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Die Herkunft des Thermalwassers

Die nat├╝rliche Heilkraft der Thermen mit der W├Ąrme, dem hydrostatischen Druck und der Schwerelosigkeit des Wassers ist seit Tausenden von Jahren anerkannt. Auch die Thermalwasserquelle von Pf├Ąfers stellt ihre Wirkung seit ├╝ber acht Jahrhunderten unter Beweis. Der Gesundbrunnen des Heilwassers von Pf├Ąfers hat nichts an Aktualit├Ąt eingeb├╝sst. Im Gegenteil: Dem Thermalwasser haftet auch heute noch Geheimnisvolles an; entspricht doch dessen W├Ąrme genau der menschlichen K├Ârpertemperatur von 36,5 Grad Celsius.

Der lange Weg an die Oberfl├Ąche

Wo aber ist der Ursprung, woher kommt diese Heilquelle, in deren warmem Wasser weniger als ein Gramm Mineralien pro Liter gel├Âst sind?┬áDie Antwort liegt im Gebiet Sardona und dem T├Âdimassiv im Kanton Glarus. Von dort gelangt das Wasser aus ├╝ber tausend Metern Tiefe, nachdem es vermutlich zehn Jahre lang unterwegs war, ins Taminatal. In den geologischen Gesteinsschichten des Trias und des Kristallins bleibt seine W├Ąrme und chemische Zusammensetzung erhalten; in der Taminaschlucht schliesslich tritt es dank einem ├ťberschluckmechanismus durch einen Felsspalt an die Oberfl├Ąche.

Die ├ťberwachung und Sicherung dieser Lebensader f├╝r Valens und Bad Ragaz bleibt f├╝r die Geologen und die Beh├Ârden eine anspruchsvolle Aufgabe.

Dem Thermalwasser haftet auch heute noch Geheimnisvolles an; entspricht doch dessen W├Ąrme genau der menschlichen K├Ârpertemperatur von 36,5 Grad Celsius.