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«Stammpatient» in Valens

Bei diesem einen Mal sollte es nicht bleiben: Kürzlich war Roland – er bietet uns gleich das Du an – sage und schreibe zum 28. Mal im Rehazentrum Valens. Jedes Jahr mindestens einmal. Und immer habe er viel Positives mitnehmen können. Allein schon der Austausch mit anderen Betroffenen sei wichtig, besonders für die Psyche: «Körperlich musst du natürlich schauen, dass du so viel wie möglich aufbauen kannst in den drei Wochen.» In Valens sei er noch nie enttäuscht worden: «Ärzte, Therapie, Pflege, Patientencoaches, Reinigungskräfte – alle geben sich die grösste Mühe und reden mit den Patienten auf Augenhöhe. Noch nie gab es eine Unfreundlichkeit. Am besten wäre ja, ich könnte zweimal im Jahr für vier Wochen kommen, damit könnte man noch einiges mehr erreichen,  aber das liegt nicht drin.»

Der Fussheber machte als erstes Schwierigkeiten

Die erste grössere Einschränkung, die Roland hatte, war eine Fussheberschwäche, die bei MS häufig auftritt. Ein gesunder Mensch denkt nicht darüber nach, was im Körper alles funktionieren muss, damit er laufen kann; wohl deshalb sagt Roland im Gespräch: «Probiert mal, eine Fussspitze anzuheben und loszulaufen, ohne die Wade anzuspannen.» Machen wir. Und bewegen uns nicht vom Fleck. Was Roland natürlich längst weiss und am eigenen Leib erfahren hat: Damit das Laufen reibungslos funktioniert, muss das Gehirn Impulse ans Rückenmark senden, von wo aus Bewegungssignale an die Nerven im Bein gehen. Das erste wichtige Signal geht an den Wadenbeinnerv, der für das Anheben der Fussspitze zuständig ist. Bei dieser Aufgabe kam es bei Roland  MS-bedingt zu Unterbrechungen. In der Reha konnte er jeweils Verbesserungen erzielen, und mit viel Fleiss konnte er diese auch zu Hause eine Zeitlang halten.   Dennoch musste er nach 10 Jahren den ersten Rollstuhl anschaffen. «Ich habe ihn zuerst nur im Auto mitgeführt, zur Sicherheit. Aber für weitere Strecken, wenn ich irgendwo nicht nah genug am Eingang parkieren konnte, musste ich ihn benutzen. Das hat mich genervt, aber das Gehen mit Stöcken war mir seit einem bösen Sturz auch nicht mehr geheuer. Damals bin ich mit den Stöcken umgeknickt und mit voller Wucht aufs rechte Knie gefallen. Dann schon lieber der Rollstuhl.»

Am MS-Stammtisch werden auch Tabus angesprochen

Alle Jahre wieder: zurück nach Valens. Roland kommt am liebsten im Herbst, wie einige andere auch – und so trifft er stets auf bekannte Gesichter. Ein beliebter Treffpunkt ist der runde Tisch im Restaurant Zanai, auch MS-Stammtisch genannt. «Nicht immer geht es um MS, aber oft. Man teilt eben das gleiche Schicksal, auch wenn es bei jedem anders verläuft. Und kommunizieren ist wichtig, und immer positiv bleiben, dann kannst du das Leben trotz allem geniessen.» Kommunikativ ist Roland allemal. Mit seiner humorvollen Art schafft er es spielend, auch über Themen zu reden, über die sonst Stillschweigen herrscht: «Der ganze Körper und das ganze Leben können betroffen sein, wieso sollte man dann Blaseninfekte, Inkontinenz oder Sexualstörungen verschweigen? Ich merke immer wieder, dass MS-Patienten über gewisse Dinge nicht reden – oft nicht einmal mit ihrem Arzt.» So erzählt uns Roland, dass er am Stammtisch schon dem einen oder der anderen, mehr oder weniger diskret, intime Tipps gegeben habe. Man müsse über alles  reden, wenn man über alle Möglichkeiten Bescheid wissen wolle.

Mit gesundheitlichen Auf und Abs leben gelernt

Doch auch er ist schon durch tiefe Täler gewandert. Am Anfang waren bei Roland nur einige wenige Nerven betroffen, später kamen ein paar Muskeln dazu, heute sind es eine Reihe von Muskeln, deren Funktion beeinträchtigt ist. Vor sieben Jahren hatte Roland dann auch noch einen Herzinfarkt. Aber nicht nur körperlich und psychisch geht es für ihn und seine Familie auf und ab, auch organisatorisch ist es fordernd: «Man braucht eine starke Psyche, wenn man auf der einen Seite mit der Krankheit kämpft und auf der anderen mit den Versicherungsanträgen für die Reha, den IV-Formularen und den RAV-Anträgen.»

Bürokratische und finanzielle Hürden gemeistert

Die bange Frage war immer, wie es finanziell weitergeht, wenn Roland das Arbeitspensum verringern oder die Arbeit ganz aufgeben muss. «Die Patientencoaches und der Sozialdienst im  Rehazentrum Valens sind bei vielem behilflich, aber um alles können sie sich auch nicht kümmern. Ich war immer selber aktiv und habe alle Stellen angeschrieben, von denen ich erfahren habe.» Nicht zuletzt wegen seiner Beharrlichkeit brachte es Roland auf bisher 28 Reha-Aufenthalte in Valens. Und auch sein Einkommen habe er immer irgendwie geregelt. Zehn Jahre arbeitete er trotz MS im Vollzeitpensum, dann musste er auf 50 Prozent reduzieren, erhielt eine IV-Halbrente, später eine IV-Dreiviertelsrente. Heute setzt sich sein Einkommen aus Geldern der IV, des RAV und  des Sozialdienstes zusammen. «Nächstes Jahr werde ich pensioniert, dann ist sowieso wieder alles anders. Aber ich werde weiter aktiv bleiben, es gibt noch viel zu tun. In Valens feiere ich ja bald  meinen Dreissiger.» Und schelmisch setzt er nach: «Bin mal gespannt, ob’s ein Gschänggli gibt.»

Zur Person

Roland Frei ist 63 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und Grossvater von drei Enkelkindern. Als gelernter Bauschreiner war er früher oft und lange auf Montage. Die Hotelbauten, an denen er beteiligt war, stehen etwa in Berlin, in Genf oder in der Karibik. Später war er 28 Jahre lang bei einem Zulieferer für die Autoindustrie tätig.

Weiterführende Infos

Mehr zur Multiplen Sklerose erfahren Sie bei der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft unter www.multiplesklerose.ch.   Dieser Beitrag ist in der aktuellen Voilà-Ausgabe erschienen, die hier zum Nachlesen (PDF) verfügbar ist. [post_title] => In 24 Jahren 28-mal zur Rehabilitation in Valens [post_excerpt] => Roland Frei bekam mit 36 Jahren die Diagnose MS und kommt seither jedes Jahr nach Valens. Für das Voilà-Magazin hat er uns seine Geschichte erzählt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => in-24-jahren-28-mal-auf-reha-in-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-06-17 14:25:51 [post_modified_gmt] => 2022-06-17 14:25:51 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3348 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [1] => WP_Post Object ( [ID] => 3322 [post_author] => 16 [post_date] => 2022-06-16 07:19:50 [post_date_gmt] => 2022-06-16 07:19:50 [post_content] => Vom 9. bis 11. Juni 2022 fand im Rehazentrum Valens das PhD-Retreat für Doktorandinnen und Doktoranden des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich (ZNZ) statt. Das mehrtägige Programm wird seit über 20 Jahren jährlich im Taminatal durchgeführt und dient dem Austausch von Wissen im Bereich der Neurowissen-schaften. Die rund 60 teilnehmenden Doktorandinnen und Doktoranden stellten die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeiten mit Postern und Präsentationen vor, lernten den Alltag in der Rehabilitationsklinik näher kennen und konnten durch diverse Fachreferate ihr Wissen erweitern und vertiefen. Das Retreat wurde von den Kliniken Valens in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Neurowissenschaften Zürich bereits zum 24. Mal nach einem bewährten Programm durchgeführt.

Namhafte Referenten für interessierte Studierende

Neben den Kurzpräsentationen der Studierenden teilten renommierte Fachleute wie Hirnforscher Prof. John-Dylan Haynes vom «Bernstein Center for Computational Neuroscience» aus Berlin und Neurophysiologin Prof. Charlotte Stagg der University of Oxford in Referaten neuste Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Ausserdem wurde die Gruppe durch den Klinikbereich für Neurologische Rehabilitation geführt und es blieb Zeit für das Networking mit Studierenden und Fachpersonen des Rehazentrums Valens. Die Teilnahme am Retreat ist für die Doktorandinnen und Doktoranden freiwillig und wurde sehr geschätzt: «Das PhD-Retreat hat mir auf mehreren Ebenen ausgesprochen gut gefallen. Endlich gab es einmal einen Rahmen, viele meiner PhD-Kolleginnen und -Kollegen in Persona kennenzulernen und durch deren Präsentationen und Poster meinen Blick auf die universitäre Forschungslandschaft in unserem Gebiet zu weiten. Besonders gefallen hat mir die Patientenpräsentation und das damit einhergehende Verständnis, dass unsere Forschung letztlich wirklich Menschen helfen kann. Das Retreat hat bestimmt für künftige Treffen, Kooperationen und Freundschaften gesorgt», blickt ein Studierender auf die Tage zurück.

Vielfältige Fragestellungen, hohe Praxisrelevanz

Die von den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgestellten Arbeiten beleuchteten vielfältige praxisrelevante Themen. Unter anderem untersuchten die Studierenden Parkinson, Rückenmarksverletzungen und Schlaganfälle in konkreten Fragestellungen und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum aktuellen Wissenstand. Die Kliniken Valens betreiben selbst ebenfalls Forschung im Bereich der Rehabilitation und nutzen die Erkenntnisse zur Optimierung und Weiterentwicklung der Rehabilitations-programme und Behandlungsmethoden. Entsprechend konnten sowohl die Studierenden als auch die Kliniken Valens vom Austausch profitieren.

Erinnerungen von damals und Expertise von heute

«Das Retreat ist jedes Jahr eine bereichernde Austauschmöglichkeit für alle Beteiligten. Ich erinnere mich gut und gerne daran, wie ich vor über 15 Jahren das Programm in Valens als Doktorand besuchte. Die angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten im Rahmen des Retreats Einblick in die Untersuchungen anderer Studierender, und auch für uns ist es spannend zu erfahren, welche Erkenntnisse aus den Arbeiten gewonnen wurden. Ausserdem freut es mich, unsere Expertise an junge Interessierte weiterzugeben – so können sie, wie ich damals, von diesem Wissen bei ihrer beruflichen Tätigkeit profitieren. Zudem haben die Doktorandinnen und Doktoranden hier direkten Kontakt zu behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie Patientinnen und Patienten, was sonst im Bereich der Forschung eher selten vorkommt», erklärt Dr. med. Dr. sc. nat. Roman Gonzenbach, Chefarzt für Neurologie und Neurorehabilitation im Rehazentrum Valens. [post_title] => Wissensaustausch am PhD-Retreat im Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Vom 9. bis 11. Juni fand im Rehazentrum Valens das PhD-Retreat für Doktorandinnen und Doktoranden des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich statt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => praxisrelevanter-wissensaustausch-am-phd-retreat-im-rehazentrum-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-06-17 13:27:49 [post_modified_gmt] => 2022-06-17 13:27:49 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/praxisrelevanter-wissensaustausch-am-phd-retreat-im-rehazentrum-valens/ [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [2] => WP_Post Object ( [ID] => 3236 [post_author] => 11 [post_date] => 2022-06-07 09:01:52 [post_date_gmt] => 2022-06-07 09:01:52 [post_content] => Die Kliniken Valens eröffnen am 7. Juni 2022 die «Ambulante Reha Triemli Zürich». In den Therapieräumen des Stadtspitals Zürich Triemli wird ein breites teilstationäres und ambulantes Leistungsspektrum geboten, das sich an Patientinnen und Patienten mit neurologischen, pulmonalen, muskuloskelettalen und internistisch-onkologischen Beschwerden richtet. Das neue Angebot steht auch der Stadtbevölkerung offen. Mit dem Start des ambulanten Angebotes realisieren die Kliniken Valens die erste Phase zum Aufbau ihres Rehabilitationsangebotes auf dem Areal des Stadtspitals Zürich Triemli. Bis 2026 wird in mehreren Phasen der Betrieb einer stationären Rehabilitation umgesetzt.

Nachfrage nach spital- und wohnortnaher Reha steigt

Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, über die strategischen Gründe hinter der Eröffnung des Ambulatoriums als ersten Schritt: «Im Kanton Zürich werden in den nächsten Jahren mehr Reha-Betten benötigt. Mit dem laufenden Projekt ‹Aufbau Rehazentrum Triemli Zürich› sind die Kliniken Valens dabei, einen Teil davon zu realisieren. Nun starten wir am 7. Juni zunächst mit dem ambulanten Angebot und werden damit die gestiegene Nachfrage nach ambulanter, wohnortnaher Rehabilitation mit abdecken können. Im Schweizer Gesundheitswesen gilt der Grundsatz ‹ambulant vor stationär›, daher gehen wir davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird, besonders auch im spitalnahen Bereich. Deshalb sind wir sehr froh, unsere ambulante Rehabilitation direkt im Stadtspital Triemli anbieten zu können. Dies ist für uns ein wichtiger und guter erster Schritt – und wir freuen uns sehr, mit unserer «Valenser Reha» nun auch in Zürich Fuss zu fassen.»

Fliessender Übergang vom Akutspital in die Reha

Durch die ambulante Rehabilitation auf dem Triemli-Areal und die Kooperation zwischen den Kliniken Valens und dem Stadtspital Zürich Triemli wird es möglich, «den Patientinnen und Patienten ein Versorgungsnetz aus einer Hand zu bieten», so Dr. Norman Franz, Programmleiter Rehabilitation am Stadtspital Zürich. «Das neue Angebot ermöglicht einen nahtlosen Übergang von der Akut-Behandlung in die ambulante Reha. Für unsere Patientinnen und Patienten ist das ein grosser Pluspunkt. Mit der Integration der Reha in die Triemli-Gebäude werden die erforderlichen Informationsflüsse zwischen den behandelnden Fachpersonen erleichtert, Termine können frühzeitig reserviert werden und die Rehabilitation kann idealerweise direkt ohne Wartzeiten beginnen.» Dr. Jeremia Held, Leiter der Ambulanten Reha Triemli Zürich, sieht darin ebenfalls den entscheidenden Mehrwert für die Patientinnen und Patienten: «Der Übergang vom Akutspital in ein ambulantes Reha-Programm kann fliessend gestaltet werden. So können wir etwa schon während des Spitalaufenthaltes ein individuelles und intensives Reha-Programm planen und die Patientinnen und Patienten bei Übertritt ambulant am gleichen Ort weiterbetreuen. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Akutspital und Reha können wir noch besser koordinieren. Selbstverständlich steht unser Angebot auch der Stadtbevölkerung für eine wohnortnahe Behandlung offen.»

Projekt Rehazentrum Triemli Zürich ist auf Kurs

Mit der Ambulanten Reha Triemli Zürich wird die erste Phase des Projektes «Aufbau Rehazentrum Triemli Zürich» umgesetzt. Für den Frühsommer 2023 ist der Betriebsstart der stationären Rehabilitation geplant – zunächst mit einer reduzierten Bettenkapazität und ebenfalls in den Räumen des Stadtspitals Zürich Triemli –, bevor 2026 das neue Reha-Gebäude der Kliniken Valens auf dem Triemli-Areal fertiggestellt wird. Für den stationären Betrieb bleiben noch die definitiven Leistungsaufträge abzuwarten; provisorisch wurden sie bereits erteilt. Mehr Informationen zum Projekt finden sich unter www.reha-triemli.ch/facts-zum-projekt.   Die Details zum Angebot der Ambulanten Reha Triemli Zürich sind zu finden unter www.reha-triemli.ch. [post_title] => «Ambulante Reha Triemli Zürich» eröffnet am 7. Juni [post_excerpt] => In den Therapieräumen des Stadtspitals Zürich Triemli starten die Kliniken Valens mit einem breiten teilstationären und ambulanten Reha-Angebot. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => ambulante-reha-triemli-zuerich-eroeffnet-am-7-juni-2022 [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-06-07 09:39:57 [post_modified_gmt] => 2022-06-07 09:39:57 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3236 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [3] => WP_Post Object ( [ID] => 3253 [post_author] => 11 [post_date] => 2022-06-03 11:57:59 [post_date_gmt] => 2022-06-03 11:57:59 [post_content] => Gemeinsam vorwärts. Arbeiten bei den Kliniken Valens. Wie ist es eigentlich, bei den Kliniken Valens zu arbeiten? Was tut die Klinikgruppe dafür, neue Mitarbeitende zu gewinnen und bestehende zu halten? Wie können wir Zufriedenheit und Motivation schaffen, sie erhalten und fördern, um gemeinsam vorwärts zu gehen? – Ein Thema, das wir in dieser Ausgabe etwas genauer beleuchten: Im Fokusartikel auf den Seiten 2 bis 5  plaudert unsere Personalleiterin aus dem Nähkästchen und erzählt unter anderem von unseren Bemühungen rund um die Karriere- bzw. Laufbahnplanung. Ein anderer Scheinwerfer erhellt die Berufe und Funktionen, in denen die Mitarbeitenden der Kliniken Valens arbeiten. Dabei kommt zum Vorschein, welch grosse Vielfalt an beruflichen  Möglichkeiten in unserer Rehaklinik-Gruppe steckt. Einige dieser Berufe stellen wir Ihnen im Rahmen von Mitarbeitenden-Porträts vor. Die vielen, vielen weiteren haben wir so gut es ging  aufgelistet. Das Ergebnis überrascht – und findet sich auf Seite 6. Wer unser Magazin kennt, weiss, dass wir in jeder Ausgabe Patientinnen und Patienten vorstellen und deren (Erfolgs-)Geschichten erzählen – diesmal lernen Sie Roland Frei kennen, der als MS-Patient seit 27 Jahren regelmässig ins Rehazentrum Valens kommt und zu einem Experten rund um seine Krankheit geworden ist. Wie immer lernen Sie aber auch Menschen kennen, die Patienten wie Roland Frei behandeln und begleiten. Oder solche, die im Hintergrund agieren. Denn viele Tätigkeiten passieren hinter den Kulissen, sind aber für den Betrieb unserer Kliniken und für das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten unerlässlich. In den jüngsten Ausgaben standen Mitarbeitende aus dem ärztlichen und pflegerischen Bereich im Zentrum, und auch auf die Neuropsychologie, die Robotik, die MS- und Parkinsonforschung oder die Spitalhygiene haben wir bereits das Scheinwerferlicht gerichtet. Dieses Mal erhalten Sie Einblicke in den Arbeitsalltag eines Musiktherapeuten, einer Logopädin, einer Köchin, eines Gebäudereinigers, einer Ergotherapeutin und einer Lernenden in der IT. Wir wünschen Ihnen viel Freude und vielleicht den einen oder anderen Aha-Moment bei der Lektüre. Ihr Dr. Till Hornung CEO Kliniken Valens    
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Vorträge und Workshops von und mit Expertinnen und Experten

Über diese möglichen Auslöser sowie über Diagnose- und Therapieverfahren bei den höchst unterschiedlichen Beschwerden, die bei Knie- und Rückenproblemen auftreten können, informierten in ihren Vorträgen und Workshops die Organisatoren Prof. Dr. med. Stefan Bachmann (Ärztlicher Direktor, Kliniken Valens) und Dr. phil. Peter Oesch (Direktor Therapien, Kliniken Valens) sowie weitere Expertinnen und Experten: Peter Fuchs (Teamleiter Ergotherapie, Rehazentrum Walenstadtberg), Dr. med. Björn Janssen (Chefarzt Muskuloskelettale und Internistische Rehabilitation, Kliniken Valens), Thorsten Müller, PT (Teamleiter Physiotherapie Orthopädie, Inselspital Bern), Prof. Dr. Karin Niedermann (Institut für Physiotherapie, Departement Gesundheit, ZHAW), Daniel Riese MSc, cand PhD (Bereichsleiter Therapien, Rehazentrum Valens), Dr. phil. Martin Verra (Direktor Therapien, Inselspital Bern) und Dr. med. Jürg Wick (Leitender Arzt Rheumatologie, Kantonsspital Graubünden).

Knie- und Rückenprobleme: Wird zu schnell operiert?

Die Ursachen, Diagnosen und Therapien bei Knie- und Rückenschmerzen sind vielfältig. Die Referentinnen und Referenten thematisierten dementsprechend auch eine ganze Reihe von medizinisch-therapeutischen Ansätzen. Bei den gängigen Beschwerdebildern oder Verletzungen, wie etwa einem Kreuzbandriss, vertraten die Expertinnen und Experten den Standpunkt, dass eine «konservative» Behandlung stets zuerst angestrebt werden sollte, bevor eine Operation in Betracht gezogen wird. Es wurden Physiotherapie, Ergotherapie in Verbindung mit weiteren Möglichkeiten genannt, die laut Studien zu annähernd gleichwertigen Ergebnissen für die Lebensqualität der Betroffenen führen wie ein operativer Eingriff. Zudem falle etwa das Infektionsrisiko weg und die Behandlungskosten seien viel tiefer. Auch bei Arthrose seien demnach keine Spätfolgen bei verzögerter oder nicht durchgeführter Operation zu befürchten, wenn die Patientin oder der Patient ein adäquates Trainingsprogramm absolviere.

Es gilt, Wissen zu vermitteln und Bewegung zu fördern

Doch eine konservative Therapie ist auch harte Arbeit. Es brauche intensives Training, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen – und das, je nach Beschwerdebild, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. Der oder die Betroffene müsse daher auch nach der Phase der Physiotherapie oder Rehabilitation die Übungen selbstständig weiterführen und in Bewegung bleiben, um Schmerzen und Funktionseinschränkungen nachhaltig zu verbessern oder loszuwerden. Eine der wichtigsten Aufgaben eines Therapeuten oder einer Therapeutin sei es daher, wie ebenfalls mehrere der Referierenden betonten, die Betroffenen aufzuklären und ihnen die Wichtigkeit der «Therapietreue» und der Bewegung an sich zu vermitteln. Hierzu gehöre auch, genau festzulegen, was das Ziel des Trainings ist – also die Frage zu stellen: «Was will ich mit der Therapie erreichen?» Gleichzeitig sei es von grosser Bedeutung, in Zusammenarbeit mit den Patientinnen und Patienten auch psychosoziale Einflussfaktoren zu identifizieren. Diese seien vor allem Stress, Gedanken, Gefühle oder Schlaf und sollten als Mitverursacher, beispielsweise bei Kreuzschmerzen, stets in Betracht gezogen werden.

Hohe Gesundheitsausgaben für Knie- und Rückenschmerzen

Muskuloskelettale Krankheiten (Erkrankungen des Bewegungsapparats, bspw. chronische Rückenschmerzen) werden in der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) als Teilbereich geführt. Die Kosten für die Behandlung aller NCD machen rund 80 % der gesamten Gesundheitsausgaben aus; und davon wiederum entfällt ein grosser Teil auf muskuloskelettale Beschwerden. Mehr Informationen zu Zielen und Umsetzungsmassnahmen finden sich auf der Webseite des BAG: https://bit.ly/39saAx0 Gruppenbild: Die Referentinnen und Referenten und Organisatoren v.l.n.r.: Dr. med. Jürg Wick, Dr. med. Björn Janssen, Peter Fuchs, Dr. phil. Martin Verra, Prof. Dr. Karin Niedermann, Prof. Dr. med. Stefan Bachmann, Dr. phil. Peter Oesch, Thorsten Müller und Daniel Riese MSc, cand PhD (nicht am Bild) Das Programm des 23. Frühlingssymposiums findet sich hier zum Nachlesen: Programm 23. Frühlingssymposium im Rehazentrum Valens. Das 24. Frühlingssymposium findet am 25. Mai 2023 statt. Das Programm wird wiederum auf der Website der Rehab Academy veröffentlicht. [post_title] => 23. Frühlings-Symposium im Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Am 12. Mai 2022 fand in Valens das 23. Frühlingssymposium statt. Das Thema war, wie im Vorfeld vielfach gewünscht, «Knie- und Rückenschmerzen». [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 23-fruehlingssymposium-thema-knie-und-rueckenschmerzen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-05-19 13:53:30 [post_modified_gmt] => 2022-05-19 13:53:30 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/23-fruehlingssymposium-thema-knie-und-rueckenschmerzen/ [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [6] => WP_Post Object ( [ID] => 3183 [post_author] => 16 [post_date] => 2022-05-16 09:14:21 [post_date_gmt] => 2022-05-16 09:14:21 [post_content] => Mitte April fand an den Standorten Valens, Walenstadtberg und Walzenhausen die Schnupperwoche für Lehrstellen Fachfrau / Fachmann Gesundheit EFZ statt. Diese richtete sich an Schülerinnen und Schüler, die sich für eine solche Lehre mit Beginn im Sommer 2023 interessieren. Die Kliniken Valens bilden seit 2003 Nachwuchstalente zu Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit aus; insgesamt sind es aktuell 21 Lernende über alle drei Lehrjahre verteilt. Während der vier Schnuppertage erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick in die vielfältigen Aufgaben einer Fachperson Gesundheit EFZ. Sie lernten die Pflegestation am jeweiligen Standort kennen und wurden durch die Ausbildnerinnen individuell betreut. Auf der Station konnten die Jugendlichen korrektes Händedesinfizieren üben und miterleben, wie man Patientinnen und Patienten richtig begleitet und mobilisiert. Unter Anleitung der Begleitperson durften die Schülerinnen und Schüler mithelfen, einen Patienten bei der Körperpflege oder einem Kleiderwechsel zu unterstützen. Auch in die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten des Pflegeberufs wurden sie eingeführt, wozu unter anderem das Betten, diverse Reinigungsarbeiten sowie ein morgendlicher Rundgang zu den Patientinnen und Patienten mit Tee gehört. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse hielten die Jugendlichen in einem Bericht fest, was die Reflexion und die Auseinandersetzung mit dem Erlebten fördern soll. Die daraus resultierenden Rückmeldungen der Schnupperlernenden waren sehr erfreulich:

Waren die Leute, mit denen Sie zu tun hatten, gut informiert über die Schnupperwoche? «Ja, die Mitarbeitenden waren gut informiert und wussten über meinen Tagesablauf Bescheid. Die Leute waren auch sehr freundlich zu mir.»

Was hat Ihnen in dieser Woche gefehlt? «Mir fehlte nichts – ich hatte es mir genauso vorgestellt und bin deshalb sehr zufrieden mit den Schnuppertagen.»

Was ist Ihnen besonders positiv aufgefallen? «Das Team war mega nett und cool. Wenn ich Fragen hatte, erklärte man mir es so, dass ich es auch verstand.»

Was haben Sie in dieser Woche alles gesehen? «Pflege/Betreuung, Medizinaltechnik, Alltagsgestaltung/Ernährung/Wäsche, Administration und Logistik, Therapie»

    «Die Schnupperwochen sind für uns ein wertvoller und wichtiger Bestandteil der Rekrutierungsphase», sagt Brida Baselgia, Leiterin Ausbildung Pflege der Kliniken Valens. «Einerseits helfen die Schnuppertage den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Berufswahl und andererseits ermöglichen sie ein gegenseitiges Kennenlernen ausserhalb eines Bewerbungsgesprächs», so Baselgia weiter.   Vom 11. bis 14. Juli 2022 findet die zweite Schnupperwoche für den Pflegeberuf an den Standorten Valens, Walenstadtberg, Walzenhausen und Gais statt. Interessieren auch Sie sich für die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit EFZ? Dann freuen wir uns, Sie kennenzulernen! Weitere Informationen zum Bewerbungsablauf finden Sie hier. [post_title] => Einblick in die Pflege: Schnupperlehre in den Kliniken Valens [post_excerpt] => Während der Schnuppertage Mitte April erhielten Schülerinnen und Schüler Einblick in die vielfältigen Aufgaben einer Fachperson Gesundheit EFZ. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => einblick-in-die-pflege-schnupperlehre-in-den-kliniken-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-05-16 11:58:31 [post_modified_gmt] => 2022-05-16 11:58:31 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3183 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [7] => WP_Post Object ( [ID] => 3158 [post_author] => 11 [post_date] => 2022-05-05 11:23:59 [post_date_gmt] => 2022-05-05 11:23:59 [post_content] => Das Rehazentrum Valens hat seit Kurzem einen neuen Klinikdirektor: Stefan Noll, zuletzt Direktor des Tschuggen Grand Hotel Arosa, hat per 1. Mai die Stelle als Klinikdirektor und Vorsitzender der Klinikleitung angetreten. Nach dem Weggang von Klinikdirektor Mario Gnägi im Herbst 2021 wurde das Rehazentrum Valens interimistisch vom Ärztlichen Direktor und Chefarzt Dr. Roman Gonzenbach geführt. «Wir bedanken uns bei Roman Gonzenbach für seinen tatkräftigen Einsatz in den letzten sieben Monaten. So konnten wir mit Umsicht und Sorgfalt nach einer optimalen Nachbesetzung suchen. Umso mehr freut es uns, dass wir nun mit Stefan Noll eine Persönlichkeit mit internationaler Hotellerie- und langjähriger Führungserfahrung für Valens gewinnen konnten. Wir sind überzeugt, dass er den Standort Valens als wichtigen Teil unserer Klinikgruppe im besten Sinne weiterentwickeln wird», so Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens.

Internationale Hotellerie- und Führungserfahrung

Der 45-jährige Deutsche schloss 2002 seine Ausbildung im Excelsior Hotel Ernst in Köln ab, bevor er sich für eine Laufbahn in der internationalen Top-Hotellerie entschied und zehn Jahre in England, Indien, Indonesien und Thailand tätig war. 2013 übersiedelte er in die Schweiz und stellte seine Erfahrung in verschiedenen Führungsfunktionen in Hotels in Andermatt und St. Moritz unter Beweis, bis er 2017 Direktor des Tschuggen Grand Hotels in Arosa wurde. Seine umfangreiche Erfahrung möchte Stefan Noll nun in Valens gewinnbringend einsetzen: «Die Hotellerie ist meine grosse Leidenschaft, und diese Freude am «Gastgeber sein» möchte ich nach über 20 Jahren Top-Hotellerie nun langfristig im Gesundheitswesen einbringen. Ich sehe hier eine starke Analogie. Patientinnen und Patienten profitieren auf ihrem Weg der Genesung von einer gastfreundlichen und positiven Atmosphäre ebenso wie von einer modernen Infrastruktur. Sie verbringen mehrere Wochen am Stück in der Klinik und sie sollen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich erleben. Daneben muss natürlich auch eine Rehaklinik ebenso wie ein Hotel wirtschaftlich und vorausschauend geführt werden. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe.» Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, sieht den Standort Valens durch den Neuzugang für die Zukunft gut aufgestellt: «Stefan Noll bringt die Erfahrung und das Flair mit, das einem modernen Klinikstandort heutzutage gut ansteht. Wir wollen unsere hochstehende medizinische und therapeutische Qualität durch eine Hotellerie und Verwaltung getragen wissen, die den durchaus wachsenden Ansprüchen unserer Patientinnen und Patienten gerecht wird. Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass wir mit Stefan Noll die richtige Person für die anstehenden Aufgaben gefunden haben und freue mich auf die Zusammenarbeit.»

Aufgaben des Klinikdirektors

Der Klinikdirektor des Rehazentrums Valens fördert als Vorsitzender der Klinikleitung zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Klinik sowie deren stetige Weiterentwicklung. Als Klinikdirektor ist er zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Kliniken Valens – in dieser Doppelrolle bringt er zum einen die Belange des Rehazentrums Valens in die Geschäftsleitung ein und zum anderen hilft er mit, die Klinikgruppe als Ganzes voranzubringen.

Zur Person

Stefan Noll ist Vater eines 9-jährigen Sohnes und lebt in Chur. [post_title] => Neuer Klinikdirektor im Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Stefan Noll, zuletzt Direktor des Tschuggen Grand Hotel Arosa, hat per 1. Mai die Stelle als Klinikdirektor des Rehazentrums Valens angetreten. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => neuer-klinikdirektor-im-rehazentrum-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-05-05 12:37:38 [post_modified_gmt] => 2022-05-05 12:37:38 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3158 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [8] => WP_Post Object ( [ID] => 3118 [post_author] => 16 [post_date] => 2022-04-11 13:42:42 [post_date_gmt] => 2022-04-11 13:42:42 [post_content] => Die Höhere Fachschule Pflege in Sargans hat den Kliniken Valens die Wiederan-erkennung als Ausbildungsbetrieb auf Stufe Höhere Fachschule verliehen. Die Klinik-Gruppe bildet seit 2006 jährlich durchschnittlich sechs Pflegefachpersonen HF im praktischen Teil ihrer Ausbildung aus und wird dies aufgrund der Wiederanerkennung auch in Zukunft tun. Um diplomierte Pflegefachpersonen in Zusammenarbeit mit der Höheren Fachschule Pflege ausbilden zu können, müssen Ausbildungsbetriebe bestimmte Anforderungen erfüllen. Die Erfüllung dieser Anforderungen werden regelmässig durch Experten und Expertinnen überprüft und anschliessend durch die Schulkommission über die Wiederanerkennung entschieden. Kürzlich erhielten die Kliniken Valens die Wiederanerkennung als Ausbildungsbetrieb für die nächsten fünf Jahre. «Die Kliniken Valens haben sich über die Jahre hinweg zu etablierten Ausbildungsbetrieben entwickelt», heisst es in der Beurteilung.   Gefragte Fachkräfte Die Leiterin Ausbildung Pflege der Kliniken Valens, Brida Baselgia, meint: «Die Coronapandemie hat die Bedeutung von genügend und qualifizierten Fachkräften im Bereich Pflege noch deutlicher gemacht.» Umso wichtiger sei es für die Kliniken Valens, auch zukünftig Pflegefachpersonen HF auszubilden. «Wir freuen uns über die positive Beurteilung der Schulkommission und darauf, weiterhin Nachwuchstalente zu fördern und so unseren Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege zu leisten», so Brida Baselgia weiter.   Neuer Ausbildungsstandort mit der Klinik Gais Von den sieben, bald acht, Standorten der Kliniken Valens sind vier Ausbildungsbetriebe für diplomierte Pflegefachpersonen HF. Die Kliniken Valens haben ihre Ausbildungs-standorte innerhalb kurzer Zeit erweitert. So werden seit drei Jahren angehende diplomierte Pflegefachpersonen auch in der Rheinburg-Klinik Walzenhausen ausgebildet. Im September 2022 nimmt zudem die Klinik Gais im Appenzellerland die Aufgabe als Ausbildungsbetrieb für die genannte Berufsgruppe neu auf. «Dank unserem grossen Erfahrungsschatz von den anderen Standorten bin ich überzeugt, dass die Klinik Gais ebenfalls ein professioneller Ausbildungsbetrieb wird», erklärt Brida Baselgia.   Ausbildungsplätze 2023 für angehende Pflegefachpersonen HF in den Kliniken Valens Der Rekrutierungsprozess für die nächsten Ausbildungsplätze in den Kliniken Valens hat bereits begonnen. So werden auch per März 2023 wieder Ausbildungsplätze für angehende Pflegefachpersonen HF in verschiedenen Fachbereichen der Rehabilitation an den Stadtorten Walenstadtberg und Walzenhausen angeboten. Hier geht es zu den Stelleninseraten. [post_title] => Ausbildungsbetrieb für angehende Pflegefachpersonen [post_excerpt] => Die Kliniken Valens haben die Wiederanerkennung als Ausbildungsbetrieb für Pflegefachpersonen HF erhalten und bieten weiterhin Ausbildungsplätze an. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => ausbildungsbetrieb-fuer-angehende-pflegefachpersonen [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-04-13 07:11:45 [post_modified_gmt] => 2022-04-13 07:11:45 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3118 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [9] => WP_Post Object ( [ID] => 3028 [post_author] => 11 [post_date] => 2022-02-22 16:07:59 [post_date_gmt] => 2022-02-22 16:07:59 [post_content] => Das Thermalbad Valens öffnet ab 8. März 2022 seine Pforten wieder für die Bevölkerung. Nachdem es Anfang 2020 zunächst nach umfassenden Sanierungsarbeiten wiedereröffnet wurde, musste es pandemiebedingt schon bald wieder schliessen. Die letzten Monate, in denen das Thermalbad weiterhin geschlossen bleiben musste, wurden für weitere Renovationsarbeiten genutzt.

Umfassende technische Sanierung 2020

Für die Gäste unsichtbar, aber grundlegend für den Badebetrieb, sind die Sanierungen, die 2020 durchgeführt wurden: Die gesamte Thermalbadtechnik wurde saniert und modernisiert. Für einen reibungslosen Badebetrieb sorgen etwa neue Pumpen und Gebläse sowie diverse Filter; aber auch die Verrohrung sowie die gesamte Elektrotechnik inklusive der Steuerung wurden erneuert. Die Anlage entspricht damit dem aktuellen Stand der Technik und kann nicht zuletzt durch Reduktionen im Energieverbrauch wieder nachhaltig betrieben werden.

Renovationen der Räumlichkeiten 2021

Sichtbar sind hingegen jene Renovationsarbeiten, die in den letzten Monaten durchgeführt wurden. So gibt es etwa einen neuen, rutschfesten Bodenanstrich, helle Wände, neue Umkleideräume und Duschen. Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, zeigt sich erfreut über die neu gestalteten Räumlichkeiten, die nun der Allgemeinheit in vollem Umfang zur Verfügung stehen: «Das Thermalbad Valens präsentiert sich zur Wiedereröffnung in einem hervorragenden Zustand und wir freuen uns sehr, schon bald wieder Gäste bei uns begrüssen zu dürfen. Wir haben die Phase der pandemiebedingten Schliessung effektiv genutzt, um auch die Räumlichkeiten zeitgemäss und praktisch zu gestalten, sodass der einwandfreie Betrieb und die Nutzung für unsere Patientinnen und Patienten sowie für die Bevölkerung langfristig sichergestellt ist.»

Neuorganisation und angepasste Öffnungszeiten

Ab 8. März 2022 hat das öffentliche Thermalbad Valens von Dienstag bis Freitag von 17.00 bis 20.00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Am Montag zwischen 17.00 und 20.00 Uhr können auch wieder eigenständige (Vereins-)Kurse stattfinden. Diese neuen Öffnungszeiten ergeben sich aus organisatorischen Erfordernissen und durch die kontinuierlich gestiegene Anzahl an Patientinnen und Patienten in den letzten Jahren. So finden im Thermalbad, besonders am Vormittag, auch zunehmend mehr Therapieeinheiten statt. Um sowohl einen reibungslosen Therapiebetrieb als auch öffentlichen Badebetrieb zu gewährleisten, wurden daher Öffnungszeiten für die Bevölkerung an den Nachmittagen und Abenden geschaffen. Diese Regelung ist vorerst für ein Jahr vorgesehen und wird danach erneut evaluiert.   Weitere Informationen sowie Eintrittspreise und Aktuelles sind zu finden unter www.thermalbad-valens.ch. Die Klinikleitung freut sich auf Ihren Besuch! [post_title] => Thermalbad Valens ab 8. März wieder geöffnet [post_excerpt] => Nach umfangreichen Renovationsarbeiten während der pandiemiebedingten Schliessung öffnet das Bad ab 8. März 2022 wieder für die Bevölkerung. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => thermalbad-valens-ab-8-maerz-wieder-geoeffnet [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-03-22 16:19:07 [post_modified_gmt] => 2022-03-22 16:19:07 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3028 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [10] => WP_Post Object ( [ID] => 2775 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-11-03 15:07:55 [post_date_gmt] => 2021-11-03 15:07:55 [post_content] => An einer Teambesprechung in der Neuropsychologie teilzunehmen, ist eine spannende, aber auch anspruchsvolle Angelegenheit. Da fliegen Wörter wie Aphasie, Agnosie, Amnesie oder Apraxie durch den Raum – alles Gehirnfunktionsstörungen, die sich die Voilà-Redaktion genauer erklären liess. Erklärungsbedürftig ist aber noch einiges mehr von dem vielfältigen Aufgabengebiet der Neuropsychologie. «Zeigen Sie bitte auf das Nashorn auf diesem Blatt.» Diesen Satz sagen die Teammitglieder von Prof. Dr. phil. Peter Brugger, Leiter Neuropsychologie im Rehazentrum Valens, relativ häufig. Denn er ist Teil des sogenannten MoCA-Tests (Montreal Cognitive Assessment). Dabei handelt es sich um ein kurzes Screening-Verfahren, mit dem das Team verschiedenen Gehirnfunktionsstörungen auf die Spur kommt. Aus den Antworten zu den MoCA-Aufgaben ergibt sich ein erstes Bild des neuropsychologischen Zustandes einer Patientin oder eines Patienten. Weitere Eingrenzungen und  Unterscheidungen folgen, bis am Schluss die Diagnose vorliegt und mit der passenden Therapie begonnen werden kann.

«Was macht ihr eigentlich?»

Was Neuropsychologen dabei aber im Detail machen, das müssen Peter Brugger und sein Team uns erklären. In den Kliniken Valens wird vorwiegend klinische Neuropsychologie betrieben – eine der gängigen Definition dieses Fachgebietes lautet: «Klinische Neuropsychologie befasst sich mit Störungen des Denkens, Handelns und Erlebens nach Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns.» Oder anders gesagt: Es geht um die Diagnose und das anschliessende Therapieren von Defiziten und Einschränkungen nach einer Hirnschädigung. Solche Hirnfunktionsstörungen treten häufig nach einem Schlaganfall auf, aber auch nach Unfällen, bei neurologischen Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder Parkinson sowie bei bestimmten Formen von Demenz. Die  Einschränkungen betreffen dann beispielsweise das Sprechen, das Erkennen von Formen oder auch die Ansteuerung oder das Benennen bestimmter Körperteile.

Diagnose, Therapie & Forschung

Nachdem die jeweilige Störung diagnostiziert wurde, kommen für deren Behandlung therapeutische Methoden zum Einsatz, die den Betroffenen dabei helfen, ihre Fähigkeiten wieder  zurückzuerlangen oder zumindest zu verbessern. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt, ob und wie eine Patientin oder ein Patient wieder zurück in den Alltag findet, allein zu Hause  wohnen kann oder Hilfe benötigt. Daneben treibt das Team der Neuropsychologie hauseigene Forschungsprojekte voran, um neue Erkenntnisse für die Behandlung der diversen  neuropsychologischen Syndrome zu gewinnen. Klinische Neuropsychologen sind also Diagnostiker, Therapeuten und Forscher. Letzteres ist ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit der Neuropsychologinnen und -psychologen in Valens. Peter Brugger war vor seiner Zeit in Valens Leiter der Neuropsychologischen Abteilung im Unispital Zürich, und er hat nach wie vor eine Professur an der Universität Zürich inne – die Forschung auf  seinem Fachgebiet ist ihm ein besonderes Anliegen. Und so wird auch die Teamsitzung mit dem Thema Forschung eröffnet. Dabei stellt sich die praktische Frage, wie die Daten auf dem Forschungsblatt einer laufenden Studie noch sinnvoller angeordnet werden können. Denn während der Patient oder die Patientin eine Aufgabe löst oder eine Therapieeinheit absolviert, wird das Datenblatt mit vielen Details gefüttert; und was nicht draufsteht, das wird später auch nicht ausgewertet – so können der Forschung allenfalls wichtige Erkenntnisse entgehen. Ein Beispiel: Das Übersehen von linksseitigen Reizen kann auf einer ungenügenden Aufmerksamkeit nach links hin beruhen oder auf einer übersteigerten Aufmerksamkeit nach rechts. Wird dieses wesentliche Detail nicht erfasst, gehen Informationen verloren, die für andere Therapieteams oder das Pflegepersonal möglicherweise wichtig wären. Im Fall der «Hyperaufmerksamkeit» nach rechts ist es z. B. kontraproduktiv, das Nachttischchen einer Patientin an die rechte Bettseite zu stellen, weil diese dann noch vorherrschender wird und die Vernachlässigung alles  linksliegenden noch ausgeprägter.

Nase rümpfen in der Fallbesprechung

Nächster Punkt: Fallbesprechung. Ein Patient, nennen wir ihn Herrn A., hatte einen linksseitigen Hirnschlag und zeigt ungewöhnliche Defizite in Mimik und Sprache. Er kann nicht die Nase  rümpfen; zumindest nicht, wenn man ihm sagt, er solle es machen. Ebenso verhält es sich mit «Backen aufblasen» und «Brauen heben». Spontan aber gelingen ihm die passenden Bewegungen mühelos; etwa, wenn er Ekel empfindet oder plötzlich überrascht wird. Damit kann das Team eine Lähmung der betroffenen Gesichtsareale ausschliessen und der Verdacht auf Gesichtsapraxie,  eine Störung in der Ausführung zielgerichteter Bewegungen der Gesichtsmuskulatur, erhärtet sich. Herr A., er ist Rechtshänder, wurde auch gebeten, Gegenstände, die ihm unter dem Tisch in die linke Hand gegeben wurden, zu benennen. Büroklammer, Spanisches Nüssli, Schraubenmutter: Alles wurde hinreichend gut benannt. Dies ist nicht selbstverständlich, da das Magnetresonanzbild im vorderen Bereich des Balkens (des grossen Nervenfaserbündels, das die beiden Hirnhälften  miteinander verbindet), eine Einblutung zeigte. Wäre die Funktion dieses Balkenabschnittes beeinträchtigt gewesen, wären die Tastinformationen aus der linken Hand zwar in der rechten  Hirnhälfte angekommen, Herr A. hätte aber nicht sagen können, wie die Objekte heissen; denn für das Benennen ist bei Rechtshändern die linke Gehirnhälfte zuständig. Das Team der Neuropsychologie muss gerade bei älteren Menschen oft auch abklären, ob eine beginnende Demenz vorliegt. Falls ja, müssen die Einschränkungen ganz anders interpretiert werden, als wenn «nur» Funktionsstörungen beobachtet werden, die durch den Schlaganfall verursacht wurden. Bei Herrn A. konnte eine Demenz hinreichend ausgeschlossen werden, sodass sich Peter Brugger und sein Team einig sind: Der Patient leidet unter einer isolierten Gesichtsapraxie und die Therapie kann dementsprechend geplant werden.

Tausendundein Störungsbild

Der Fall von Herrn A. ist in Wirklichkeit um einiges komplexer, als hier dargestellt: Es zeigten sich bei ihm noch weitere einzelne Defizite in verschiedenen Funktionsbereichen. Manchmal ist es nicht einfach, über die Vielfalt an Einzeldefiziten zu einem einheitlichen Störungsbild zu gelangen. «Störungsbilder zeigen uns die Gesamtheit einer Hirnfunktionsstörung, die einzelnen  Symptome stellen jeweils lediglich ein Bildelement dar», erklärt Peter Brugger. Es sei die Kunst der klinischen Neuropsychologie, ein Störungsbild in seiner Gesamtheit zu erklären. Dabei müssen  z. B. auch kulturelle Unterschiede oder der individuelle Bildungsstand berücksichtigt werden. Für die Betroffenen und deren Angehörige ist jede neurologische Störung oder Einschränkung ohne Zweifel eine grosse Belastung. Für Fachleute und interessierte Laien können sie aber auch faszinierend sein, schliesslich geht es um das menschliche Gehirn, das einem noch weitgehend unentdeckten Kontinent gleicht. Eine kleine Auswahl aus der Vielzahl von möglichen  Störungsbildern, mit denen sich Neuropsychologen beschäftigen, hat Peter Brugger mit Doktoranden der Universität Zürich und einer Künstlerin in einem «Neuropsychologie-Quartett»  erarbeitet. Es soll Interessierte spielerisch mit den Störungsbildern vertraut machen. Aus den acht Kategorien, die das Quartett illustriert, haben wir jeweils eines der vier zugehörigen Störungsbilder ausgesucht und stellen sie hier vor.

Facts zum Fachgebiet

Neuropsychologie in den Kliniken Valens Das Denken, Erleben und Verhalten unserer Patientinnen und Patienten mit erworbener Hirnschädigung steht im Mittelpunkt der neuropsychologischen Tätigkeit an den Standorten Valens und Walzenhausen. Unsere Neuropsychologinnen und -psychologen wenden spezielle Untersuchungsverfahren an, um kognitive Funktionen (z. B. Gedächtnis, Konzentrationsfähigkeit),  Verhaltensaspekte (z. B. Antrieb, Impulskontrolle) und psychisches Befinden zu erfassen. Auf dieser Grundlage werden unsere individuell angepassten therapeutischen Interventionen entwickelt. Neuropsychologische Diagnostik Neuropsychologinnen und -psychologen klären vermutete oder bekannte hirnorganische Störungen ab. Diese können unterschiedliche Ursachen haben, in der Regel sind dies durch Krankheit oder durch einen Unfall entstandene Schädigungen. Die neuropsychologische Diagnostik umfasst eine eingehende Abklärung zum Beschreiben und Quantifizieren von kognitiven Störungen, etwa in den Bereichen Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Denken und Planen. Auch Persönlichkeit, affektives Erleben und die Verarbeitung des Krankheits- oder Unfallgeschehens sind wichtig für das neuropsychologische Funktionieren. Neuropsychologische Therapie Neuropsychologische Therapie strebt das Wiedererlangen von Funktionen an, die nach einer Schädigung des Gehirns durch Unfall oder Krankheit verloren gegangen sind. Die Kliniken Valens sind führend in ihrem Angebot an individuell ausgerichteter Therapie von Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Lernen und Erinnern, Wahrnehmen und Handeln sowie  Kommunikation und Planung. Die Therapie kognitiver Defizite hat oft spielerische Elemente. Sie kann am Tisch mit Papier und Bleistift erfolgen, einfache Hilfsmittel mit einbeziehen oder auch auf computerisierte Programme zurückgreifen. Neuropsychologische Forschung Wie können wir unter Tausenden von Gesichtern ein uns vertrautes sofort wiedererkennen? Welche Hirnstrukturen sind am Lesen beteiligt, welche sind unerlässlich für den Umgang mit Zahlen?  Was passiert im Gehirn, wenn wir etwas Neues lernen, wenn uns ein Wort nicht einfällt, obschon es uns «auf der Zunge» liegt? All diese Fragen wollen erforscht sein, wenn wir verstehen sollen, wie man Menschen am besten helfen kann, die nach einer Hirnschädigung nicht mehr spontan entscheiden können, die nach Wörtern suchen müssen, den Orientierungssinn verloren haben oder die Fähigkeit, vertraute Gesichter zu erkennen, zu lesen oder zu rechnen. Dieser Artikel ist im Voilà-Magazin Herbst/Winter 2021 erschienen. Das ganze Magazin können Sie hier lesen oder downloadenAuf unserer Rätsel-Seite haben wir eine Wahrnehmungsaufgabe für Sie. Drucken/probieren Sie sie gleich aus. Sie werden staunen, wie uns unser Gehirn an der Nase herumführen kann. [post_title] => «Zeigen Sie bitte auf das Nashorn auf diesem Blatt» [post_excerpt] => Neuropsycholog*innen klären vermutete oder bekannte hirnorganische Störungen ab. Lesen Sie im Beitrag mehr über dieses spannende Fachgebiet. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => zeigen-sie-bitte-auf-das-nashorn-auf-diesem-blatt [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-11-03 15:21:13 [post_modified_gmt] => 2021-11-03 15:21:13 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2775 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [11] => WP_Post Object ( [ID] => 2669 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-08-24 09:09:39 [post_date_gmt] => 2021-08-24 09:09:39 [post_content] => Das Rehazentrum Valens wurde im Juni mit dem Zertifikat «Recognised by EFQM» mit 4 Sternen ausgezeichnet. Das Zertifikat nach dem international anerkannten EFQM-Modell 2020 bescheinigt die Effektivität des Managementsystems und gilt als Nachweis für den Level auf dem Weg zur unternehmerischen Excellence. Die Kliniken Valens arbeiten seit vielen Jahren mit fundierten Managementsystemen, mit denen die Standorte ihre wesentlichen Handlungsabläufe planen, analysieren und weiterentwickeln. Darunter ist auch das Organisationsentwicklungsmodell der EFQM. Die 4 Sterne für Valens sind nun bereits die dritte derart hohe EFQM-Auszeichnung für die Rehaklinikgruppe: Die Rheinburg-Klinik Walzenhausen und das Rehazentrum Walenstadtberg haben das 4-Sterne-Zertifikat bereits im ersten Halbjahr 2021 erhalten. Durchgeführt wurden die jeweils 4-tägigen Assessments von der Stiftung ESPRIX Excellence Suisse, einem offiziellen Partner der EFQM. [caption id="attachment_1495" align="alignnone" width="449"]EFQM-Modell 2020 © EFQM 2020[/caption]

Qualitätsmanagement (QM) ist ein wichtiger Pfeiler

Stephan Tobler, QM-Coach der Rehazentren Valens und Walenstadtberg, freut sich über die Auszeichnung «seiner» Standorte: «Dass wir nun auch in Valens die 4 Sterne erreicht haben, macht uns sehr stolz. Das Qualitätsmanagement ist eine fachbereichsübergreifende Disziplin, bei der alle an einem Strang ziehen müssen: Medizin, Pflege, Therapie, Hauswirtschaft, Verwaltung, Hotellerie, technischer Dienst etc. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, wie wichtig die Schnittstelle QM ist und was wir gemeinsam mit allen Abteilungen erreichen können.»

Auszeichnung als Belohnung für stetiges Engagement

Mario Gnägi, Klinikdirektor des Rehazentrums Valens, sieht die Auszeichnung als wichtige Bestätigung des Engagements aller Beteiligten: «Wir sind als Team gewachsen. Wie wir die schwierigen Monate der Pandemie gemeinsam gemeistert haben, ist aus meiner Sicht wirklich bemerkenswert. Dafür möchte ich jedem Einzelnen in diesem Haus danken. Die 4 Sterne von EFQM sehe ich als Belohnung für unsere stetigen Bemühungen, die Qualität der Behandlungen und der organisatorischen Abläufe hochzuhalten und zu verbessern.» Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, ist ebenfalls stolz auf die «Dritte im Bunde»: Schön, dass wir nun bereits zum wiederholten Mal über die 4-Sterne von EFQM berichten können. Wir sind sehr froh, sagen zu dürfen, dass drei grosse Standorte unserer Klinikgruppe diesen hohen Level erreicht haben. Darauf werden wir weiter aufbauen, denn der Rehabilitationsmarkt ist ständig in Bewegung und Neuerungen sind an der Tagesordnung. Am Ende zielen aber alle unsere Bemühungen auf die Patientinnen und Patienten ab, für deren Wohlergehen wir die beste Qualität der Betreuung und der Abläufe anstreben.» Zertifikat EFQM 2021  

Hintergrund und Vorgehen bei der Bewertung

Das EFQM-Modell 2020 ist ein weltweit anerkannter ganzheitlicher Handlungsrahmen, der Organisationen dabei unterstützt, ihre Leistungsfähigkeit und ihr Transformationsvermögen nachhaltig zu verbessern und weiterzuentwickeln sowie Veränderungen zu steuern. Der Bewertungsprozess beinhaltet eine tiefgehende Analyse von Abläufen, Managementpraktiken, Kultur, Leistungserbringung und Ergebnissen. 2020 wurde das Modell grundlegend überarbeitet und aktualisiert. Das Herzstück des Modells sind die drei Segmente «Ausrichtung», «Realisierung» und «Ergebnisse». Innerhalb der Segmente sind 7 Kriterien und 23 Teilkriterien definiert, die das jeweilige Segment in konkrete Handlungsfelder einteilen. Auf Basis dieser Kriterien wird im Zuge der Anerkennung durch die EFQM eine externe Beurteilung und Bewertung des Unternehmens durchgeführt. Anhand der fundierten Feststellungen formulieren die Assessoren ein umfassendes Feedback in Form von Leistungsausweisen und Anregungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens. So können Beurteilung und Feedback in konkrete Handlungen umgesetzt werden.

Informationen, Dokumente und Zertifikate

Die Urkunde über die EFQM-Anerkennung des Rehazentrums Valens sowie weitere Auszeichnungen der Klinikgruppe sind auf der Website der Kliniken Valens abrufbar: www.kliniken-valens.ch/ueber-uns/auszeichnungen Weitere Informationen zum EFQM-Modell 2020 sind zu finden unter www.efqm.org sowie unter www.esprix.ch/wasist-efqm. Bild: Die Klinikleitung und der QM-Coach des Rehazentrums Valens freuen sich über das gute Ergebnis bei der EFQM-Anerkennung. [post_title] => Auszeichnung: 4 EFQM-Sterne für das Rehazentrum Valens [post_excerpt] => Das Rehazentrum Valens hat bei der Zertifizierung «Recognised by EFQM» 4 Sterne erhalten. Damit wird die Effektivität des Managements bescheinigt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => 4-efqm-sterne-fuer-das-rehazentrum-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-11-16 13:07:19 [post_modified_gmt] => 2021-11-16 13:07:19 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2669 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [12] => WP_Post Object ( [ID] => 2554 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-05-06 11:41:16 [post_date_gmt] => 2021-05-06 11:41:16 [post_content] => Die Bad RagARTz 2021, eine der renommiertesten Freiluftausstellungen weltweit, dauert vom 8. Mai bis 31. Oktober 2021. Während dieser Zeit verwandelt sich der Kurort Bad Ragaz und erstmals auch das idyllisch gelegene Valens im Taminatal in eine Landschaft voller Skulpturen. Das freut auch den Direktor des Rehazentrums Valens, Mario Gnägi: «Die ansprechenden Skulpturen rund um unsere Klinik erfreuen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende gleichermassen. Schon bei der Anlieferung der Kunstwerke wurden diese bestaunt.»

Drei Künstler für Valens

Der Fussballer, der Müller und weitere Figuren haben für sechs Monate ihr Zuhause in Valens gefunden. Prominent beim Haupteingang steht «der Konfirmand» mit einer Rose in der Hand. Er begrüsst die Ankommenden herzlich. Es sind Figuren, welche zum Denken und Sinnieren einladen und anregen, den Betrachter eintauchen lassen in die Welt der Künstler und zudem gute Fotosujets in herrlicher Berglandschaft sind. Die Skulpturen von Manfred Martin, Adrian Künzi und Franziska John sind nicht zufällig in Valens gelandet, sondern wurden von den Organisatoren mit Bedacht ausgewählt. Manfred Martin war ein Tübinger Künstler, nach seinen eigenen Worten ein «Bildhauer mit Kettensäge». Er besuchte in jungen Jahren die Holzbildhauerschule, in welcher ihn vor allem die Atmosphäre und der Lindenholzgeruch faszinierten. Seine Künstlerlaufbahn startete er in einer Ladenwerkstatt in Tübingen. Er war Holzkünstler, Radiomacher und Afrikareisender. Manfred Martin verstarb 2019 im Alter von 63 Jahren an einem Hirntumor. Skulptur von Manfred Martin vor dem Rehazentrum Valens Der Erschaffung von bis zu lebensgrossen Tonfiguren widmet sich die in Weesen wohnhafte Primarlehrerin und Künstlerin Franziska John. Vor bald zehn Jahren hatte sie die Idee, Figuren aus Ton zu formen. Die noch vor dem Brennofen bemalten Figuren sind an Mimik, Körpersprache und Emotionen kaum zu überbieten. Adrian Künzi ist in Stein am Rhein aufgewachsen. Er verbrachte seine Freizeit oft am Rhein. Es sind alltägliche Situationen oder Gegenstände, die Adrian Künzi inspirieren, ein Werk zu schaffen. Seine filigranen, archaischen Figuren liegen ihm am Herzen. Sein Material ist Eichenholz, sein Werkzeug eine Motorsäge, die kleinste misst 20 cm, die längste 90 cm. Seine Objekte werden weiss lasiert. So auch das in Valens ausgestellte Schiff «La Barca». Seine Schiffe haben Beine, diese Stelzen geben ihnen Stabilität an Land oder sind zum Weglaufen. Ein weiterer Gedanke des Künstlers: Alle sitzen im gleichen Boot, jemand der nicht passt, muss trotzdem mitgenommen werden. Das Schiff steht auch als Symbol für Aufbruch, Reise, Ankunft, unterwegs sein, zu neuen Ufern aufbrechen. Auch hier sind die Parallelen zu den Patientinnen und Patienten des Rehazentrums sichtbar. Müssen nicht oft auch sie nach einem Schicksalsschlag, nach schwerer Krankheit aufbrechen zu neuen Ufern? Skulptur "La Barca" von Adrian Künzi im Rehazentrum Valens Auf der offiziellen Webseite der Bad RagARTz schreiben denn auch die Organisatoren Rolf und Esther Hohmeister: «Gerade in diesen Zeiten, wo kulturelle Feldarbeit erschwert ist, brauchen wir das Licht am Horizont.» «Und dieses brauchen auch unsere Patientinnen und Patienten in ihrem anstrengenden Reha-Alltag», ist Direktor Mario Gnägi überzeugt. [post_title] => «La Barca» bis Ende Oktober in Valens vor Anker [post_excerpt] => Ein Teil der diesjährigen «Bad RagARTz» findet im Taminatal statt. Ausgewählte Künstler zeigen ihre Skulpturen rund um das Rehazentrum Valens. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => la-barca-bis-ende-oktober-in-valens-vor-anker [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-06 11:49:22 [post_modified_gmt] => 2021-05-06 11:49:22 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2554 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [13] => WP_Post Object ( [ID] => 2487 [post_author] => 11 [post_date] => 2021-04-26 13:32:47 [post_date_gmt] => 2021-04-26 13:32:47 [post_content] => Stephan Zwahlen hatte ausgesprochenes Pech. Nachdem er 2020 von Wollerau nach Zollikon nahe bei Zürich gezogen war und gerade erst anfing, die Gegend zu erkunden, fing er sich im  Küsnachter Tobel eine Zecke ein. Damals wusste er nicht, dass dieses Ausflugsziel als Hochrisikogebiet für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis gilt, kurz FSME. Zwei Tage später entdeckte er die Zecke und liess sie sofort von einem Arzt entfernen. Doch da zunächst nichts passierte, rückte das Thema wieder in den Hintergrund.

Erst Kopf- und Gliederschmerzen, dann Seh- und Sprechstörungen

Die Grippesymptome, die nach vier Tagen auftraten, brachte der Arzt – ein Zeckenexperte – nicht mit dem Zeckenstich in Zusammenhang, zumal gleichzeitig leichte Erkältungssymptome  vorlagen. Nach einer Woche ging es jedoch von vorne los, nur dieses Mal begleitet von hohem Fieber und massiven Kopfschmerzen. Als Stephan Zwahlen Tags darauf plötzlich doppelt sah, kaum  mehr sprechen konnte und Halluzinationen bekam, brachte ihn sein Schwiegervater in die Notaufnahme der Hirslanden Klinik.

Schwerer Verlauf mit Lähmungen

Von der ersten Woche im Spital weiss Stephan Zwahlen nicht mehr viel, er hat fast nur geschlafen und muss sich auf Erzählungen seiner Frau stützen: Es ging zunächst darum, die  Verdachtsdiagnose FSME zu erhärten. In der Regel treten Grippesymptome frühestens eine Woche nach einem Zeckenstich auf. Der Verdacht auf FSME lag trotzdem nahe. Dem Patienten wurde daher Cortison verabreicht, worauf er gut reagierte. Doch es kamen Lähmungen hinzu und sein geistiger sowie körperlicher Zustand verschlechterte sich stark. Erst später erfuhr er, wie schlimm es um ihn stand: Wenn er überleben würde, so die Annahme der Ärzte, dann wohl mit bleibenden Schäden und ungewisser Arbeitsfähigkeit.

Schmerzen im ganzen Körper

Die zweite Woche war von «höllischen Schmerzen» in Kopf, Nacken und Wirbelsäule dominiert, wie Stephan Zwahlen erzählt: «Das waren die normalen Symptome der Hirnentzündung, die durch die FSME verursacht wurden. Neben den Hirnhäuten waren bei mir auch die Nervenwurzeln stark betroffen. Die Ärzte sagten, dass der Zustand einige Wochen andauern könne – die  Schmerzen strahlten vom Rücken in den ganzen Körper aus und waren kaum auszuhalten.» Zur Schmerzlinderung bekam er Opiate und Morphine gespritzt, auch Massagen halfen teilweise. «Dann war geplant, dass ich bald in die Clinic Bad Ragaz überführt würde. Aber ich war noch zu schwach. Ich dachte, sämtliche Muskeln seien einfach weg. Ich konnte kaum gehen, brauchte rund um die Uhr Pflege und war permanent müde», so Stephan Zwahlen.

150 Therapien in viereinhalb Wochen

Glücklicherweise ging es stetig aufwärts und Stephan Zwahlen konnte nach zwei Wochen Akutspital nach Bad Ragaz überstellt werden. «Ich war noch immer sehr müde; beim Eintrittsgespräch in der Rehaklinik bin ich eingeschlafen.» Und auch die Schmerzen blieben noch eine ganze Weile: «Ich bekam weiterhin Medikamente, trotzdem kostete jede Bewegung Überwindung.» Stephan Zwahlen absolvierte fünf bis sechs Einheiten pro Tag in der Ergo-, Physio- und Wassertherapie, in der Massage sowie in der Sprachtherapie und Neuropsychologie: In den viereinhalb Wochen seines Aufenthalts kam er auf stolze 150 Therapieeinheiten.

«Ich hätte mich fast impfen lassen»

Stephan Zwahlen wollte vom Chefarzt Neurologie, Dr. Serafin Beer, wissen, ob er jetzt immun gegen FSME sei. «Dr. Beer meinte, ich hätte jetzt vermutlich sogar einen besseren Schutz, als wenn ich geimpft wäre. Den Umweg über die Krankheit würde ich aber niemandem empfehlen…» Und zu seinem Pech sagt Zwahlen: «Es ist im Wald passiert – und ich gehe fast nie in den Wald.» Trotzdem wollte er sich ein Jahr zuvor noch gegen FSME impfen lassen. Es kam nur nicht dazu, weil der Zeitpunkt nicht ideal war. Denn die Grundimmunisierung wird am besten im Winter  gemacht. Später kamen andere Dinge dazwischen – und er schob die Impfung auf die lange Bank. Heute fühlt sich Stephan Zwahlen wieder sehr gut; bis auf zwei Finger, die er noch nicht vollständig wieder bewegen kann. «Mit der Reha in der Clinic Bad Ragaz war ich sehr zufrieden, die täglichen Bemühungen haben sich gelohnt. Ich bin wirklich dankbar, dass mein Gehirn und mein Körper wieder einwandfrei funktionieren. Zu grossem Dank verpflichtet bin ich auch den Ärzten,  Therapeuten und Pflegenden für deren grossartige und geduldige Unterstützung!»   Dr. Stephan A. ZwahlenZur Person Dr. Stephan A. Zwahlen ist 42 Jahre alt und wohnt in Zollikon. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder: eine 3-jährige und eine 1-jährige Tochter. Beruflich ist Zwahlen als CEO einer Zürcher Privatbank tätig. Seine Arbeit konnte er eine Woche nach Beendigung seines Reha-Aufenthaltes mit einem «Therapeutischen Arbeitsversuch» wieder aufnehmen, um anschliessend schrittweise zum alten Pensum zurückzukehren.   Dr. med. Serafin Beer Chefarzt Neurologische Rehabilitation, Clinic Bad Ragaz / Stv. Chefarzt Neurologie Rehazentrum ValensStatement des behandelnden Arztes «Wir haben schon viele FSME- Patienten in unseren Kliniken behandelt. Stephan Zwahlen zeigte das ganze Spektrum der möglichen neurologischen Symptome und hat glücklicherweise innerhalb einiger Wochen einen schlussendlich sehr günstigen Verlauf gezeigt. Dies ist leider nicht bei allen FSME-Patienten der Fall;  deshalb gilt auch für dieses Jahr: FSME-Impfung nicht aufschieben!» Dr. med. Serafin Beer Chefarzt Neurologische Rehabilitation, Clinic Bad Ragaz Stv. Chefarzt Neurologie, Rehazentrum Valens [post_title] => «Ich war nur einmal im Wald und hatte gleich FSME.» [post_excerpt] => Stephan Zwahlen hatte ausgesprochenes Pech: Nachdem er umgezogen war und gerade erst anfing, die Gegend zu erkunden, fing er sich eine Zecke ein. 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Wir bleiben weiter zuversichtlich und trotzdem dem Virus mit positivem Spirit!   https://youtu.be/izyACbG-oPg [post_title] => Jerusalema Dance Challenge in Valens und Bad Ragaz [post_excerpt] => Das Rehazentrum Valens und die Clinic Bad Ragaz tanzen zusammen: Gemeinsam nahmen die Teams der beiden Standorte die Jerusalema-Dance-Challenge an. 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Vor 50 Jahren, am 14. Januar 1970, wurde die Bäderklinik Valens auf der Sonnenterrasse Valens eröffnet. Und seither in mehreren Etappen erweitert und laufend modernisiert. Die grössten Veränderungen sind jedoch nicht von aussen sichtbar – sie finden sich in 50 Jahren fachlicher, wissenschaftlicher und organisatorischer Weiterentwicklung. Davon berichten die beiden Hauptpublikationen, die die Klinik auf vielfältige Weise beleuchten.

Jubiläumsfilm mit historischen und aktuellen Aufnahmen

Der gut 15-minütige Jubiläumsfilm «50 Jahre Rehazentrum Valens» spannt einen Bogen: von den ersten Behandlungen mit dem Thermalwasser aus der Taminaschlucht über die frühen Therapieansätze im Bad Pfäfers und die Anfänge der Bäderklinik Valens bis hin zu den heutigen Behandlungen auf dem neuesten Stand der Forschung und Technik. Ein Zeitdokument, das historische und aktuelle Aufnahmen in sich vereint.

Beteiligte erzählen die Geschichte der Rehabilitation

Im Vorfeld zum Jubiläumsjahr ist zudem eine Chronik in Buchform entstanden, die die Entwicklung der Rehaklinik in den letzten 50 Jahren aus verschiedenen Blickwinkel zusammenfasst. Die Leserinnen und Leser erhalten einen Einblick aus erster Hand: Die Texte stammen von Stiftungsratsmitgliedern, ehemaligen Direktoren, aktuellen Geschäftsleitungsmitgliedern, Chefärzten, Pflegenden, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Patientinnen und Patienten; auch ein Historiker kommt zu Wort. So erfährt der Leser auf kurzweilige und abwechslungsreiche Weise vieles über die historischen Grundlagen, die grossen Meilensteine und die menschliche Schaffenskraft, die das Rehazentrum Valens ausmachen.

Publikationen sind ab sofort online

Die Jubiläums-Publikationen sind ab sofort auch unter «Über uns» / «Geschichte» online zu sehen bzw. zu lesen. Hier präsentieren sich auch ausgewählte Informationen, Zeittafeln und Fotos. Die Chronik ist zudem zum Preis von CHF 20.00 an der Réception des Rehazentrums Valens bzw. über eine telefonische Bestellung erhältlich. So bleiben vom Jubiläumsjahr des Rehazentrums Valens nicht die grossen Feiern in Erinnerung. Doch es bleibt der stolze Blick zurück, ein Reflektieren über Grundsteine und Erfolgsfaktoren sowie ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft. Die Klinikleitung dankt allen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern für ihre Treue und ihr Engagement sowie allen Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen. [post_title] => Rückblick auf das Valenser Jubiläumsjahr 2020 [post_excerpt] => Das Jahr 2020 war für das Rehazentrum Valens ein Jubiläumsjahr. 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Insbesondere Freezing, Haltungsinstabilität, reduzierte Aufmerksamkeit und Kraft können das Sturzrisiko erhöhen.  Kann ein Laufband mit virtueller Realität die Sturzgefahr senken? Physiotherapeutische Interventionen, die die Sturzgefahr reduzieren, sind auch in speziellen Programmen im Vergleich zu einer Kontrollintervention nicht überzeugend erfolgreich. Das Laufbandtraining hingegen – insbesondere mit virtueller Realität – ist eine Intervention, die gute Ergebnisse im Hinblick auf die Sturzgefahr gezeigt hat. Da in einer vorherigen Studie nicht speziell Parkinsonpatienten und -patientinnen untersucht wurden, planen die Kliniken Valens eine Studie, die den Effekt des Laufbandtrainings über drei Wochen auf die Sturzgefahr und deren Ursachen untersuchen soll. Dafür werden zwei verschiedene Laufbandinterventionen, die zufällig ausgewählt werden, verglichen. Der Effekt wird mit Hilfe von Sturzprotokollen, Aufmerksamkeitstests, Gehtests, Ganganalysen und tragbaren Sensoren untersucht. Alle Patienten und Patientinnen, die in den letzten drei Monaten gestürzt und zur stationären Rehabilitation in Valens sind, können daran teilnehmen und werden schon im Vorfeld zuhause kontaktiert. Weitere Teilnehmende werden gesucht. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bei Prof. Dr. med. Veit Mylius: veit.mylius@kliniken-valens.ch [post_title] => Parkinson-Studie zur Senkung der Sturzgefahr [post_excerpt] => Bei hoher Sturzgefahr durch die Parkinsonkrankheit stellt sich die Frage nach den Ursachen sowie nach den Behandlungsmöglichkeiten. 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Die 34 Teilnehmenden aus 15 Ländern erhielten einen Einblick in die klinischen Anwendungsmöglichkeiten der robotik- und sensorgestützten Lösungen, die in den Kliniken Valens als Ergänzung zu den klassischen Therapien sehr erfolgreich eingesetzt werden. Die Kliniken Valens arbeiten seit vielen Jahren eng mit Hocoma zusammen, dem weltweiten Marktführer in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von roboter- und sensorgestützten Geräten zur funktionellen Bewegungstherapie. Ein Vorteil dieser Geräte ist die hohe Therapieintensität, die damit in der Rehabilitation erreicht werden kann. Dies ist, wie wissenschaftliche Arbeiten zeigen, ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Rehabilitation. Die Therapien der Kliniken Valens haben selbst mehrere wissenschaftliche Arbeiten zur Anwendung der neuen Technologien veröffentlicht und tragen damit massgeblich zur Entwicklung von weiteren digitalen Therapiemöglichkeiten bei. Neben den klassischen Rehabilitationsmethoden, die auch weiterhin die Grundlage jeder Therapie ausmachen werden, kann die Arbeit mit Robotikgeräten besonders jene Therapieeinheiten ergänzen, in denen es um die vielfache Wiederholung von Bewegungsabläufen geht. Die internationale Besuchergruppe hatte die Möglichkeit, sich im Rehazentrum Valens und am Standort der Ambulanten Reha St.Gallen ein Bild vom Einsatz und der erfolgreichen Integration von High-Tech-Geräten in den Behandlungsalltag zu machen. Im Rahmen des «Winter Session Program» der Hocoma Academy vom 23. bis 28.02. besuchten die Teilnehmenden, die selbst im klinischen Umfeld arbeiten, Spitäler und Rehabilitationskliniken in der Schweiz und in Österreich – als erste Station dieser Bildungsreise stand Valens auf dem Programm. Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien der Kliniken Valens, betonte in seinem Vortrag zum Thema «Integration von neuen Technologien in den Kliniken Valens» die Vielfalt an neuen Möglichkeiten, die der Einsatz von Robotikgeräten in der Rehabilitation eröffne. Er gab einen Überblick über die Arbeit mit den neuen Technologien in den Kliniken Valens – vom Kauf des ersten Lokomaten im Jahr 2003 bis zur heutigen Anwendung von verschiedensten roboterunterstützten Therapien. Diese seien, kombiniert mit Computerspielen, ein fester Bestandteil der Valenser Therapien. Bei allen Chancen und Möglichkeiten, so Peter Oesch, würden Robotikgeräte jedoch nicht die persönliche Betreuung durch den Therapeuten ersetzen; vielmehr seien sie eine zusätzliche Möglichkeit, um für jeden Patienten das optimale Resultat zu erzielen. Nach dem Vortrag erhielt die Gruppe eine Führung durch das Haus, wo sie einen Eindruck von den praktischen Anwendungen im stationären Therapiealltag erhielt. 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Juli 2015 war ein Wettkampf auf der Lenzerheide angesagt. Ronny, auch Mitglied im «TREK-team Schweiz», fühlte sich sehr sicher und fit für das Rennen. Er war auf der letzten Trainingsfahrt, als er bei einem Sprung in Vorlage geriet. Aus rund 6 Metern Höhe und mit 60 km/h prallte er gegen die nächste Kurvenwand und blieb schwer verletzt liegen.    

Sechs Tage im Koma

Von seinem Aufenthalt auf der Intensivstation des Kantonsspitals Graubünden weiss Ronny nicht mehr viel. Mit einem schweren Schädelhirntrauma, verschiedenen Rippenfrakturen, Prellungen und Schürfungen lag er sechs Tage im Koma. Er kann sich noch an ein Gespräch mit seinen Eltern erinnern, das war eine Stunde vor dem Unfall, dann fehlen ihm bzw. seinem Gedächtnis sechs Tage. Die medizinische Versorgung im Spital war tadellos, Angehörige und Freunde unterstützten ihn zusätzlich. Und auch sein Arbeitgeber, eine Kommunikationsagentur im Bündner Oberland, war über den aktuellen Gesundheitszustand seines Angestellten immer im Bild.

Starker Wille und intensive Therapie

Nach zehn Tagen Akutspital erfolgte bereits der Wechsel ins Rehazentrum Valens. Hier startete die intensive Therapie, einzeln mit dem Therapeuten oder unter Anleitung an den verschiedenen Trainingsgeräten. Wichtig war dabei das tägliche Hirnleistungstraining. Seine kognitiven Fähigkeiten (u. a. Wahrnehmung, Erinnerung, Aufmerksamkeit, Orientierung, Lernen) wurden getestet und trainiert. Auch die vorübergehenden Wortfindungsstörungen des in romanischer Muttersprache aufgewachsenen Laaxers wurden fachmännisch angegangen. Die behandelnde Logopädin Frauke Strakeljahn bestätigt: «Ronny hatte anfangs Schwierigkeiten mit der Wortfindung und dem Lesen und Schreiben. Durch tägliche Therapie konnten seine sprachlichen Leistungen so weit verbessert werden, dass sich keine Einschränkungen in der Alltagskommunikation zeigen und auch seine schulischen Leistungen nicht beeinträchtigt sind.» Ronny hatte einen starken Willen, wieder ganz gesund zu werden. Die fachliche Unterstützung von den Therapeuten, den Pflegenden und den Ärzten war hervorragend.

Rasch wieder arbeitsfähig

Nach drei Wochen Rehabilitation konnte Ronny das Rehazentrum Valens verlassen. Bereits sechs Wochen nach dem Unfall war er zur Freude seines Chefs wieder zu 50 Prozent am Arbeitsplatz zurück. «Wir freuten uns riesig, als Ronny wieder in Teilzeit unser Team verstärken und seine Lehre als Drucktechnologe fortsetzen konnte», so sein Arbeitgeber Armin Spescha. Heute trainiert Ronny wieder täglich. Er wagt sich auch wieder auf sein geliebtes Mountain-Bike. Während der Wintermonate geniesst er aber auch schnelle Talabfahrten mit den Skiern. Seit Ende 2015 ist er wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig.     «Der Aufenthalt im Rehazentrum Valens hat mich sehr schnell vorwärtsgebracht. Die einfühlsamen Pflegefachleute und die kompetenten Therapeutinnen und Therapeuten forderten und motivierten mich. Die Tage waren streng und ausgefüllt, die ärztliche Betreuung optimal. Ich hatte vor meinem schweren Unfall kaum eine Ahnung, was Rehabilitation überhaupt ist.» [post_title] => Mit Rehabilitation zurück auf das Mountain-Bike [post_excerpt] => Der 18-jährige Ronny Caduff ist sportlich sehr aktiv. In seiner Freizeit ist er am liebsten mit Freunden unterwegs oder auf seinem Mountain-Bike. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => mit-rehabilitation-und-willen-zurueck-auf-das-bike [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2021-05-03 16:02:12 [post_modified_gmt] => 2021-05-03 16:02:12 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=2373 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) ) [post_count] => 19 [current_post] => -1 [in_the_loop] => [post] => WP_Post Object ( [ID] => 3348 [post_author] => 11 [post_date] => 2022-06-17 15:43:28 [post_date_gmt] => 2022-06-17 13:43:28 [post_content] => Roland Frei ist (fast) immer gut gelaunt. Er lebt seit 27 Jahren (meistens) friedlich mit seiner Multiplen Sklerose zusammen. Er hat sich vieles erkämpfen müssen, ist (inzwischen) aber ein  regelrechter Experte für alle Themen rund um MS. Die Wörtchen «fast, meistens und inzwischen» sind den Aufs und Abs geschuldet, die ein Leben mit einer chronischen Krankheit zwangsläufig mit sich bringt. «Als ich die Diagnose MS bekam, wusste ich nichts darüber. Damals hatte ich ein Jahr lang immer wieder Blasenentzündungen. Dass das an einer neurologischen Krankheit liegen könnte, darauf wäre ich nie gekommen. Mein Arzt gab mir damals Videos mit, in denen die Krankheit genauer erklärt wurde, und ich bekam eine Therapie. Besorgt war ich aber nicht, ich merkte ja nicht viel. Das war 1995, ich war 36 und hatte mit meiner Frau schon unsere drei Kinder. Mit 40 war ich dann zum ersten Mal zur Reha in Valens

«Stammpatient» in Valens

Bei diesem einen Mal sollte es nicht bleiben: Kürzlich war Roland – er bietet uns gleich das Du an – sage und schreibe zum 28. Mal im Rehazentrum Valens. Jedes Jahr mindestens einmal. Und immer habe er viel Positives mitnehmen können. Allein schon der Austausch mit anderen Betroffenen sei wichtig, besonders für die Psyche: «Körperlich musst du natürlich schauen, dass du so viel wie möglich aufbauen kannst in den drei Wochen.» In Valens sei er noch nie enttäuscht worden: «Ärzte, Therapie, Pflege, Patientencoaches, Reinigungskräfte – alle geben sich die grösste Mühe und reden mit den Patienten auf Augenhöhe. Noch nie gab es eine Unfreundlichkeit. Am besten wäre ja, ich könnte zweimal im Jahr für vier Wochen kommen, damit könnte man noch einiges mehr erreichen,  aber das liegt nicht drin.»

Der Fussheber machte als erstes Schwierigkeiten

Die erste grössere Einschränkung, die Roland hatte, war eine Fussheberschwäche, die bei MS häufig auftritt. Ein gesunder Mensch denkt nicht darüber nach, was im Körper alles funktionieren muss, damit er laufen kann; wohl deshalb sagt Roland im Gespräch: «Probiert mal, eine Fussspitze anzuheben und loszulaufen, ohne die Wade anzuspannen.» Machen wir. Und bewegen uns nicht vom Fleck. Was Roland natürlich längst weiss und am eigenen Leib erfahren hat: Damit das Laufen reibungslos funktioniert, muss das Gehirn Impulse ans Rückenmark senden, von wo aus Bewegungssignale an die Nerven im Bein gehen. Das erste wichtige Signal geht an den Wadenbeinnerv, der für das Anheben der Fussspitze zuständig ist. Bei dieser Aufgabe kam es bei Roland  MS-bedingt zu Unterbrechungen. In der Reha konnte er jeweils Verbesserungen erzielen, und mit viel Fleiss konnte er diese auch zu Hause eine Zeitlang halten.   Dennoch musste er nach 10 Jahren den ersten Rollstuhl anschaffen. «Ich habe ihn zuerst nur im Auto mitgeführt, zur Sicherheit. Aber für weitere Strecken, wenn ich irgendwo nicht nah genug am Eingang parkieren konnte, musste ich ihn benutzen. Das hat mich genervt, aber das Gehen mit Stöcken war mir seit einem bösen Sturz auch nicht mehr geheuer. Damals bin ich mit den Stöcken umgeknickt und mit voller Wucht aufs rechte Knie gefallen. Dann schon lieber der Rollstuhl.»

Am MS-Stammtisch werden auch Tabus angesprochen

Alle Jahre wieder: zurück nach Valens. Roland kommt am liebsten im Herbst, wie einige andere auch – und so trifft er stets auf bekannte Gesichter. Ein beliebter Treffpunkt ist der runde Tisch im Restaurant Zanai, auch MS-Stammtisch genannt. «Nicht immer geht es um MS, aber oft. Man teilt eben das gleiche Schicksal, auch wenn es bei jedem anders verläuft. Und kommunizieren ist wichtig, und immer positiv bleiben, dann kannst du das Leben trotz allem geniessen.» Kommunikativ ist Roland allemal. Mit seiner humorvollen Art schafft er es spielend, auch über Themen zu reden, über die sonst Stillschweigen herrscht: «Der ganze Körper und das ganze Leben können betroffen sein, wieso sollte man dann Blaseninfekte, Inkontinenz oder Sexualstörungen verschweigen? Ich merke immer wieder, dass MS-Patienten über gewisse Dinge nicht reden – oft nicht einmal mit ihrem Arzt.» So erzählt uns Roland, dass er am Stammtisch schon dem einen oder der anderen, mehr oder weniger diskret, intime Tipps gegeben habe. Man müsse über alles  reden, wenn man über alle Möglichkeiten Bescheid wissen wolle.

Mit gesundheitlichen Auf und Abs leben gelernt

Doch auch er ist schon durch tiefe Täler gewandert. Am Anfang waren bei Roland nur einige wenige Nerven betroffen, später kamen ein paar Muskeln dazu, heute sind es eine Reihe von Muskeln, deren Funktion beeinträchtigt ist. Vor sieben Jahren hatte Roland dann auch noch einen Herzinfarkt. Aber nicht nur körperlich und psychisch geht es für ihn und seine Familie auf und ab, auch organisatorisch ist es fordernd: «Man braucht eine starke Psyche, wenn man auf der einen Seite mit der Krankheit kämpft und auf der anderen mit den Versicherungsanträgen für die Reha, den IV-Formularen und den RAV-Anträgen.»

Bürokratische und finanzielle Hürden gemeistert

Die bange Frage war immer, wie es finanziell weitergeht, wenn Roland das Arbeitspensum verringern oder die Arbeit ganz aufgeben muss. «Die Patientencoaches und der Sozialdienst im  Rehazentrum Valens sind bei vielem behilflich, aber um alles können sie sich auch nicht kümmern. Ich war immer selber aktiv und habe alle Stellen angeschrieben, von denen ich erfahren habe.» Nicht zuletzt wegen seiner Beharrlichkeit brachte es Roland auf bisher 28 Reha-Aufenthalte in Valens. Und auch sein Einkommen habe er immer irgendwie geregelt. Zehn Jahre arbeitete er trotz MS im Vollzeitpensum, dann musste er auf 50 Prozent reduzieren, erhielt eine IV-Halbrente, später eine IV-Dreiviertelsrente. Heute setzt sich sein Einkommen aus Geldern der IV, des RAV und  des Sozialdienstes zusammen. «Nächstes Jahr werde ich pensioniert, dann ist sowieso wieder alles anders. Aber ich werde weiter aktiv bleiben, es gibt noch viel zu tun. In Valens feiere ich ja bald  meinen Dreissiger.» Und schelmisch setzt er nach: «Bin mal gespannt, ob’s ein Gschänggli gibt.»

Zur Person

Roland Frei ist 63 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und Grossvater von drei Enkelkindern. Als gelernter Bauschreiner war er früher oft und lange auf Montage. Die Hotelbauten, an denen er beteiligt war, stehen etwa in Berlin, in Genf oder in der Karibik. Später war er 28 Jahre lang bei einem Zulieferer für die Autoindustrie tätig.

Weiterführende Infos

Mehr zur Multiplen Sklerose erfahren Sie bei der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft unter www.multiplesklerose.ch.   Dieser Beitrag ist in der aktuellen Voilà-Ausgabe erschienen, die hier zum Nachlesen (PDF) verfügbar ist. [post_title] => In 24 Jahren 28-mal zur Rehabilitation in Valens [post_excerpt] => Roland Frei bekam mit 36 Jahren die Diagnose MS und kommt seither jedes Jahr nach Valens. Für das Voilà-Magazin hat er uns seine Geschichte erzählt. [post_status] => publish [comment_status] => open [ping_status] => open [post_password] => [post_name] => in-24-jahren-28-mal-auf-reha-in-valens [to_ping] => [pinged] => [post_modified] => 2022-06-17 14:25:51 [post_modified_gmt] => 2022-06-17 14:25:51 [post_content_filtered] => [post_parent] => 0 [guid] => https://www.rehazentrum-valens.ch/?p=3348 [menu_order] => 0 [post_type] => post [post_mime_type] => [comment_count] => 0 [filter] => raw ) [comment_count] => 0 [current_comment] => -1 [found_posts] => 19 [max_num_pages] => 0 [max_num_comment_pages] => 0 [is_single] => [is_preview] => [is_page] => [is_archive] => [is_date] => [is_year] => [is_month] => [is_day] => [is_time] => [is_author] => [is_category] => [is_tag] => [is_tax] => [is_search] => [is_feed] => [is_comment_feed] => [is_trackback] => [is_home] => 1 [is_privacy_policy] => [is_404] => [is_embed] => [is_paged] => [is_admin] => [is_attachment] => [is_singular] => [is_robots] => [is_favicon] => [is_posts_page] => [is_post_type_archive] => [query_vars_hash:WP_Query:private] => 23dc7646f8491fb793e6c0158e280923 [query_vars_changed:WP_Query:private] => [thumbnails_cached] => [stopwords:WP_Query:private] => [compat_fields:WP_Query:private] => Array ( [0] => query_vars_hash [1] => query_vars_changed ) [compat_methods:WP_Query:private] => Array ( [0] => init_query_flags [1] => parse_tax_query ) )

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