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«Hocoma Academy 2022» zu Gast in Valens

Die Kliniken Valens verwenden seit vielen Jahren robotik- und sensorgestützte Geräte der Firma Hocoma, die Weltmarktführer auf ihrem Gebiet ist. Anfang Oktober besuchten 30 Rehabilitationsfachleute aus 17 Ländern das Rehazentrum Valens, um sich ein Bild davon zu machen, wie diese neuen Technologien im klinischen Alltag eingesetzt werden. Nach 2019 und 2020 war dies bereits der dritte Besuch der «Hocoma Academy» in Valens.

Hocoma ist der weltweite Marktführer in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von roboter- und sensorgestützten Geräten zur funktionellen Bewegungstherapie. Die Kliniken Valens setzen die Geräte als Ergänzung zu den klassischen Therapien sehr erfolgreich ein. Ein Vorteil dieser Geräte ist die hohe Therapieintensität, die damit in der Rehabilitation erreicht werden kann. Wie wissenschaftliche Arbeiten zeigen, ist dies ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Rehabilitation.

Vielfache Wiederholung von Bewegungsabläufen möglich

Neben den klassischen Rehabilitationsmethoden, die auch weiterhin die Grundlage jeder Therapie ausmachen werden, kann die Arbeit mit neuen Technologien besonders jene Therapieeinheiten ergänzen, in denen es um die vielfache Wiederholung von Bewegungsabläufen geht. Die internationale Besuchergruppe hatte die Möglichkeit, sich im Rehazentrum Valens ein Bild vom Einsatz und der erfolgreichen Integration von High-Tech-Geräten in den Behandlungsalltag zu machen. Besonders interessant war hierbei der «Robotikraum», der in Valens eigens eingerichtet wurde, um mehr Platz für die bestehenden und neuen Geräte zu schaffen.

Dr. Peter Oesch, Direktor Therapien der Kliniken Valens, gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Arbeit mit den neuen Technologien in den Kliniken Valens – vom Kauf des ersten «Lokomaten» im Jahr 2003 bis zur heutigen Anwendung von verschiedensten neuen Technologien. Diese seien, kombiniert mit Computerspielen, ein fester Bestandteil der Valenser Therapien. Bei allen Chancen und Möglichkeiten, so Peter Oesch, würden High-Tech-Geräte jedoch nicht die persönliche Betreuung durch die Therapeuten ersetzen; vielmehr seien sie eine zusätzliche Möglichkeit, um für jeden Patienten das optimale Resultat zu erzielen.

Raschere Fortschritte bei vielen Erkrankungen

Dr. Till Hornung, CEO der Kliniken Valens, stellte der internationalen Besuchergruppe das Rehazentrum Valens und die daraus hervorgegangene Klinikgruppe vor und berichtete über die Rehabilitation als wichtigen Pfeiler im Schweizer Gesundheitswesen. Die neuen Technologien seien bei der Rehabilitation von vielen Erkrankungen oder Verletzungen als ergänzende Therapieoption nicht mehr wegzudenken. So würden sie Patientinnen und Patienten dabei unterstützen, schneller Fortschritte zu erzielen, als dies allein mit konventionellen Therapien möglich wäre.

Nach den Vorträgen und Diskussionen erhielt die Gruppe eine Führung durch das Haus, wo sie einen Eindruck von den praktischen Anwendungen im stationären Therapiealltag erhielt und den neu eingerichteten «Robotikraum» besichtigte.

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