familie ein Schock.»

Leidensweg der Schwester als Taktgeber

Deshalb muss Jeannine Roth, um uns zum Kern ihrer eigenen Krankheit mitzunehmen, zuerst die Geschichte ihrer Schwester zu Ende erzählen. Denn es ging wieder aufwärts, Yvonne besiegte den Brustkrebs und sah hoffnungsvoll in die Zukunft – bis nach zwölf Jahren im Rahmen der jährlichen Nachuntersuchung ein Lebertumor entdeckt wurde. Es folgte eine operative Tumorentfernung und Chemotherapien, zwei Jahre später musste ein weiterer Lebertumor entfernt werden. Anfang 2015 dann die «Enddiagnose»: Es hatten sich  inzwischen Metastasen in der Wirbelsäule und im Gehirn gebildet. Jeannine Roth verbrachte im März 2015 einen letzten gemeinsamen Urlaub mit ihrer Schwester. Doch in diesen Tagen erschöpften sich zunehmend ihre emotionalen Reserven. Dennoch setzte sie sich danach an vielen Wochenenden für jeweils dreieinhalb Stunden in den Zug, um Yvonne zu besuchen. Im Oktober 2015 verstarb sie. Patientin bei der Maltherapie; Kliniken Valens

Ein Zuviel auf allen Ebenen

In dieser quälenden Zeit war Jeannine Roth Head of Accounting, also Buchhaltungschefin eines mittelständischen Unternehmens innerhalb eines Grosskonzerns: «Ich  arbeitete 60 Stunden pro Woche, stand permanent unter Druck und fuhr viele Wochenenden zu meiner schwerkranken Schwester.» Und auch ganz persönliche, charakterliche Tendenzen  hatten sich kumuliert: «Ich bin sehr genau. Gut war etwas nur, wenn es extrem gut war. Dies kam mir in meinem Beruf als Finanzfachfrau sehr entgegen, aber man muss seinen Anspruch an sich  selbst auch mal herunterschrauben. Jeder hat schon von der 80/20-Regel gehört, aber für sich selbst wendet man trotzdem die 120-Prozent-Regel an.» Doch es sei nie nur ein Faktor – oder zwei oder drei –, die es ausmachen. Jeannine Roth trieben auch private Sorgen um; in ihrer Partnerschaft kriselte es bereits seit Längerem. Dann, nach dem Tod ihrer Schwester, kam zur Trauer noch hinzu, dass sie nicht mehr schlafen konnte. Drei Monate lang, trotz Psychotherapie und Medikamenten. Und «plötzlich ging es nicht mehr». Jeannine Roths Psychiaterin hatte ihr Wochen zuvor bereits geraten, sich in einer Klinik behandeln zu lassen – zeigte sie doch typische Symptome einer mittelschweren Depression –, sie hatte jedoch Bedenken wegen der Arbeit und wollte es selbst schaffen. «Aber es kam der Tag, an dem ich wusste, dass ich keine Chance habe, wenn ich das Ruder nicht aus der Hand gebe. Schliesslich bin ich bei der Arbeit in Tränen aufgelöst zusammengebrochen.» Ihre Therapeutin schrieb sie sofort krank und am 19. Januar 2016 fuhr Jeannine Roth nach Gais: «Jetzt konnte ich endlich  loslassen. Ich habe am Klinikempfang meinen Willen abgegeben und gewartet, was passiert.» Maltherapie in der Klinik Gais

Auf der Suche nach dem Schlaf

Unmittelbar nach ihrem Eintritt in die Klinik Gais hatte Jeannine Roth ihr erstes Gespräch mit dem Chefarzt Dr. Frank Zimmerhackl und fühlte sich sofort verstanden. Die Vertrauensbasis war gelegt. Nun war der nächste drängende Schritt, wieder Schlaf zu finden. Nach ein paar Tagen trat diesbezüglich eine Besserung ein, aber es dauerte vier Wochen, bis die richtige Medikation und Dosierung gefunden war: «Es war eine schwierige Suche. Ich bekam am Abend entweder Antidepressiva oder Schlafmittel und wurde am Morgen jeweils zu meinem Zustand befragt.» Daneben führten die Pflegenden, ohne dass die Patientin es sofort bemerkte, ein Abendritual ein: «Das war clever. Sie rieten mir, doch mal ein Fussbad zu nehmen – gut schlaffördernd sei zum Beispiel Orangenblütenöl. Das war dann mein Rhythmus, ich holte jeden Abend meine Medikamente und mein Öl und beendete den Tag mit meinem Aromafussbad. Nach vier Wochen schlief ich zum ersten Mal seit Langem eine ganze Nacht durch.»

Dem Therapieplan zu folgen ist auch schon Therapie

Von Anfang an war Jeannine Roths Klinikalltag durchgetaktet. Jeden Tag standen vier bis fünf Therapien auf ihrem Plan. «Für mich war wichtig, dass ich ungefähr eine Stunde nach der Psychotherapie jeweils eine Bewegungseinheit hatte. Darauf wurde in der Klinik individuell eingegangen, da jeder Mensch etwas anderes braucht nach einem aufwühlenden Gespräch.» So standen auf dem Therapieplan unter anderem Krafttraining, Wandern, (Wasser-)Gymnastik, Atemgymnastik, Massage, Progressive Muskelentspannung oder Klangmeditation. Die Maltherapie verweigerte sie; aber das ist eine andere Geschichte, auf die wir später noch kurz zurückkommen. Den so durchorganisierten Klinikalltag empfand Jeannine Roth – und das meint sie im positivsten Sinn – in etwa so: «Dem Trainingsplan blind hinterherlaufen.» Das mag für Aussenstehende nicht sonderlich erbauend klingen, aber, so Jeannine Roth: «Du musst nicht selbst denken, alles steht haarklein auf dem Therapieplan, sogar die Kleidung, in der du jeweils zu erscheinen hast. In der Verfassung, in der ich war, war das genau das Richtige. Nichts entscheiden müssen, einfach nur dem Therapieplan folgen. Allein das hat schon eine therapeutische Wirkung.»

Richtungswechsel und radikaler Neuanfang

Nach fünf Wochen in der Klinik Gais erfuhr Jeannine Roth von Dr. Zimmerhackl, dass sie, sobald sie wieder arbeitsfähig wäre, gekündigt werden sollte. Ihr Chef wollte es ihr nicht unter vier Augen sagen und nahm den Umweg über ihren Arzt. Doch Jeannine Roth hatte inzwischen einiges über sich und das Leben dazugelernt, und so wusste sie, dass sich ohnehin vieles würde ändern müssen. Auch von ihrem Partner hatte sie sich inzwischen getrennt. «Sicher, das war alles nicht so leicht: Job weg, Freund weg, Schwester tot», sagt Jeannine Roth, aber Schritt für Schritt habe sie sich ein neues Leben aufgebaut. Heute, fünf Jahre später, hat sie einen tollen Job im 70-Prozent-Pensum ohne Führungsaufgaben, hat ihr Haus in Winterthur verkauft und ist nach Gais gezogen. Ihren Wunsch, sich in der Pension einen Hund aus dem Tierheim zu holen, hat sie vorgezogen – mit Vincent geniesst sie nun regelmässig die Natur vor ihrer Haustür. Und auch die Liebe ist zurückgekehrt in Jeannine Roths Leben. Patientin mit Hund; Kliniken Valens «Ja, es geht mir wieder gut. Nach dem Aufenthalt in der Klinik war ich wieder ‹lebensfähig›. Ich wusste aber auch, dass ich nicht ‹gesund› bin, und dass ich weiter an mir arbeiten muss. Heute spüre ich sehr genau, wo meine Grenzen sind und teile mir meine Kräfte ein. Ich gehe weiterhin zur Psychotherapie – zwar in grösseren Abständen, aber doch regelmässig. Und seit einiger Zeit auch zur Maltherapie. Kleine Rückschläge gibt es trotzdem. Ein Anhaltspunkt ist oftmals der Schlaf: Wenn ich nicht gut schlafe, dann weiss ich, dass ich wieder mehr auf mich achtgeben muss.»

Die Therapie muss weitergehen, über Jahre

Die Maltherapie war ja etwas, das Jeannine Roth zunächst gar nicht behagte. Der Grund war, dass ihre Schwester sehr gut malen konnte und auch sonst sehr kreativ war: «Es war emotional zu stark mit Yvonne verknüpft.» Doch weil es ihr Dr. Zimmerhackl wiederholt empfohlen hatte, wollte sie es nach dem Klinikaufenthalt doch versuchen und fand eine Therapeutin, bei der sie sich noch immer wohlfühlt. Und was empfiehlt sie anderen Betroffenen? «Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass man erst in der Klinik die nötige Ruhe hat, um an sich zu arbeiten. Zwar ist es eine wirklich harte Arbeit, aber auch eine sehr lohnende.» Jeannine Roth hat sich eine einfache Einsicht zu Herzen genommen: «Man muss nicht immer perfekt sein und man muss nicht immer allen ‹gefallen›. Man muss sein eigenes Leben leben und dies sollte man nach einem solchen ‹Vorfall› wirklich angehen.» Der Austritt aus der Klinik sei jedoch nicht das Ende dieser Arbeit, sondern erst der Anfang – und dies betont Jeannine Roth besonders, denn: «Die Gesundheit ist nach dem Klinikaufenthalt ein ‹zartes Pflänzli›, auf das man gut achtgeben muss.»

Zur Person

Jeannine Roth ist 52 Jahre alt und wohnt in Gais. Sie ist Finanzexpertin und arbeitet in der Buchhaltung / Personaladministration in einem KMU. Seit sie ihr Arbeitspensum auf 70 Prozent reduziert hat, verbringt sie viel Zeit in der Natur und erwandert mit ihrem Hund Vincent die Bergwelt in Gais und Umgebung. Sie geht offen mit dem Thema Depression um und hat auch in der Sendung «Gesundheit heute» darüber gesprochen. Nachzusehen ist der Beitrag unter www.gesundheit-heute.ch/sendungen. (Sendung vom 17.10.2020) [post_title] => «Nach dem Klinik-Aufenthalt war ich wieder lebensfähig.» [post_excerpt] => Jeannine Roth stiess an ihre psychischen Grenzen; zu viel prasselte privat und beruflich auf sie ein. Ein Klinikeintritt war die einzige Option. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => nach-dem-klinikaufenthalt-war-ich-wieder-lebensfaehig [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-21 14:41:12 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:41:12 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5587 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [5] => WP_Post Object ( [ID] => 5542 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-04-28 06:53:53 [post_date_gmt] => 2021-04-28 06:53:53 [post_content] => Die Klinik Gais steht unter neuer Führung: Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis, vormals Leiter Direktionsstab und Mitglied der Spitalleitung des Kantonsspitals Winterthur, hat kürzlich die Stelle als Klinikdirektor und Vorsitzender der Klinikleitung angetreten. Nach 27 Jahren in der Klinik Gais wird der bisherige Klinikdirektor Georg Stoffels kürzertreten und sein Arbeitspensum reduzieren. Im Sinne einer geregelten Übergabe wurde die Klinik Gais daher seit Anfang des Jahres interimistisch von Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, geführt, der nunmehr den Nachfolger präsentiert: «Wir freuen uns sehr, dass wir nun mit Stefanos Vassiliadis die Schlüsselfunktion des Klinikdirektors in Gais optimal besetzen konnten. Wir sind überzeugt, dass er mit grosser Kompetenz und mit seiner breiten Management- und Führungserfahrung den Standort Gais nachhaltig weiterentwickeln wird», so Hornung.

Breite Erfahrung in Management, Führung und Unternehmensentwicklung

Der 47-jährige Schweizer mit deutschen und griechischen Wurzeln startete seine berufliche Laufbahn mit seiner Promotion und Assistenztätigkeit am Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen, bevor er als Manager für die Unternehmensberatung Stern Stewart & Co. tätig wurde. Er leitete europaweite Projekte in verschiedenen Branchen – darunter Medien, Telekommunikation, Schifffahrt, Öl und Gas, Detailhandel, Automobil, Finanzdienstleistungen und verschiedene Sparten der Industrie. Der Fokus lag dabei v.a. auf der Unternehmens- und Strategieentwicklung, dem strategischen Management sowie der Organisations- und Unternehmenssteuerung. Auf diesem vielschichtigen Gebiet konnte Stefanos Vassiliadis einen zunehmend grösseren Erfahrungsschatz vorweisen. Ab 2011 war Vassiliadis am Kantonsspital Winterthur als Mitglied der Spitalleitung tätig. Zuerst als Leiter Unternehmensentwicklung, später als Leiter Direktionsstab, wo er zuletzt die personelle und finanzielle Führung eines grösseren Teams verantwortete. In seinem Verantwortungsbereich lagen unter anderem die Unternehmensentwicklung, die Strategieentwicklung, die strategischen Allianzen, das Zuweisungsmanagement sowie das Marketing und die Unternehmenskommunikation. Nun ist Stefanos Vassiliadis in Gais angekommen und möchte ein Klinikdirektor sein, der seinen Mitarbeitenden sowie den Patientinnen und Patienten gleichermassen ein gutes Umfeld bietet: Menschlichkeit, Teamarbeit, Professionalität, Herzlichkeit und Freude sind Werte, die er vorleben und fördern möchte: «Wir geben als Team jeden Tag unser Bestes für die Zufriedenheit unserer Patientinnen und Patienten. Doch nur, wenn auch unsere Mitarbeitenden zufrieden mit und stolz auf ihre Arbeit sind, sind wir authentisch und erfolgreich in dem, was wir tun», so der neue Klinikdirektor.

Know-how weiter nutzen

Die Kliniken Valens danken Georg Stoffels, dem bisherigen Gaiser Klinikdirektor, für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren: «Georg Stoffels hat die Klinik zu dem gemacht, was sie ist und er legt heute einen gesunden und modernen Betrieb in die Hände seines Nachfolgers», wie Till Hornung dankend ausführt. Und so bleibt das Know-how des langgedienten Klinikdirektors auch weiterhin im Unternehmen: «Georg Stoffels wird, und darüber sind wir sehr froh, in seinem reduzierten Pensum den Immobilienbereich führen und uns weiterhin bei vielen Themen beratend zur Seite stehen. Sein Wissen und seine Erfahrung als Klinikdirektor sind ein wertvolles Gut, auf das wir nach wie vor bauen», so der CEO der Kliniken Valens.

Aufgaben des Klinikdirektors

Der Klinikdirektor der Klinik Gais fördert als Vorsitzender der Klinikleitung zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik sowie deren stetige Weiterentwicklung. Als Klinikdirektor ist er zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Kliniken Valens – in dieser Doppelrolle bringt er zum einen die Belange der Klinik Gais in die Geschäftsleitung ein und zum anderen hilft er mit, die Klinikgruppe als Ganzes voranzubringen.

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis ist neuer Klinikdirektor der Klinik GaisZur Person

Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis ist Vater eines erwachsenen Sohnes und einer 6-jährigen Tochter. Er lebt mit seiner Partnerin und seiner Tochter in St.Gallen. [post_title] => Die Klinik Gais hat einen neuen Klinikdirektor [post_excerpt] => Unser Klinikstandort Gais steht unter neuer Führung: Dr. oec. HSG Stefanos Vassiliadis hat kürzlich die Stelle als neuer Klinikdirektor angetreten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => klinik-gais-hat-einen-neuen-klinikdirektor [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-21 14:41:19 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:41:19 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.kliniken-valens.ch/?p=5542 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [6] => WP_Post Object ( [ID] => 5209 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-04-06 07:02:31 [post_date_gmt] => 2021-04-06 07:02:31 [post_content] => Die Klinik Gais ist ISO-zertifiziert und hat kürzlich die Rezertifizierung nach ISO-9001:2015 auf der Grundlage ihres Qualitätsmanagementsystems neuerlich erfolgreich abgeschlossen. Die Rezertifizierung wird von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) im Rhythmus von drei Jahren durchgeführt. Das international anerkannte Zertifikat bescheinigt die Verfügbarkeit und Pflege von Kompetenzen und Wissen innerhalb eines Unternehmens. Das Auditziel 2021 in der Klinik Gais bestand darin, das Qualitätsmanagementsystem sowie dessen Anwendung und Wirksamkeit in allen Unternehmensbereichen zu bewerten. Grundlegend für eine positive Bewertung und damit für den Erhalt des Zertifikates sind die Konformität des Systems mit den Auditkriterien, die Fähigkeit, gesetzliche, behördliche und vertragliche Anforderungen zu erfüllen sowie die Wirksamkeit im Erreichen der festgelegten Ziele. Diese übergeordneten Kriterien wurden in den einzelnen Abteilungen der Klinik Gais von den SQS-Auditoren im Detail geprüft und bewertet. Zertifikat ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, betont den hohen Stellenwert der Zertifizierung: «Gerade im Gesundheitswesen braucht es eine ständige Weiterentwicklung, die sich, ausgehend von den einzelnen Abteilungen, auf den Betrieb als Ganzes fokussiert. Denn die hohe Qualität aller Bereiche wirkt sich direkt auf die Zufriedenheit und Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten aus, und der Gesamtbetrieb kann nur gut funktionieren, wenn die Qualität der einzelnen Abteilungen stimmt und die Prozesse ineinandergreifen.»

4-tägiges Audit über alle Abteilungen hinweg

Die Voraussetzung für eine nachhaltige Förderung der Patientenzufriedenheit ist eine systematische und kontinuierliche Wissenspflege sowie ein risikoorientiertes Management. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Qualitätsmanagementsystem, das die Prozesse der einzelnen Fachbereiche abbildet. So wurden in dem 4-tägigen Audit etwa die Prozesse im Management, im Qualitäts- und Personalmanagement, im Technischen Dienst, im Rechnungswesen, der IT, Hotellerie und Küche ebenso durchleuchtet wie die Prozesse und Konzepte im Ärztlichen und Psychologischen Dienst. Dazu gehören die Fachbereiche Kardiologie und Innere Medizin, Psychosomatik und Psychiatrie sowie Onkologie in medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Belangen. Jeder Bereich wurde hinsichtlich der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen sowie der betrieblichen Planung und Steuerung überprüft. «Alle Bereiche wurden positiv bewertet und ohne Punktabzug zertifiziert, das freut uns ganz besonders. Und hier zeigt sich auch der Wert der jährlichen Zwischen-Audits, mit denen wir immer an dem Thema dranbleiben und uns kontinuierlich weiterentwickeln», so Hornung.

Informationen zum SQS-Zertifikat:

Das SQS-Zertifikat ISO 9001 ist international gültig und durch die IQNet-Partnerschaft weltweit anerkannt. Die SQS verfügt als führende Bewertungs- und Zertifizierungsorganisation für Qualitäts- und Managementsysteme über langjährige Erfahrung und branchenübergreifende Kompetenz. Dies garantiert das weltweit hohe Ansehen und die Akzeptanz des SQS-Zertifikats für Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001. Die ISO-Zertifizierung ist jeweils 3 Jahre gültig; im Sinne der kontinuierlichen Weiterentwicklung findet jährlich ein Aufrechterhaltungsaudit sowie nach 3 Jahren ein Rezertifizierungs-Audit statt. Quelle: www.sqs.ch [post_title] => Erfolgreiche ISO-Rezertifizierung der Klinik Gais [post_excerpt] => Die Klinik Gais ist ISO-zertifiziert und hat kürzlich die Rezertifizierung nach ISO-9001:2015 in einem 4-tägigen Audit erfolgreich abgeschlossen. 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Platz in der Branche Gesundheit und Soziales und somit gleichzeitig den 1. Platz im Sektor der Rehazentren. Tausende Arbeitnehmende in der ganzen Schweiz wurden im Mai und Juni 2020 befragt, ob sie den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Und, ob sie einen Arbeitgeber innerhalb der Branche, in der sie tätig sind, empfehlen würden. Aus diesen beiden Wertungen ergab sich die Reihung der besten Arbeitgeber. Bereits bei der Befragung 2019 schafften es die Kliniken Valens ins Ranking der Besten im Gesundheitswesen. Dass die Klinikgruppe diesmal Platz 8 erreichte, bedeutet für die Geschäftsleitung eine Bestätigung ihres Weges. Kultur des Miteinanders in herausfordernden Zeiten Das Unternehmen baue auf «eine Kultur des Miteinanders», so CEO Dr. Till Hornung, den es besonders freut, «dass die zweite Teilnahme so erfolgreich verlaufen ist. Gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie sind wir als Team an den Herausforderungen gewachsen, sind zusammengestanden und haben unser Bestes gegeben. Auch bei der Integration der Klinik Gais, die seit 2020 zur Klinikgruppe gehört, sind wir auf einem guten Weg. Wir wollen unseren hervorragenden Mitarbeitenden an allen Standorten aber nicht nur in solch herausfordernden Zeiten gerecht werden, sondern haben schon in den letzten Jahren viel dafür getan, ihnen ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wir unterstützen sie bei ihrer Work-Life-Balance, bieten flexible Arbeitszeitmodelle und fördern die Karriereplanung. Bei all dem ist uns eine offene und wertschätzende Führung wichtig – und, dass unsere Mitarbeitenden im täglichen Umgang miteinander die gemeinsamen Werte hochhalten.»   Beste Arbeitgeber 2021 Kliniken Valens Till Hornung   Langfristig Zufriedenheit und Wohlbefinden fördern Manuela Schudel, Leiterin HR der Kliniken Valens, bestätigt diese Einschätzung und fügt hinzu: «Es war ein kräftezehrendes Jahr für alle, doch wir haben immer gespürt, dass unsere Mitarbeitenden zu den Kliniken Valens als Arbeitgeber stehen. Alle waren bereit, die dringend nötige Extrameile zu gehen, das war unheimlich wertvoll. Von Seiten des Unternehmens konnten wir im letzten Jahr unter anderem Projekte wie das Betriebliche Gesundheitsmanagement weiter voranbringen, das für uns ein wichtiges Instrument ist, um langfristig Zufriedenheit und Wohlbefinden im Unternehmen zu fördern.»   Beste Arbeitgeber 2021 Kliniken Valens Till Hornung   Mitarbeitende erleben ihre Aufgaben als sinnstiftend Ein weiterer Grundpfeiler sei an allen Standorten der Klinikgruppe die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies wiederum erfordere, dass man die Mitarbeitenden in Entwicklungsprojekte mit einbeziehe und transparent kommuniziere. Dies führe dazu, «dass die Mitarbeitenden ihre Aufgaben mit Freude und Engagement erfüllen und sie als sinnstiftend erleben», so der CEO. «Wir danken unseren Mitarbeitenden für dieses erfreuliche Ergebnis und werden den Weg des Miteinanders in jedem Fall weiterverfolgen. Wir haben gemeinsam bewiesen, dass dies zu allen Zeiten der beste Weg ist.»   Methodik «Beste Arbeitgeber Schweiz 2021» In einem umfangreichen Rechercheprojekt haben die Zeitschriften Handelszeitung und Le Temps sowie das Marktforschungsunternehmen Statista die Besten Arbeitgeber in der Schweiz ermittelt. Die Besten Arbeitgeber 2021 sind eine Liste von 250 Unternehmen in der Schweiz, die für ihren Erfolg als ausgezeichnete Arbeitgeber gekürt wurden. Für die Befragung wurden über 1.500 Arbeitgeber ab 200 Mitarbeitern in der Schweiz identifiziert. Dies erfolgte durch umfassenden Desk Research zahlreicher Quellen (Branchenverbände, Fachzeitschriften, Wirtschaftsforschungsinstitute etc.). Die Liste der «Besten Arbeitgeber 2021» basiert auf einer gross angelegten Online Access Panel-Umfrage, bei der tausende Arbeitnehmer befragt wurden, sowie Urteilen, die über die Webseiten von Le Temps und Handelszeitung generiert wurden. Über alle Kanäle flossen mehr als 200.000 Bewertungen in das Ranking ein. Die Erhebungsphase der Umfragen lief von Mai bis Juni 2020. Quelle: statista.com   Zum Ranking in der Branche: Gesundheit und Soziales 2021 | HZ (handelszeitung.ch) [post_title] => Beste Arbeitgeber 2021: Platz 8 für die Kliniken Valens [post_excerpt] => Die Kliniken Valens erreichten bei der diesjährigen Vergabe des Siegels «Beste Arbeitgeber 2021» den 8. Platz in der Branche Gesundheit. 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Seit einiger Zeit bemerkt sie, wie ihr nicht nur die Arbeit in ihrer Teilzeittätigkeit mit einem Pensum von 60 Prozent zunehmend schwerfällt, sondern es ihr auch nicht mehr gelingt, sich an den Wochenenden und in den Ferien ausreichend zu erholen. Nicht nur die Hausarbeit und die Versorgung der Kinder stellt eine immer grössere Last für sie dar. Auch die Freude an Dingen, die ihr sonst die Gelegenheit boten, wieder Kraft für den beruflichen und privaten Alltag zu sammeln, geht ihr zunehmend verloren. Beispielsweise treibt sie kaum noch Sport, sagt zunehmend Verabredungen mit Kolleginnen und Familie ab und hat vor kulturellen Aktivitäten sogar Angst entwickelt. Nach einem Zusammenbruch in der Arbeit wendet sich Rita M. an ihren Hausarzt, der eine mittelschwere Depression feststellt und ihr eine stationäre Behandlung in der psychosomatischen Abteilung der Klinik Gais nahelegt. «Die Depression ist eine Erkrankung, die nicht nur unsere seelische Gesundheit beeinträchtigt, sondern oft gleichermassen auch unsere geistige und körperliche Befindlichkeit schwer in Mitleidenschaft zieht. Neben den Kernsymptomen wie stark gedrückter Stimmung, einem Verlust von Freude und Interesse, dem Gefühl der Gefühllosigkeit und mangelndem Antrieb sind häufig die Beeinträchtigung von Konzentration und Gedächtnis, stark eingeengtes Denken und nicht zielführendes Grübeln, massive Schlafstörungen und diverse körperliche Symptome der Regelfall», weiss Dr. med. Frank Zimmerhackl, Chefarzt Psychosomatik und Psychiatrie der Klinik Gais.

Verhaltensmuster erkennen und einordnen

Rita M. beginnt ihre stationäre Behandlung, und ihre grossen Ängste und Zweifel verfliegen schon in den ersten Tagen. Sie bemerkt, wie entlastend es ist, aus den beruflichen und privaten Verpflichtungen herausgenommen zu sein und sich in Ruhe mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen zu können. In den psychotherapeutischen Gesprächen lernt Rita Zusammenhänge zwischen Krankheitssymptomen, eigenen Verhaltensmustern, Einflüssen aus ihrer privaten und beruflichen Umwelt und mögliche Behandlungsformen kennen, der Austausch mit ähnlich betroffenen Patienten macht ihr Mut, mit ihrer Erkrankung nicht alleine zu sein. In den Bewegungstherapien gelingt es ihr, wieder langsam Vertrauen in sich selbst und ihre Leistungsfähigkeit zu gewinnen, die Entspannungstechniken helfen ihr, sich in belastenden Situationen abzugrenzen und wieder besser zu schlafen. Die beiden wichtigsten Säulen der Behandlung einer Depression – nämlich die Gabe von Medikamenten und spezielle Formen der Psychotherapie – werden bei einer stationären Behandlung durch zahlreiche Therapieverfahren ergänzt. «Eine Depression entsteht nie durch nur einen alleinigen Faktor, sondern besitzt mehrere Ursachen bzw. Auslösefaktoren. Deshalb basieren die Behandlungsprinzipien darauf, dass jeder Patient auf unterschiedliche Therapieverfahren unterschiedlich gut anspricht. Oft ist aber nicht im Voraus bekannt, was und welche Kombination am besten wirken. Im stationären Rahmen mit einer hohen Therapiedichte kann das Ziel, für jeden Patienten einen individuellen und wirksamen Behandlungsplan zu erstellen, am effektivsten erfolgen», so Dr. Zimmerhackl.

Therapien über das Stationäre hinaus

Nach einigen Behandlungswochen fühlt sich Rita M. wieder deutlich besser. An den letzten Wochenenden, die sie zu Hause verbracht hat, merkt sie, wie ihr bereits vieles wieder leichter fällt, aber auch, dass es manches zu beachten gilt, um nicht wieder zu rasch in eine Überforderung zu geraten. Ihr behandelnder Psychologe und ihr Arzt haben deshalb mit ihr besprochen, dass es zunächst Sinn macht, in einem reduzierten Pensum, aber bald nach der Entlassung aus der Klinik wieder mit der Arbeit zu beginnen. Ihr Ehemann wurde in einem gemeinsamen Gespräch informiert, wie er seine Frau daheim unterstützen und auf eine möglicherweise wieder eintretende Zustandsverschlechterung aufmerksam machen kann. Viele der Therapien können über die stationäre Behandlung hinaus auch ohne therapeutische Begleitung fortgesetzt werden. Dr. Zimmerhackl fügt hinzu: «Das Behandlungsprogramm der Klinik Gais zielt gleichermassen auf die Linderung von Depressionssymptomen und auf den Wiedergewinn von Lebensqualität und Funktionalität im Alltag ab.» Die vier Säulen der Gesundwerdung und -erhaltung spielen gerade für psychisch erkrankte Menschen, aber auch für Gesunde oder noch nicht Erkrankte mit einer Veranlagung eine ganz entscheidende Rolle (siehe auch untenstehende Grafik und Tipps zur Erhaltung Ihrer psychischen Gesundheit auf Seite 22). In der aktuellen Corona-Krise sind vor allem diese psychosozialen Schutzfaktoren oftmals ausgehebelt. Arbeitsplatzverluste, Kurzarbeit, Homeoffice, mangelnde soziale Kontakte, reduzierte Tagesstrukturen, stillstehende Kulturangebote und vieles mehr kann gesunde wie kranke Menschen zusätzlich belasten. Die Sendung «Gesundheit heute» wird sich mit diesem Thema befassen. Die Sendung wird am 3. Oktober 2020 um 18.10 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt. Sie können die Sendung ab diesem Zeitpunkt auch unter www.gesundheit-heute.ch/sendungen anschauen. [post_title] => Wenn die Seele schmerzt – Therapieformen [post_excerpt] => Rita M. ist 38 Jahre alt und gelernte Verwaltungsfachangestellte. 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Tausende Arbeitnehmende in der ganzen Schweiz wurden im letzten Jahr befragt, ob sie den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Und, ob sie einen Arbeitgeber innerhalb der Branche, in der sie tätig sind, empfehlen würden. Aus diesen beiden Wertungen ergab sich die Reihung der besten Arbeitgeber. Die Auszeichnung bedeutet für die Kliniken Valens eine Bestätigung ihrer Firmenkultur. Das Unternehmen baue seit vielen Jahren auf eine Kultur des Miteinanders, so CEO Dr. Till Hornung, für den die Auszeichnung überraschend kam: «Ich wusste nichts von dieser Befragung, umso mehr freut mich das Ergebnis und dass so viele positive Stimmen für uns abgegeben wurden. Denn wir tun viel dafür, unseren Mitarbeitenden ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Wir unterstützen sie bei ihrer Work-Life-Balance, bieten flexible Arbeitszeitmodelle und fördern die Karriereplanung. Bei all dem ist uns eine offene und wertschätzende Führung wichtig – und, dass unsere Mitarbeitenden im täglichen Umgang miteinander die gemeinsamen Werte hochhalten.» Manuela Schudel, Leiterin HR der Kliniken Valens, bestätigt diese Einschätzung und fügt hinzu: «Dass unsere Mitarbeitenden die Kliniken Valens als attraktiven Arbeitgeber sehen, wussten wir; unter anderem aus internen Mitarbeiterumfragen. Aber nun haben sie es offiziell bestätigt. Sie haben es nach aussen getragen, indem sie bei der Umfrage mitgemacht und uns in die Liste der Besten eingereiht haben. Ebenso ist das Resultat der Umfrage ein schönes Feedback zu unseren Bestrebungen zum Thema «Betriebliches Gesundheitsmanagement», welches so Früchte trägt. Ebenso wertvoll ist für uns das Wissen, dass uns viele Arbeitnehmende, die nicht bei uns arbeiten, empfehlen würden.» Ein Grundpfeiler sei an allen Standorten der Klinikgruppe die hohe Fachkompetenz der Mitarbeitenden und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies wiederum erfordere, dass man die Mitarbeitenden in Entwicklungsprojekte mit einbeziehe und transparent kommuniziere. Dies führe dazu, dass die Mitarbeitenden ihre Aufgaben mit Freude und Engagement erfüllen und sie als sinnstiftend erleben. «Diesen Weg gilt es weiterzuverfolgen», so der CEO. «Das haben unsere Mitarbeitenden gerade eindrücklich zum Ausdruck gebracht – und das schätzen wir sehr.»   [post_title] => Kliniken Valens gehören zu den besten Arbeitgebern [post_excerpt] => Gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Statista haben die Handelszeitung und die Zeitung Le Temps die 250 besten Arbeitgeber ... 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Die Kliniken Valens sind ein mit stationären und ambulanten Standorten etablierter Anbieter am Rehabilitationsmarkt und nach Übernahme der Klinik Gais mit rund 500 Reha-Betten und über 1'100 Mitarbeitenden eine der grössten Rehabilitationsinstitutionen der Schweiz. Das Leistungsportfolio der Kliniken Valens umfasst die Fachgebiete der neurologischen-, muskuloskelettalen-, pneumologischen-, geriatrischen-und internistisch-onkologischen Rehabilitation mit rund 300 stationären Betten. Die Klinik Gais AG ist spezialisiert auf die Rehabilitation und Behandlung von Patienten in den Bereichen Kardiologie, Psychosomatik, Psychiatrie, Innere Medizin und Onkologie. Die bestehende Klinik wurde in den letzten Jahren durch einen Neubau mit 57 Patientenzimmern sowie neuer Küche und Speisesäle auf 200 Betten erweitert. Mit Übernahme der Klinik Gais per 1. Januar 2020 sind die Kliniken Valens Vollanbieter im Rehabilitationsmarkt und können noch attraktivere Leistungen für die Patienten erbringen. Demografischer Wandel und Marktentwicklung Einerseits impliziert die demographische Entwicklung der Bevölkerung eine steigende Nachfrage nach einem qualitativ hochstehenden Rehabilitationsangebot, andererseits erfordern die Veränderungen im Gesundheitssystem der Schweiz eine klare Positionierung und Optimierung der angebotenen Rehabilitationsleistungen. «Mit der Übernahme können wir uns auch zukünftig erfolgreich im Markt behaupten und als Vollanbieter den Patientinnen und Patienten unsere Leistungen aus einer Hand und mit höchster Qualität bieten», betont Christoph Glutz, Präsident des Stiftungsrates der Kliniken Valens. Gemeinsam zu mehr Stärke Ab 1. Januar 2020 wird die Klinik Gais AG zur 100-prozentigen Tochter der Stiftung Kliniken Valens. Die Organisationsstruktur der Kliniken Valens wird auch für den neuen Standort gelten. Entscheidungsorgane über alle Aktivitäten der Kliniken Valens und ihrer Tochter sind der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung der Kliniken Valens. Die Klinik Gais wird aber genauso wie die anderen Standorte der Klinikgruppe Valens Einsitz in die Geschäftsleitung haben. «Das Zusammengehen mit den Kliniken Valens bedeutet für uns, einen starken Partner an der Seite zu haben, mit dem wir gemeinsam noch besser werden können. Zusammen profitieren wir durch ein attraktiveres Leistungsangebot, einer sehr guten Vernetzung und geballtes Fachwissen, das unseren Mitarbeitenden und Patienten zugutekommt», freut sich Rolf Engler, Präsident des Verwaltungsrates der Klinik Gais. Gesundes Zusammengehen In der Rehabilitation steht der Mensch im Mittelpunkt. «Es ist uns ein grosses Anliegen, unseren Mitarbeitenden und Patienten Kontinuität zu gewährleisten, deshalb werden sich kurzfristig keine Änderungen im Betrieb der Klinik Gais ergeben. Die Klinik Gais wird als ein Haus der Kliniken Valens weitergeführt. Das bisherige Portfolio und Erscheinungsbild bleiben vorerst bestehen. Weitere mittel- und langfristige Schritte zur Integration in die Gruppe Kliniken Valens werden im Rahmen von Zukunftskonzepten erarbeitet», so Georg Stoffels, Verwaltungsratsdelegierter und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Klinik Gais, der der Klinik Gais als Klinikdirektor erhalten bleibt. Nachhaltiges Wachstum «Die Kliniken Valens konnten in den vergangenen Jahren ein solides Fundament und eine starke Vernetzung im Gesundheitssystem aufbauen. Unsere Klinik Walenstadtberg und die Rheinburg-Klinik Walzenhausen sind Vorzeigebeispiele gesunder Integration in neue Unternehmensstrukturen. Durch die Rheinburg-Klinik besteht bereits jetzt eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden. Wir freuen uns, diese durch den weiteren Standort im Kanton zu vertiefen» führt Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, aus.   Bildlegende: Dr. Till Hornung, Georg Stoffels, Rolf Engler, Christoph Glutz [post_title] => Klinik Gais wird Teil der Stiftung Kliniken Valens [post_excerpt] => Nach Unterzeichnung des Übernahmevertrages ist es nun besiegelt. Die Klinik Gais AG wird per 1. Januar 2020 von der Stiftung Kliniken Valens übernommen. Die Kliniken Valens sind ein mit stationären und ambulanten Standorten etablierter Anbieter am Rehabilitationsmarkt und nach Übernahme der Klinik Gais mit rund 500 Reha-Betten und über 1’100 Mitarbeitenden eine der grössten Rehabilitationsinstitutionen der Schweiz. 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Wir freuen uns, dass wir Sie weiterhin bei uns willkommen heissen dürfen.  

Ab 11. Oktober 2021 gelten in unserer Klinik die folgenden Besuchsregeln:

  • Für alle Besuchende ab dem 16. Lebensjahr gilt die Zertifikatspflicht. Besuchende müssen ab Montag, 11.10.2021, ein gültiges COVID-Zertifikat sowie ihren Ausweis (ID, Fahrausweis oder Pass) vorweisen. Bitte melden Sie sich vor dem Patientenbesuch am Empfang und weisen Sie die entsprechenden Dokumente vor.

Zudem gilt weiterhin:

  • Generelle Maskenpflicht in allen Räumen sowie in den Aussenbereichen der Klinik, unabhängig vom Abstand.
  • Für Personen mit Zeichen eines akuten Infektes der Atemwege gilt ein striktes Be­suchsverbot. Dies gilt für das Klinikgebäude sowie für die Aussenberei­che der Klinik.
Besuchsregeln zum Ausdrucken (PDF)   Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. Die Regelungen dienen dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten, für die eine Ansteckung mit dem Coronavirus schwere Folgen haben könnte. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unser Personal, wir sind gerne für Sie da. Die Klinikleitung [post_title] => Zertifikatspflicht für Besuchende ab 11.10.2021 [post_excerpt] => Besuche in unserer Klinik sind unter Berücksichtigung der aktuellen epidemiologischen Lage weiter möglich. Es besteht eine Zertifikatspflicht. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zertifikatspflicht-fuer-besuchende-ab-11-10-2021 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-10-21 14:19:15 [post_modified_gmt] => 2021-10-21 12:19:15 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://klinikgais.kliniken-valens.ch/?p=6799 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [comment_count] => 0 [current_comment] => -1 [found_posts] => 11 [max_num_pages] => 0 [max_num_comment_pages] => 0 [is_single] => [is_preview] => [is_page] => [is_archive] => [is_date] => [is_year] => [is_month] => [is_day] => [is_time] => [is_author] => [is_category] => [is_tag] => [is_tax] => [is_search] => [is_feed] => [is_comment_feed] => [is_trackback] => [is_home] => 1 [is_privacy_policy] => [is_404] => [is_embed] => [is_paged] => [is_admin] => [is_attachment] => [is_singular] => [is_robots] => [is_favicon] => [is_posts_page] => [is_post_type_archive] => [query_vars_hash:WP_Query:private] => ebd7747d90d2bdb0c111137321d4fbfa [query_vars_changed:WP_Query:private] => 1 [thumbnails_cached] => [stopwords:WP_Query:private] => [compat_fields:WP_Query:private] => Array ( [0] => query_vars_hash [1] => query_vars_changed ) [compat_methods:WP_Query:private] => Array ( [0] => init_query_flags [1] => parse_tax_query ) )

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